Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 20 (1889)
- Issue
- 20. Jahrgang Nᵒ 51.
- Date
- 1889-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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ettarfidm, ä*r sehr lehrreiche» Geschichte» »rtp kr ftariftc Mer hM »Hk». fl I o1 (IRÜ ^Mnahme Mfk» klrUtKc. i»da«orr,sp. ,Ao» CtoM lefien', «t» Schluß mrilurt« HachflapstwFoll theilt iut4 Leer De. CB. Münz, Rabbi»,r k 4flit*%in& baß »rkr stn vatir, der Herr Robbina >a Kemp«. .»och er selbst rta<„ angeblich toubfhnwBrn Rasa« «rt BoUauow (bei ttrwprr) j mal« ein flihß osffl^trflt habe»,! wie km überbanpt in Saran ow, da« keine jüdische Baütleruag tzcrt, ein solcher Mensch mit taubst»«»« Kmteru seit Mrnschenaetent-n nie gewobut hat. Wir bonerim hierzu, kl unser obersä lrfischa Loncspondevt di« Richtigkeit de» Attcstr« avtziücklich angezweifelt hat; au« »big», Rit». thrilung würde sich nnawrhr noch erqebe», dal aoch. die Ort«angobe de« Schwindln« und Mischer« eine unrichtige gewese» ist. i Wir wtchttn bei dieser Belegen beit auf et« Hochstopleri» ,«s»»rksom machen, die schon zweimal die hiesige Gegend der erste, und da» erste Mal vorgob. sie sei au«; Vtargard. ihr Mann x,starten, fl, trolle sich, um ihr, Kiuda «näh« zu kvuren. ol« H-damne «»«bilden und sammle da« «» diesem Zwecke nöih'ge Geld. Mehrere Fraueoverein« ge« währt« ihr im vorig«, Jahre haza Beitrüge. Ja diese« Jahre kam sie mit da Ancabe, sie sei nach Berlin gezog« und welle Zmmrr cbvermietheu, aber »« sehle tdr a» Geld, dicst'ben zu wöblirrv. »l« sie sich »o« einer Vorsteher,» vicdacrkanl t sah, reiste sie schnell ab. um — «bare Gewänden )tt brandschatzen. E« sei vor dieser Echroindlertn gewarnt.) In» Mtlritemtzere^ 10. Decdr. (Or^Sorr.) Der Bei eia zur Unterstützvag von Wi'twen- und Waiie» armer israel. Lehrer und voriänga Württemberg« verüffenllichtr in dieser Woche ten isiechenschaft«txriL« über die 10. Rrchnnng-paiod« 1. April 1836—89. Der Mitgiiederstand de« Bern»« hat sich gehoben, sowohl in seine« außerordentlich« Mitglichera (148), welche vornehmlich die Hauptstadt Stuttgart stellt, al« in den ordentlichen (57). dem Lehrrrst«» angrhängen. Der vrrstortene Partikulier H. B. Galdschmidt in Stuttgart, bedach« km Bern» unt eine« Legate von 2000 Mt. Ihre Moj^tät di« Küargia gewährt dem Bern» edensall« «ine jährlich« Unterstützung; auch der deutsch-ilrarl. Be» «eindebnnd läßt ,hm eine Beihllfr zu TheU werde». Der Bari» nhi*lt inunhalb der drei Jahre 1886/80 an« den Gemeinden de« Lande« 5658 M. Beiträge und vneinoahmte an Zinsen 3964 M, so daß der Bern» au Wittwe» verstorben er Lehrer in dieser Periode 4380 M. Unterstützung bewilligen konnte». Da« Berrinßvamögea hat um 5176 M. zvgeuommer und beträgt jetzt <85216 SR. — Sr. Ä. Majestät haben de» t»rarl. Kirchen» und StisiungSpfkega Hermann in Freudruthal die goldene E'vilvndienstmrdaillr vcrsiehru. — Die kürzlich in Stuttgart verstorben«, Lteber'schrn Eheleute haben der i«rarl. Zeutealkirchenkafie ei« Legat von 5000 Mk. mit der Bestimmung hiutrrlafseu. daß die Zinsen hieran« alljährlich an bedürstige i«rarl. Mmilien i» Süntrm. berg zu verrheilen find. In» zsürttemtzerg, Ende Rov. (Or^Eor.) Baron ». Münch von Hohenwühriuge». der dt« katholische Gemeinde von Mühiogeu mit einem neue« Hochaltar für ihre Kirche erfreute, tat nu« auch der jüdisch« Gemeind« für ihr« Synagoge «st zwei prachtvollen silbern«« Leuchter» (m Wate von 1000 Mt beschenkt. — kZelch« Ausdehnung die Uebersirdluvg der J«raeli1en vom Land in die Stadl genommen hat, beweist ein« Baaleichung der jüdischen Vevällerung grtzßrra Städte vor 70 Jahre« wit der jetzigen. Stuttgart zählt« 1889bloß 164 Israeliten, heute ca. 8000. Ul» hatte nur 215 J»rarlit«, heute 600, Heilbron n nur 4 Jtnwliten, heute 994. Wür» trmdrrg zählte 1839: 11266 Ilraeliteu, heute 18000. Hkrstst^a»» den Utzrm Blatte tu m« lhi|b Mete» »dt ekne »Mmrmk 0cruiI«ffMf''Mo* BahRtaWe in «ustrn Geawiak t» »bjeetttzer v«r» stellmg »»«eiaanikr jß föea. Die CBkkipeit k« Mggaw Ba»k# Rfacktt «tk Muter« AmKühruag^ «w Ich nLittr »tr für dieselbe Wmm. hAn gttch. Glättet') .Vor «Im WÜchk^ßvomaGchtche», tzaß dstbetr. SfitaaK Berichte ia.Fhrva Blatte wohl «ma M»älo. ater «chb immtt gaazatmipa gcsthrstbeawar«. Daeiaeikorre^oadmch. war brnüh», voa seomn Standpwrky «« kr artteu^zu bleiben, doch tauute erz» wientg di« inner» ver». hällnifst; der «dar Lorrespoadcnt §t»> t, sein» Bam»th»»ge» üta die maiuk« Beschlüfle» z» flkmk Urg«k» Motive p, wett. DstMä»na,dsta»krepche«nst,aGe»«kkverwattana stehe», betrachten e« al» Haapkafgab« ihre« Wirke»«, daß in nusera Gemeinde tri, s»;evaoutr« Parteijadeuchn» auskomme. ste wolle» ste zu krstmr orthodox» «ach», aber ika so wenst z» du« rrfornrirst», »ad zwar na Ginn« des bekannt« .Schillasch« Sinngedicht»»9 Religio». Sie «oll», datz 'aasae Gemetak da» birtk,. wa« ste seit Jahrtaaseak gewrseu. eine jüdische Eewetade, wo sich alle« tat. veststigaug der drei Säule» de« Indra» thnm« vereinigt. Solche vrsttebuagea verdienen anviß olle Aneikrunuu^ denn di« Zerrifsenhest in kn jüdische« Gemeind,» lastä schwa ans de« Jtchrathnm; unser« große« Gemein!«» leide» schwer darunter, daß sie »icht mehr' al« jüdische Gemeiode» gelte» wolle», ste nenne» sich zum Schaden orthob ix-jüdisch »da sortschesttl ch-jüdisch. Rein, nicht Jak» da eiaea oda andern Eonlear solle» wir sei», sonda», — e« ist da« i» uosercr Zeit kein Pleoua»mu« «ehr — jüdisch« Jade», und daß die Prag« Grotzgewriak hierin al« Mnstcr voranleucht-, ist da« Bestreben da maßgebenden PersSulichlette» unserer Gemciade-Rrpristeutauz. Diesem Bestrebe» ist e» auch zu tonkwbn, baß die Prager jüdische Gemeinde trotz da verschiekne« Strömnugen «ine einheitlich« ist, »adnicht, wir e« in oadriea Groß» gcmetnden da Fall ist. hia einander bekämpstnd« Separatgemeinden brflchen. Dies« Eiud-iilichieü und Si,iglest za wahre», war stet« die nnvenückbare Aufgabe nusera Repräsentanz. und muß e« auch ferua bleib«.**) A ll« nufere Justitntion« müsst» kr Einhestlichlest da Gemeinde Rechauua. tragen, und ganz besonder« soll da« Rabbtnat birst Einhest lichtest repräsenttr«. Bo» diesem Ge sicht« pnokte cu«gehend. kann die Besetzang da Oberrabbiuaftell« nicht eil* Lux»^. betrachtet werden, die Wahrung da Einheit unsere, Gemrrnd macht st« zur Rothwendtgkrtt. n»d durch dst in »euer« Zeit sich an di« Oberfläche drängenden Strömungen i,etzt mehr, al« st. — Wir ha kn in Prag neu» große und etwa zwanzig kleinere Synagogen. Jede dirstr Synag« steht »ata eine» besonder« Borstaode, und hat ihre besoodera Fuvctioaärr. Bon stha war «an im Jntaesst da Aemeindatuheil daraaf bedacht, deu'vhuagogenvorständ« al« solch« kein« Einfluß auf.die Gesawmtgemeinde zu gestatte», we«halb auch solgatchtig die Synagogen - Functionäre, vornehmlich ihre Rabbina und Prediga. «icht zu einem Amte bei da Gesammtgemeindr zugrlassen wurden. Da« wir zu« Nutz« und Fromm« nusera Bemeiud«, denn die hiesigen Synagogen (irhen z» einanda im Brrhältnisst da Loicurrenz, sie «ach« orgsästtg üb« die Häapt« ihr« Lieb«, damii. »icht durch Anschluß an eine andae Synagoge ein« Lücke in kn Sitzreih« entstehe. Die Loaeurreru wirkt auch aus dst Gestaltung» resp. Umgestaltung de« Gottadienste« rin; hia sucht »an durch Orgelk lang dst Andächtig« anzulorteu, dort «aka 1 Mir grwiiha» benstlbr» rech«' ger», »h,e dumit m>i«r..>tnverstLrtiig »n alle» obig« rarleguugk» »ub Schlitzsvstkrunge» M u nti&uu. (9)^) **) Vkr die Achol«, au» der kr uagewthlte Okcrabbiarr hervor-, 1 MgaMa, lat Zte«*«ig »»I Leporation usf th« Fahäe gn schriek»: Mt «uMrüMaamtude ,«M JWmbltat «mtw mt ttam. Srtläfrw sj? ks'ä.säbE ■ Wachor mttss«, st ktWtz OrMtm» TmiäuPs«^ flk. v -' -1,11^