Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 20 (1889)
- Issue
- 20. Jahrgang Nᵒ 51.
- Date
- 1889-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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«dSängerimn« ««geführt, grboie», um hahlreichr» Besuch zu «Me». Dieser Umstand hat zur Folg^ daß jeder einzelne Sitzluhaber z» Mer gewichtige» Persvultchkeil »Kd. and die aagognmnstestrüten müsse, sich »inde» «nd krümm«. »« i Bm1(i Ändntti», — jeder Inhaber eines Gches nilt Ihn«» al» .Hau»herr" — recht z« mache». Diese» Abwbhgigkritsierhältuiß drücktjrdeu Mmnlismnch »teder, der mstGftelle zrwshut sich mU der Zeit daran, ahne es gar 8 fühle», seine Ansicht nach de« Ansichten all« seiner ienten, rilluo Svuagoarnbesucher, »n «eomodiren, da dies« . aber oft »echstln, so wechseln auch die Ansichten, und wieder sucht der An-rslellte »echt und schlecht seine Uedmzeugnaum- «ßestalte,. Da» Prineip, Fuutttonäre der Syuagoge« »»» Dienste der Gemeinde fern zu halten, war darum geradezu «ine Rothweadigkrtt. Seit«üii-«Iahrm,eswor»i»üeichteiue Schwäche «us«e» Bnrstavde«, wurde von diesem Pnncch« adgevange«, »nd e» geigt sich ftsft. daß »nser« Gemetnde dadurch schweraeschödtgt Wurde. Eiuzeft» Stznaaoge» fanden hierin eine Handhabe, üb« den ficct» ihre» Wirken» hinantzultrrbe«. fu wolle« nun der Gsammtgemetude ihren Willen dietirm, verlangen Air ihre Fiwctiouäre besondere vesuguifle, treten mit der Awbitiou aus: kotas o'aat »otl Setzt erst «ine Synagoge hierin ihren Willen durchs kommt morgen eine andere, üder- »wrge» wird« eine and««, und die Prag« Gemeinde ist keine Grmrirde «ehr, sie zerfällt in ein bunte» Gemenge von GemetndchtU» in »elchem Z uud % wenn sie gerade einen ata Btttrag leiste», den Ton anaeben, «ad d» wichtigsten laugeleoenheiteu wäre« chre» Lumen unterworfen, und Me wunderlich stad oft dies« Lauueul E» ist heute schon manche» wunderlich ia unserem G«. «eiuwesr». E» wird auf sog. amtllch« Fnaktionea wilde Jagd aemarht, »ad e» sollen sogar Ageaü» die Leistungen «ine» Trammgsfuaktiouär» aa»birtea «ad von seine« edlen uud warme, Herze« sür alle Verlobte da» Schönste uud Veste aller Orten »zähle». Solche Mißstäud« darf »au nicht sortwucher» lasse«, »nd unsere Repräsentanz wird stch «tu große» iöerdimst um unsere Gemeinde ««erb», wenn -fie wird« dir von al»er»ha hi» herschenden Prinzipien znr Stärkung der Gemeiadeeiahest wird« zur praktischen G.'ltuag bringt. Sie darf d« vollsten Zustimmung der Gemriade- «stglied» gewiß sein; da» Zet» und Mordin einzeln» «ännlich« klgeate» uud die Fürsprache eiaig» zartbesaiteter Frauen, welche ihre Huld aus eine bestimmte Person aal« gegossen nnt dieselbe al» allemsellgmachead »kläre«, ku»u nur unseren Vorstand in d» Wiederherstellung d» alt« Ordnung bestärken. Darum betrachten wir die Wiederbeschnng - d» Oberrabbiaerstrlle aa sich al» einen wichtigen Schritt aus diesem Weg« — ganz abgesehen von d» hi» völlig «nbekututr» Person de» Obcrrabbiner», d», wenn tt hier ersprießlich wirken will, allerding» nicht nur eiue talumdisch«, sonder» auch «in« wissenschaftliche Autorität sein muß. An» d»1«u Darlegungen, welche ab» noch lange nicht alle Mtßstärde bloägrlrgt haben, — Res. hat sich bi, größte Lnrückhaltnrg auftaegt — wird man leicht akennm, woran es hi» fehlt. Uu» thnt et» feste», »»»schüttrrltche» Prinzip Repräsentanz «nd Rabbinat müssen von cbum solch« »zipe bch-rlt sei«.*) Da Präs«» n»s«a Gemeind« im tat mit seine» gleichgrstnntea Kollegen im Vorstande "firw ja von dem best« vttrbea beseelt, ab» diesem Streben muß die w* ** Anleitung gegeben, d« richtige Weg gezeigt weich«». Drranf komme ich in einem spätere« Artikel zurück. •) Daffelle Wtf ftdoch nicht •Im Seditte» M «kautaMAm» tox frrHritn^tn CsttaUbfsng LLf jM MME |(W Nnch «M tat lchchstm »»l«r«,g mtrngm sttm daiHrn», und nicht lil mMh MH jnm Mm|i iit Mm »fl |> Lmnan» M» Hwitt»»« 8ch«Hst» find die '«atz». mg» »qmnchgnnchtdm in »entschlmd 9mtU ,n% (Mg Hlew-Norü. D» zehnte Jahresbericht d» .Hebrew Sheltering Guardian Society («mwrveGsKgaaGaapalt) bringt bi, »fmnliche «ittheilu^. daß d« Anstalt vom Staate die Recht« eines WZifttchause» »»liehen wurde«. Die Zahl der feit da Grüudnug (18l9) aufgruommeueu «b verpAegieu Sind» t* Alter von 8 bi» 14 Jahren beträgt 1498. Während de» «dgelanfmea Geschäft«; ohne» waren d« Obhut der Anstatt airvertraut r 81 Waise«. 257 Halbwaisen, 91 arm« nnd 164 verlassene, im Ganzen 694 Amber, wovon bil Knabe« und 278 Mädchen. Die Zahl der Ans^nnornmenen »ährend de« letzte» Jahres beträgt 14V, die Zahl d» Entlastenra 144, so daß grgruwSrtig die Zahl ch» M der Anftall »»pflegte« Kind« sich ans 494 beläuft. Außerdem »erlheilte die Anstalt auch an extreme arm« Kinder nn» dne» Eltern mehrere Tausend Portionen Mittagessen Die Kind» erholte« thril« in da Anstalt, theil» in de» öffentliche» Schule» Unterricht. Jeden Morgen nnd Abend wird «tt dieselbe» in d:u Aastattsräumrn grmeiaschastticha Gottesdienst gehalten und ist sür eia« streng religiöse Erziehung auf» Veste gesorgt. Reben der Anstalt besteht «och ei» Dameo-HülsSvereia, dar» Mitglied« den Mävchm bei Erlernung der weiblichen Haadarbeitea bereitwillig zur Seite stehen. Entlassen« Kinder, welche stch durch Fleiß uud vorzügliches vttragea besonder» ausgeznchnet haben, »hatte» ans den Anstalffoad« eure Beistenn zur Eclanung eine» Handwerkes odn eine« sonstige» Led«n»beraft». Dir Ag»> aaoen des letzte« Jahn» betrage« 64,924 Dollar 27 E. Unter all« ähnliche« WohltyLtigkeitäanstaltea uaser» Stadt dürfte e» kau» eine zweit« geben, welch« für da» Wohl der armeo, »awaisten und verlasse,«« Kind» «ehr gethan hat, al» e« mit der Hülst Gotte» Viel« jüdische» Kiadnvcrpflrgang«- anstalt zu thun möglich grwarden ist. Unter de» großen politische» Zettuage« DeutschlaudS atmmt da» ta. 70 TumiI A>wn»t«« beste«»« CltliUpXMt- HM n. nastrelcigetnen ht «riteaplätz« cm. Die h«»»rcaße«dm 'Je {tu tftn w< .tterttu!« Dageblatt' in Bezug auf rasch« «nv »»»eelässtga Stacheicht«« über all« «ihüg«, «r- «tiaiff«. »urch nmfrfiende desoa«« Lcahlberichisetaec an all«» t»«l tplKtze» angestellt«» eigene» N»cresp»a»entea inekbea allge- «st» gebübren» »aertana». In einer b.-saaxrenooltftändiG«» Hanbets-Zeltan» wetzet de» .Berliner rägeblau" ote Jelereflen dw Vabltku»«, «ie dieseaiiea de« Hand-l« and der Jadastrt« »artz «apnrtettlch« ua»eadefaageae 6»»cr,nm«g Uttte; Mitarbetter» sHaft gediegener Aaqaatdrtesti«» aas all:» Heeptg-bletr», al» Lltteratnr, Sanft, Aftro«»»i«, <l,«»t, Dechaologie nnd Metzizia, e^chein!« m »Bnliner SigiUatt* r.-griaeitzi; »erltz»»iie vrt-tnal-Fenlttrton», «eiche »»» gebildeten Ondltta« desenden, geschätzt werden. De, B. T. bring« außfsthrltche Garl a» «eat»berichte, bet »lltlgea Sitzungen in einer Etztra-Nasgab«, welch« noch mit deaNagrzstgea versaade wird. Ziehung,liste» der Preabtschm Letterie, sowie E' «trea-Berlosuan«». lSstttärisch« «nd Spartnachrtchee», Perseual-Serstndemagea der ikleil» and stttiitilc» Seamtm. Vwea»-B«rleihuirzea. Reichhaltig« und wotzlgeftchtet« lageg» Reulgkeüen an» der Reich,hanplftadt un» den Ocovtaie». Iaiereffaate 15erich»,er-andlna-e». — Ja dm Ltzeateefenlitetou» oa» Bo. Pnl UadM werde» di« Lufflhrnage» der dedeateade» Berlin« Theater «tarr eingehende» Bearqeilaag gewürdigt, wstirea» in »rr IstdMngl-Awtgad« de« .Berliner Tageblatt: ^Zeitgeist" stch di« erste» Schriftsteller nett gediegenen nnd M'gemütze» Beiträgen «ta Stellbiqeia gebe». Da» ilinftrtrt« St tzdtatl »VI-Aerfrent stch «ege» Mer tzchlreiche» »oriLgllchea Illust aNoae», >,wt« seim» treffend witzigen and chmnaroolle» Jahüt« längst »ec uagetdeUiea Sanft dar denqchm Lesewelt. Die ^Dentschs UefshaTe" betagt al» .tlnstr. Aaaiilteablatt» nar« s»rjsältigfter »a»wahl de» Swffe» klein«, Her» und Senrüth anregend« vvüaageil, sowie Aafsätze beletzreadea Jahaltg. Aür Zerftmmng «ad llmerhastaag sorgest Rrbaf«, Räehsel, Sut-Uafgaden k Di» .««ttheilaagen über LwndwtrttzschUft» Gaot««» dem und HemchotrthsehMft" briaam nedea keldstäaoje» Sachattikeln zatzlretch« Kmtzschläg«!itc Hau« »std so daß jeder Zatzrgaag. darch «in Sachregister mrvollständtgr, gleichsn» tt» werthooile« «erpt- , »ad Nachschiag^vert bildet. I« «ögltchm «»»»».Feailletoa des nächSe» Ostartall erscheinen sttgead« dochtntrrrffaake «rgähl»»gmr «IchvouschckftM- Ml iIWrt wfiM Entignnr« da» Ttetar Im4, -3«, »gbonschnttst«- wo» KmtU Tttmaa. — Via» «bmalri aus da» tägUch » mal in et»r »den» vn» «tzm»«- stlnegnfn «schttnend» »SeUiner TitzwiMt »nd Hanoett-Ztttn»,- dtt alrn Goftmipolte« de» Deatsche» RttchM sär all» 6 Vltmr IN» l£»■tat ä» •«.