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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 48. · p. Seite 371

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 48.
Date
1888-01-01
Page
Seite 371 (sequence 3)
Language
German
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bt» fbü> Me Idbtn <B0$M klltcOai Ori», bfe faa» W kos Herr» bn gmyai ftke. San t* «fast Hl; Ikf« latMrt frtkt anszadeutea. ft »Ichte» Ntr aaftr diese» betdea sttaderu des Helm Oels Veltßioa »ab «tssiNsädsft verstehe», st, müfioi beibe de» Mt»sch«» nähren, demit er siftiche da» Leachftr, a» dem alle Lampen branor. «der bmaols, jar Zeit ber SRtiUNUr Otr M» kct plechtschn Mld»», di, Axt geschmaage» worbe» gege» de» Bau» b«» Lei«», gegoi die Religiao; s» Bose» »ft es beklage», «der »tr dürft» m>» »icht »»»der», »am der siegreiche Obnde M zürao» »egwandtr ln de« helleatsche» Geist,. J)e es »ar da •'»•Ui*» Magen, des der Heid J»da bmn.ts p«>retch best«»» .mft Gitter» u»d «tt Mäaaera": «der «ach diese» Helden» »lke »er es »icht »erßi»»t, eaf sei»«» Sft»estr»phir» «spmche»; »er »ft Jsreel et»e »rlthtstortschr Lafgob« z» erfülle» hot. der Kn» »icht reste», ohne -a roste»; «lle «echselfälle het Israel ftttde» erfahr«; z» Bidea ist es gcworfen »erde», und »ieder ist f*t*r Lhre hell oafgeftachttt. Deaa es hatte die verheißaag Gfttes: .Da wirst es vermögra-. Jetzt steht es, wraigsteus »es di« «aßere Geltaa, aabttrlfst, ta viele» sieade» eaf de» Höhe»; deaa gleich wie «f valkaatsche« Bede» di« Säet reicher «mporfchftßt, s, ist Israel deffer gchfthen, gerade »eil der Bode» vallaatsch ist. eaf dem wir stehe», »eil Neid aad Uebelwollea gefehrdrehead aas grollt, »eil wie wisse», «tr aeüffea ell« straft gafanmta» athme», a» aits za deheaptea; s» ist aas vieles gelange»; i» der Wiffeeschost, im Staate, ta dem «aaaigfache» Treibe» der Gqeawart «tffe» »ir a»« tüchtig aaszufind«», aber »ie bet« vnlka» höre» »ir »ater dea Saale», dt« üppig praagai, des Grolle» der eleraattare» Mächte, die zersHraagsfteadig ea die Oberfläche driagea möchte»; vielleicht. a»ir »sink es, stad es die letzten Töne des erlöschenden Frais; aber de die Welt ger so weaig kluzerchra bietet, daß das Reich tat Gerechtigkeit aab der Liebe ia Bälde «mfgrher würde, s» müfieu auch wir auf aeue Stürme gefaßt sei». U»d welch rin steachfesgebiet eröffnet sich vollends de« Jubruthum, wenn es fei» Höchstes, sein« religiös« «afgabe tas Rage faßt. Ueberall «aake» die alte» Glaabeasforme»; wird Israel ihr Erbe sein, wird es in ihre» Starz hinein, gezogea »erden? Lach »ra bta staltarvölkern gilt, wie von etazelaea geschichtliche» Persvaltchkeitea: st« dürfe» nicht «öde »erden, sie Bo»» nicht still stehe», ohne za Schanden zu werde». Ls heißt ia der Schrift a« Beginn des Lbschaittes, der aas die Lewen Joseph'« berichtet: .Jakob ließ sich behaglich nieder I« Wohnort seines Beters" nab die Weisen segea: all' die böse» Schicksale, dir ihn später trafen, waren nar eine Straft dasttr, daß er sich behaglich uftderlftß, daß er glandte, sich sor^ose« iiebeasgeaafse hiagebe» za dürft»; da« ziemte nicht für Jakob, dar Gott.Israel" de». Gottes str etter' gmamtt hat; des ziemt nicht für feine Nachkommen, die ein Gottes- »okk eaf Erbe» »erstelle»; es gilt de» stani-f »ft dar Laar» aab Feige» ia anserrr Mitte, «ft dar Feinden »ad Neiden» aasrres Stermries »ab feiner Erfolge, mit der trreltgilfta Lüg», die sich s« oft ,l» «ifftascheft ^berdet. Wenn edle Lbstearnnirg pi edlaa Thar» »erpflichtet, s, sin» «ft, dft Sprosse» sttreheras, «« «eistra beza onpfltchter; denn »elcher «tearm het «ehr geleistet, «ehr gelttto, fiir dft «e» ligloa. als der lOrftre? Dean wenn »ft «mncheft streit«»; wa bea each bei Gegenwert dft Makkabäerrrfolge nicht fehle», an», »ft einst stieal de« David Mgrrnfru. so »erben each aasereFeiad« es riagestrhoi: .Gesegatt bist da. da unternimmst es, and da wirft es verardgenI" Agricht» «»> <S*mfp*ii>*»?*** De»tfchl«»d. M«stea. Man ertanert sich noch aa dft aagebearr. liche Vchaaptang, der verstorben« ftenzösische Minifftr Erömienx, der «orfltzeade der chllieao» ioreslito, habe ei»; Million lerrftgestellt für einen Mörder steifer Wilbelia« I. Der Maarernreister Schirmer hatte dieses Geschichtchea ohne Widerlvrach und sogar unter Zeichen des Beifall» seiner karftlltstischen Freunde aas-efprochor and woilft damft nar «ans neuen Beweis für die Nichtswürdig, keft aller Jade» and der «tt tharu vabüadeteu Frastw'tgea beibrft-Ot. Lu« deutschen Zeitangea ist dft Behaupiavg des Herrn Schftmer» dft auch w!r in der .Wochenschrift" s.Z. registriert haben, in französische Bltltter übergegeugen und ein Freund der Familft L ftaieur glribte, ,» sei eine Pflicht seiner emzigrn Tochter, den Brtttlauer Redner «egen Verleumdung ihres Baters zu verklage». Frau Mathi lde Petgnö-Erömieux antworteft darauf ta ttuem Schreit,««, da» wir hier in deutscher Uebersetzuag wftdergrben: .«ein valrr war. so lange er ftbft, wft all« i» der Oeffentlichkni wirkende» Männer, der Berleumdung ausgesetzt. Ab<i er hat sie immer verachtet, iude» er sich begnügte «st der Lchtung und der Liebe derjeuige», dft chm nahe stevden. Niemals wäre es ihm in den Sinn gekommen, einrn.Berleumdrr zu verfolgen, and ich gland e daß ich es fHan» Lvdenftn schnldig bin, so zu handeln, wft er ftldst gehandelt hat. Was die g«!gen ihn in Breslau erfundene gehässige Brrlrvmdnng bemfft, so wftd fle Memavd, sei er ein Deutscher oder ein Frimzose, glauben. Mein Bat«' hat mit allen seinen sträfftn, grmäß seiner Pflicht als Franzose und als Mitglied der Regierung an dem Werl'e der nationalen Bertheidnng sich betheiligft ober er würd,! sich und sein Vaterland zu entchren geglaubt habe«, wenn er zu eiurm Meuchelmord ermultzigt hätte. Eine solch« Infamie lohnt nicht der Verfolgung, sie verdient nur — Verachtung." (Es ist übeiflüfsig, «och eia Wort hinzuzufüar»; vielleicht uur da» freundlich« Ersuchen au dftjenigeu Blätter, alle welche dft vnleomverische Behanytung gegen Cremienx gebracht hab.m, nu »mehr auch diesen Brief feiner Tochter ab- Tochter obzubruti-n. Red.) Magdebnai, 25. November. (Or. - Lorr.) vorige W«h« fanden liier dft Wahlen für die mit Lad« dftft» Jahres «usscheftenden Stndlverordneten statt. Zu deaen, deren Wahlperiode zu» L. Januar adläuft, gehört auch Herr Ratdtuer Dr. Lahmer, der dftsem städtische» Lollepa» bereits 12 Jahr« aazehvrt. Obwohl der wahlstuapf ia, der 8. Wahlobthrilnao eia ziemlich heftiger »ur, da der Berel» der Gast- »ad >vche«t«ftthe einer- »ad der Hoadwerker aftdrerseits je etil«» Vertreter ihrer Jatereflen htaedqMvähfta auflt eifrigste dejftedt wäre», uad in de» hftfigea Znlnagen viel« Sprechsal-llrttkrl xro aad ooatr» erschftaea, so ist es doch «ia schsaes j)eag«ß von der charakterfesten Gestnrmag der hftfigea Bürgerschaft, daß sie mit Dreivterftl-Majolität a» der Wftiawohl des Herr» Dr. Rahmer festhftltea. LV ist wahrlich ia »er jetztgea Zeit eia besonders erftenliche» Zebtze» srftdltche» Zasmameaftdeas der Bürger oerschftdeaee

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