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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 46. · p. Seite 356

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 46.
Date
1888-01-01
Page
Seite 356 (sequence 4)
Language
German
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«thält eine ItaMppit »u» Jaitiative hat« ich diese stngelrgmheit «a geregt uub ohne jede» «»der«» Eiaflaß gelettrt; ich |«hc bk Hilfe Iller ia »»sprach •oManmi unb sehe scheu jetzt Erfalge, dir mich sehr befriedig« »ad »ich aaspara», txf de» betrete»» Ocfc fortznfahr». *) Daß Diejmig» diese Bewegung «tt scheel» Tag» aa> seh», welch» darch -rrichta», vea ftäabig» Syaogogm ihr «noerb «a de» hohe» Festtag» g»»nna» wirb, bum «ich oickt wandern. —) vielleicht weiß Ihr Terrrspeadeat e* Nicht, daß viele Fsmilteu ca dm heh» Festtag» i» ihr» wohnaugm bleib», »eil sie »ach dm Lanzwkalm »icht geh» wög» »ad «Le »astrmgaaz«, Shaagogm-Plätz« za erlang», sruchtle« stad; er sieht e« vielleicht nicht, »ir «ach «a ander» Festtag» dt« Gotttsväa,« überfüllt stad, »ie große Stobtthette «it viel» taasrad Jade» aas da» zur Synagoge eiagerichtet» Fabrikraaiu «agewies» stad. Ich Haff«, daß Sie oau a»etarar Protest N»tiz aehmea und überlasse es Jham, »oa metaeu weiter» Miuhcilaag» beliebig» Gebrauch z» oracheu. Hochachtaagsvoll I. Weinberg, Lvpnickerstr. 115.^ Das im September bereits aersaudte «irculir lautet wie folgt: .Verltu, September 1888. Geehrter Herr! Mt dm hahm Festtag» kehrt auch alljährlich das Interesse rmserer Glaubmsgeuoff» für aasere religiös» «iartchtaag» wieder »ad überall werdea «lag» über die Unzulänglichkeit derselb» laat. Dirselb» oerstamm» ia «iae« uaerstärlichea Odnmachtsgefühle, das stch auch bet d» Wahle» für die Repräs»t«nte>-Versammlung 8ltmd «acht. Währmd seit 25 Jahr» die lazahl der kttglieder stch am »ehr als das vierfach« vergrößert hat. stad dieselb» stet« auf dk früher» «iorichtaagm deschriürtt ge blieb». Nach i» de« letzt» Bericht« der Gemeiubr-Ver- »altuu, vor zwei Jahr» wird aas »itgetheilt, daß aar die eiaztge vor dreißig Jahr» errichtete Leligtaagschal« besteht. Var 22 Jahr» ward« dk .Neu« Synagoge" erbaat, vor 20 Jahr» dk .ftaiserstratzea-Syaugoge". Währmd i»> zwifch» die Gemeind« »an 2 0.0 0 0 auf 7 0,0 0 0 Seel« aagewachs» ist -ad sich aas alle Stadttheile ausge» breitet hat, ist die Zahl aaserer Gatteshöaser aad Schalen nicht vermehrt worden. Dk jetzt »ach »ehe als 30 Jahr» errichtete zweit« Nr5!g:»psscha>r »ad dk seit mehr er» Jahr» in lasstcht genommen? Synagoge t» der Ltadenstraß« wird dm tu dieser Gegmd wohnend« Gl»b»sg«aoff» sehr «Ulkamm« sei», aber d» aabestritte» a» Nathstaad aar ia kaum bemerkmswerther Weise ab« helfe». Sam Gemeiad» «ir Thar» «tt 1120, Wiesbaden mit 1400. Königsberg «it 4000 Seel» Vyaagage, Schal«, Labbia« aad veaattr unterhalt« Vna», so wird das ver» lang» nicht za groß sei», daß t» unser« Stadt weaigftms für je 10,000 Seel» Synagoge an» Schale erricht« »«de. Bet eia« Seelmzahl t» Jahre 188« m 70,000 Glaub»«, geaast» «ab 10,000 Swnrzahlera destaad» aar S Syaagag» »ab I Schal«, abgesehen mb de» darch ble Loch «as privat» Mitteln entstanden» vethäaser». Hra. S. d-echao« Me mschmMil , Well, de« tt «bschtchn mfcft «ehr tat *) Dirses lkrbkost sa» «erde», aber der Schätz« bat d» der Haab, »ad dar«« haar» »ir der Mvöaaag ääf. ltariech.. kit t» •ninbt i, km Satz« gtpsst: .Da aietastDa schiebst, Da wirst geschobeal" »afmchm« ta v«e. Rr. gewghrt. Deralawea vewegaag», am «adlgeateiawst« Siam teaaaaea, Hab» schaa «st t» weiüera «erl-af za «Im» «tß ta de, '«eawtak« aqährt, aa» daß es ta verlta «tae lleta« «eawtade gebe, di« da« germ steht aak ihm Hrlferchelser h»t, das beweist die Aastriuleegemetvo«. (IU.) ■*) Daß aafct gesch. Carrespaakeat ttn «tat solch« verksch» tigana «total ist, bedarf »«feiertest« tum» etms vmtes: wir trtxbca Carrrstwadeazea, M« aas solche» Lame Nawa, fcfau llafaek», ta aas. L «wihoea, ko» jahraa, jahreta diese fcheeieabe» «th. stLade mif schtrfstea ldartea gewdett hi-, s, aach «st 0«e awachea »Mche, (ta »T. 40 aata JBeSjoT (KtiJ Bet de» waasch hqt. sei» ladacht i» etafachm ab« würbig» Gottrshäase» p verrichte», wer setaea Kinde» eia» aagemeflea» Leltgiiasaaterricht ooa gegrüftru Lehrer» »ach eine» einheitlichea Schalpkaae gemährea. »« die aüt aas«« Leligiaa s« tauig verbaadme Siebe »ab Pietät fcr Hab« zu chrm Slte» «halt» »iss» will, wird dies« Aa* stünde unhaltbar staden Hkr auch Waadel ,«schaff» w«d»! Geehrter Herr l Ich «bitte Ihre »okaltsch« Uaterftützuag für «eia« Beftrebaagen Licht allein a» die »ater dies» BerhLltaiff» öetdeadm wmde ich «ich. soade» »ach an alle Diejeaigm. welch» das Geamtamohl a» Herz» liegt. Helf» S-e mir, dk d«, Judeathum« wahrlich auch bei Ladersgläabig» leine Sgmpsthk «werbmdea öffentlich» »apretsaageu »oa T«azl»i!>l» zu ladachtsftütt» überflüssig zu mach» I Unterstütz» St« »rtch in nutaeu Bemühaaqm, unsere Gemeiade-Verweltuuq zar L«ichMag von Leligtaas* schal» zu »«aalaff»! KB4 ia et»» Meascheaalkr •«* säamt ward«, ist nicht Mt eine» Male zu ersetze», ab« bk Gleichgiltigkeit mäß adgeschütlelr »nd», baarit versäaaikü nrchgcholt w«d«. Ich bitte um baldige Rücksmdaug d« beilteqmb» mit Ihr« llaterschrist »erseh»ea ft ui«, die ich nur bmütz» »«Le, am Iba» weitere Mirtheilaagm aad Lialabaag» zugehen za laffea. «etaber». Fabrikant.' (Wir »thaltm unS vord«haad jeder ftristk dieses Ttr* culärs. üb«laffm diese »ielmebr ans«« mit d» Ortsv«» HLltaiffm vertraut» Lorcespoudeat» — strenge Objectivitüt . soll walten. Red.f Atel, 4. Lovemd«. lach ich kann zu dem Kapitel .vefreiuag der Lalmsaeamt» van städtisch» Ibgad»' eia» steinen Beitrag liefe». Ms ich var drei Jap» ia hiesiger Gemeind« als Religtaaslehr« aad Lultasbeamt« «agrftellt ward«, «hielt ich eine» St»«zettel, »»auch ich 48 Mark jährlich au städtisch» Ibgab» zahl« mutzte. Istü matae Sieclamatioa ward« ich jedach oau 48 auf 12 Kart jährlich ermäßigt. Das Ratwartschreidea des hiesig« Magistrats aaf aeeta« Leclamattaa lautet »örtlich: .Ans Ihre Sierlaauttaa M« 8. Jaai «. ge^m Ihr« v«aalagang zur Genmiade-Siakammeastm« pro 1888/87 erwtde» wtr JhMN, daß wir Ihre« latrage «if gäazlich« Fretftelluag von der St»« nicht mtiprechm köuam, well Ihre Lehrthätigkeit, da «Sie nur d» ReligiouSaaterricht «. thdl», derjeaig» d« fübtisch» Sehr« rächt gldchzastell» ist. Wir Hab» Ihn« jedoch als Laltasbeamter d« hiesig», israelitisch» Ganeiade das Lamuaraalstraer-Privilegia» d« Beamte» bewilligt und demgemäß Ihr« Groeeiade^kiakoma»» stra« »a 48 Mark ans 12 Mark jäpltch herabgesetzt. «t» dies« laschang mtsprechead« Straerzettrl folgt hierbei aad ist dk Stemrhebestelle »agewksea. Ihn» bte hiernach derrits zavtel pphlt» 12 M«t gegm Qaitluag $ p erstatt». D« Magistrat, (gez.) MbLtug." Aa Her» H. V»sz«»«wskh Lchmr aad »ult»sb«a«wr in Kl«l. Fresbea, 1. Lovemb«. lOr-Lor.) Bor' 8 starb bi« nach kurze« Krankmlag« noch in d» Jahr» vollster Rüstig« «tu darch Intelligenz aad G«iafiaa hev» vormgmd-- vlaaa, tz«r ftoafmoma Philipp Zaa». Derselbe gchül« zwei Iah« de« Stadtverordaekmalegima, seit prb« I«hr» de» tär. lSeawiaderach aad de» verwaltaag»* rach de» Mradeläsoha-fkreins, thitttg wirtend aa. Besonders staub aach das Mau chrmawrth», andmüttelt» jüdffch» Familien bewohate ^emktteastist' aakr seiaer Berwaltaaa. Seim Wirk» war keim geräuschvolles, am dk vcheaiüchk» tcetrades, ab« nichisdepoiveaig« segeasreiches. Sr war i« sei»» ftaabmjahrm mich hmr z» sd«-»^»»nagdoarat»^ nab Vreßdm ward« bpa zar HeiaaüL Kr war Mitgvbd b« Freimaur« Sage ^jn b» «Hera» SLak»'. . - jl fc T i -ij. M._f.- Mui f ii Oflifi W9fKR PCC DWDt» Hl ylW* «gräbst» «Laaer d« Geawiaße, wk ggitz aktr 4* 4

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