Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 25.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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vH&t zn »trfm such» H*b mit ocnHrtt», kt hmtigm Wifftnschaft ftnbliq gegmübnstehmd« A»fichtm «ck Glantmssätz« vollständig breche». Sie »erde» daher i» «einer »«rede a» die Brüder der Germania-Logr, welche dies« Benetzt beigefügt ist. nicht die so ^wöh«ltche», dH» -um Uchadruß gehört« Phrase» über J»k»th»m. deffe» hohe Mission rc. rc., hören. mit den» wir häufig schaufelweise überschüttet werden, freilich «st genug von Schönrednern. welche auf dies« schwache Seite ihrer jüdische» Zudürer spelulireud, du«h Kitzel» dieser spezifisch jüdisch« Eitelkeit Kapital zu «ach« suche». Ich hoffe, daß wenigste»« dieAufgeklärte», de« Fortschritt huldigende» Brüder de« Orden» mit mir in de» wtchügste» Punkten übereinstiuna« »erd«: di« groß« Mofie wird im.Äufc der Jahre d« Führern solo«. Ob die Brüder der neu« deutsche« Log« 'im Sinue meiner Anrede Handel» und wirke« »och«, wird di« Zu« kauft lehre«. (Schluß folgt.) Berichte x»fc G»rresPe«ke»xe«. Dewtschlawd. Kerki». Di« unter dem Protektorat« de» hüchstseligm Kaiser« Friedrich uud der Keiseriu Viktoria stehend« Baruch-Auerbach'sche» Waffm-Eniehungs-Anstaltm verüsftnt. lichm auf Grnnd des revidirtm StatM» vom 18. Mär» 1887 dm beide Anstalt« umfaffendm Jahresbericht, dm 88. feit dem Besteh« derselb«. Bon der wohlwollende« Theilnahme weiter Kreise begleitet, Hab« die Anstalt« sich auch in de» abgelaufmm Jahre gedeihlich weiter entwickelt. Sowohl da» Knaben - wir da» Mädchen. Waisen hau» sind um zwei Zöglingsstelleu erweitert worden, von dm 81 Zögling« de» erster« Hab« sich zwei de« medizinisch« Studium, fünf, unter dies« drei mit der Linjährig-Frriwilligea-Berechtiguug, dem Kaufmannrstande gewidmet, einer ist Tapezierer uud Dekorateur grwordeu. Boa dm 26 Zögling« der Mädchenanstalt sind zwei «tlrffm Word«, von denm eine zur Bervollftäudigung der wirthschaftluhm Ausbildung da» Heimathhan« für Töchter höherer Stände besucht, die andere da» Schneide« erlernt hat. Die zu Gunst« der Zöglinge vorhanden« Stistuog»tapitalim betrag« 232VIS Mark 8» Pf.; unantastbar«» Bermögm besitz« die Anstalt« 706 772 M. 24 Pf. bezw. 388946 R. 64 Pf. Die «ach Titeln geführt« Ausgabe» für d« gefammtm Bedarf der Austaltm betru'M 47128 M. 21 Pf. dezw. 28 068 Mark 70 Pf, die Kost« der Belpfleguug 10284 Mark 98 Pf. kzw. 8114 M 23 Pf. D« Bo,- staub bildm nebm dem am 14. Februar er. einstimmig auf Lebmzeit wirdergewählt« Direktor Dr. Sirrl'tz die Herr« Loui» Liebermaun, Kommerzienrach Jacob Israel. Berthold Marckwald, Louis Gradmwitz, Kommaz»mrach E. Lohnsteia und Kommerzienrach Auto« Wolff. -otldntz, 18. Juni. (Or.-Eorr.) Die in der jüngst« Nummer dieser Zeitung von Ihrem gesch. Lorresp. an» Königsberg gegeben« Anregung Hab« ich bereit» »or vierzehn Tag« praktisch verwerthet »ud zwar ans Anrath« de» hiesig« um« Oberbürgermeister». Da» Resultat »erde ich sriuer Zeit in dies. Bl. mittheil«; ich hoffe bestimmt, nur von der Hälfte meiue» Dimsteinkorumen» zur Lournmnal» stmer herangezogiu zu werden. Uebrigm» wäre e» d« jüd. Beamt« anzurachm, nach dem 1. Inll auf'» Ren« di« Befreiung von erwähnter Steuer zu betreib«, weil von diesem Zeitpunkte an die Appellations-Instanz gegm da» ablehnmde BerhaUm de» M^istrat« der Beztrkrau»fchuß ist. Off««. In dm Räum« de» Kaisersaale» der schön« Stadt Düsieldorf halt« sich am 20. uud 21. Mai die israelitisch« Lehrer von Rheinlanduud Wesifalm zur 33. Jahres- «rsaunulung in einer ,o groß« Anzahl versammelt, wie es bisher noch niemal« der Fall gewesen. Du Versammlung «bfrf», nachdem »r Schriftstchieui »ras.«» mb Mandtl-Lin, aewächlt wmk, mm», mit herAcher «w grüßuna die Bersammlww. Hierauf nah« der al» «ast anwefenk Rabbiner Dr. Sedall da» Wort u»d theüte mit, daß die Gemeindevertretu»» iru» etumalig» Beitrag von 300 Ml. kr BarinRaffr zngewief». »ubefchadet de« Wetter z« zahlend« Jahresbeitrag» von 80 KR. u»d fuhr dann etwa wie folgt fort: «o» vermal«« ««kiMpidftiilh»» tür «tlchmna nt k» «WM (ft nicht «chr Mtfuka. Sit L chwe stÄ Mt t£S(nn Rkg^Kk* Sffe«** dritst« Mt Kamt» Mt var Klcx l wlrtt» und D« mm* «ttauck Licht. uud Btgttßtraag für stk Sltft» «chm,« |» M|m nt u tarnt sesl»«rtm tat» ft Itffn, fri kt Zmeck anch kr LeirtvKmstmnM. Zu« 1. Punkt der Tagesordnung, Iw« Jahresbericht der Uuinstützuug»kaffe, verweist kr Bors, auf - dm zu «»fang de» Jahre» venheilt« Bericht, wouich am 1. Ja», e. da» Bermögm de» Pereiu» bereit» dm Betrug von 60,000 Mark überschritt« habe. Hocherfreulich war di« Mittheilung, daß die Theilnahme in k» Gemeind« für die ,Unterstützuug»kaffe* fortwährend im Wachsen begriffen sei. So hat beipi«l»weis« die Gemeind« Ham« ein« Jahresbeitrag von 100 Mark auf ihr« Haushalts-Etat übernommen, der Hynaqogmbezirk Arnsberg sein« Jahresbeitrag von 30 auf 40-Mark erhöht» die Shuagogm-Gemeinde Dortmund wird außer kn jährlich au» der Schalkaffe gemährt« Zuschuß von 30 Mark einen erheblich«, noch näher festzustellml'« Beitrag au* der Grmeiudek^ffr auf kn Etat übernehmen s. s. w. Eine warm« Mahnung a» die Lehrer, fort uud fort i» ihr« Gemeind« und bei allen sich darbieteoden Gelegenheiten für unser wohlthätige» Institut bemüht zu bleib«, schloß dies« Bericht. Der 2. Paukt der Tagesordnung — ergänzende Vorstand« wähl — war schnell erledigt, iakm die auSscheiknd« Herr« Blu«enfeld-Eff« uud Stein«tg-Rheda (nebst der« Steüvertretem) durch Atllamatioa iviedagrwählt »mrkn. — E» folgt jetzt der 8. Paukt der Tagetordnung: Bonrag de» Herrn Blummau»Bielefeld: »Der Lehrstoff «ad da» Lehiziel für kn jüdisch« Religioa«unterricht au Gymuasi« uud kn höher« Lehranstalt« überhaupt.- Der Bortrageuk erklärt einlrttead, das,, obwohl er gtrak in dies« Bahältuiffm sich bewege, knnoch dies« AÜ »oa Eriheiluag de« Religion» - Unterricht» au k» verschirdeiten Schulanstalt« in kn höchsten» zuc Verfügung steheulwn 4 Stunk» wöchentlich — ohne eigen« Elementar- und ReligioaSschule — durchaus nicht sei« Jd«ü sei, « vielauchr glaub«, daß — selbstverständlich in ansrr» westlich« Provinz«». uw kleine Gemeiud» «d ta allgeuein« btfchrünkwa > verhällaiffeu, vorherrschend find — die jüdüche Elmwntaruud Religioa»schnl« kn Vorzug veritim,!. Er stche daijer nicht au, sich voll uud ganz auf Ix» Standpunkt (eine» vastorbcum Freunde», de» Ham Jnpizratb Metz « (MO«, da tu seinem bekanut« Promemoria kür Sie mögltchftr 9u Haltung da bestehmka Olemeutarfchul«, dm öffentlich« Eharast« derseldeu, sowie daß da iweliatoasmNaricht « dies« Schul« obligatorisch sei» müfle, vlaidtrte. Für ih», dm Vortragende«, komme ur dm für diese Sach« sprechmdm Gründen, »och et» besonderer hinzu, da unht gmügtnd beachtet und gewürdigt wak, nämlich die Rothwmdigtetr da Theunahme da Schutjngend am öffmtlichm Gotttskmsir. Er betracht« kn Gottesdimst als eine sothwendige Ergäntang und vervollständigang de» Religio«»»ntrrricht». Dir . •) «Mt müsse, ««» «tannmingel« ,k»gt» dertuf beschtsnöt», IHR ata dm» »ta frrataltchst ftktfoaM« wtiydtfflfw, »taraffv^wMKi.