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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 25. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 25.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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aaf feem: o|rtM {fmuciai, nftm - jc^igai totste Wöhei« 11 »Kd ttertftgni lineal QiAiaie »orig »»Kd (f nfrra jetzige» Kaifrr Wilhelm 2 kost«, dieft edle vr». schuft gnmtretmÜ^La gleiche» H*rz für >He — «ab Mazig flHQtonei deatsche Hazm »fiad erobert! C, da» deutsche Volk hoblet» tauigere» Gebet, al» für unfern erhabein Ikaifer!Bllhel« 2, lu derselbe« Seife wtt für, Kaiser Sk heb» .L aad Kaiser Friedrich, aicht aar Lhrfmcht, foltdev» antULicbs «npfiudmz» Sau»! Eia Kaiser kann »irllettjt «tt blaherg Ehrfurcht glüazmd und rahmvoü regieren; t«s deutfchr Volk ist durch seine zwei erste» Kaiser deewüintt; e» würde unglücklich sei», wenn e» seiaenKaiser nicht auch lieben Saute. Aller Glanz und aller Ruh« de» deeüschea Gaterlvcke» Suute diese Lücke im Herzen de» deutsch« ISolle» nicht au»fülleu. Da» deutsche Volk hat ei» Herz. — und ein Herz ohne Liebe-eine Senne ohne Licht. Aber aaste jugendlicher Kaiser Silhel« ist ein Hoheuzellerl Wenig »ehr al» » Monate» hat Kaiser Friedrich auf de« Throne gesest«, den Kaiser Wilhelm I. b!4 über sein 90. Lcheuöjahr hinaus eingeuowmen. Möge e» unserem Kaiser Wichet« 2. vergönnt sein» gleich seinem kaiseeltihen Großvater dt» in da» höchste Alter in frischer Rüstigkeit den Glanz de» deutschen Kaiser-Throne» nach innen und außen zu erhalten und zu mehre«; «ach außen durch Kraft nud Treue, nach innen durch die Liede und Ehr. furcht de» deatschen Volke»! — Kaiser Friedrich hat auögeruogen! Tief ist die Wunde, dir sein Verlust unserem Herzen geschlagen; aber der Tod n»ar für iljn: Erlösung au» schwerem Leiden. Nufere Liebe ist nicht fo eigennützig. am darin nicht einigen Trost zu fiadeu. Aber auch noch i« Leiden hat er an» ein große» Beispiel gegeben. Er »ar ein Held aoch an Dulde«. Seine schönen, lieben Züge kannte da» Leiden entstelle«; seine Hüunckraft die Krankheit zermalmen; aber nicht seine Standhaftigkeit erschüttern- Er ist eiugegaugea zu setam Vätern; w« wndeu chn nicht verpesten! Er ist eingegangen in da» Land, wo die Aussaat der Zeitlichkeit zu den Garben der Engigkeit reifen. Dort «»Kd er 0m Jabel ernten, was er in Thrtlven gesät* hat! — Dr. Goldschmidt-Birkenfeld. Ztt v'U-^rtthnvrVe«. Unter dieser Ueberschrift bringt der in Hannover erscheinend« ihtrsch'sche „Jrschurna*. der di« Fahne der äugefälschte» Orthodoxie hochhält, nachfolgenden Artikel, den tvk, da er nun einmal in dir Oefstatltepeit gedrungen ist, «ach -unser« Leser« nicht voreathallm wolle», da er von eine« hob« Beamten au die höchste Behörde de» Orden« gerichtet ist, und gewiffermabm Me magna ohaita bildet, auf flkaat welcher der U. 0. B. B. in Deut schland gegrür det »»de. Der.Jescharun* schreibt: " »Es ist uns kürzlich der folgende Bericht zugegaugeu, deffeu Anteutizitüt wohl über jedmtZweifck erhaben ist. Er ist vor> Dr. Eduard Gat«a«n in New-Kork erstattet vor!)« and gewährt eia« instruktiven Einblick tu da« wichiixthamd« gespreizte Gebahr« de» Orden».*) Er Mstätigt aber auch unsere Auffassung von de« eigent- *) Set »Jeschaum* iß «nt <a btt Kmast nlt*.«tf de» Mtpf ja ftellm, bot srbieß umdtgMa, mb BmaNiis« die m* ihm «acht, Mtf «flbm nbiaiabm. in «mß bk mihOboxe fbbmtife nab ihr hehle» PhmfregmiiDel leniua. (fkb.) Sch« «es» nad »en Zielen defselb« na vollstm ebeasowohl »i> von »ei Gefahr. »Ache wir daran« für bk Rrkchett lies jüdische,! Bewußtsein»*) erbickrn zu sollen glaube«. Der ve.aht lautet also: 120 E. SS k Straf-, Rew-Bork, de» «. Oktober. 1882. An da» 'üelntiv-Kmuitee der Ehrwürdige« Ikonstitntioa»- Gr^-Loge, 2. v. 2. Bza Händen det! Sekretär» Herrn M. Tha lmesstnger: Bericht über «eive Sudung nach Deutschland, Behuf Jnstalliruag dinc skernumdieLoge, 3SÜ, in Halle a. S. Wertste Brüter) Al» ich dm Auftrag übernahm, in Halle a. S. eine Loge de» n. v B <l. zu »stalliren, so geschah r», wie «k wohl wiffea. «st einigem viderstrebm und gab ich um Ihre« bctugc'.ben Ersuch» nach, da ich einem Manne, «tt dem ich l-nge Jahre lchtdurch im vrd« gewirkt und in derstlkeu Richluva aea cheitet hatte, keine abschlägliche Antwort zu ertheilcii wünschte.!jch fügte «ich deshalb «it eine« gewissen Widerstreben, »kblch^in der Gründung von «er- «iaiqungen, nelche eiwn einztgen rrligtösm Gemeinschaft au« gehören uid Anderögläubtie auöschließm, nicht nur eine Gefahr sehe für die betreffend« Gemeinschaft selbst, durch ihr Ausschließen ve» dir übrig« Gesellschaft,**) sondern auch jenes Ziel in eine weitere Ferne gerückt wird, welchem die Menschheit allmählich zustrebeu soll, nämlich der Abschaffung aller spcifisch religiisenSenoffmschaftm und derverriaigung aller Mensche» durch da» Band allgemeiner Humanität. Auch drängte die Besorguiß sich mnc auf, daß durch die Gründung von B v. Logen in Deutschland die Kluft, welche dort zwischm dm Bekennem christliche« und jüdische« Glaudm» in sozialer Bezichung herrscht, und wÄche bk Feinde de» letzter» n-rmer mehr zu erweitern streben, »er. größnt werde, möchte. AndererseitS zog ich jedoch in Erwägung, daß auch unser Ordm t«m Ideal allgemeiner Humanität, wenn auch in grünsten Giceuzev, «achskebe; ich erwog ferner, ob e» unter jetzig» llmstäntev, wo der Geist da Verfolgung in beiden Heiuisphärm jeia Haupt erhebt und dk im alt« Glaidm i>ck»r«m zu Paria» der Gesellschaft herab»- drückev stocht, nicht stk jedm von uns Mannespfllcht s«, Farbe zu I-eko»m and für seine Grundsätze, sowk für die stammo-nrandim Ge»osten zu wirken und zu schaffe». So übernahm ich loenn bä: Senvuua, indem ich man« sp-cielle Lnfgabe »K toht« sbllte, wk uh Jhnm auch bei Annahme dasrlbr» bemrikte, das« ich keinen spezifisch jüdischen Standpunkt einnchml». sonlerm dm Brüder» der «mm Loge meine eigmea oft geömßät» Ansichten kinprüg» »eroe, um sie aaf eiam höhemt Staudpirnkt, dm der allgememm Humanität, zu «heben, llkeiae A rstchKn in dieser veztehaag find Jhnm und vielen an!<reu B>übern dr» Ordm» hinlänglich bekannt, and habe ich siet» im Ordm mein Wirk» darauf gerichtet, FortschrM nn» AafVärnag im radikalsten Sinne z» fördern. Somit koirnk ich drüben nicht al» Apestel de» spezifischen alte« Jndeiichn»« auftret», diese» veralteten**») Swndpunkke», ans den dir Gegner de» Jndenchum» «n» zurück zu drängen fahm, um, wenn e» ihn» gelänge, daran« «ne masten der Berfolaung zu schmieden. W» heutzutage für da» Wahl unser« Raste wirk» will, muß i» Geiste de» 1». Jcchchunderts, d. h. im Geiste wahrer Huma- *) »am Mi: Ot<Mbi»k mb bet .tWalcit bc* jilbstcha» kwa* weicht, P »ersteht |k bnrutet bk «netban, gewiss« ikexrmoni« nnb VtMaitt, Dthreod tl ja getabe da» LanpHel be* v'ee-B'rUb Owen» M: lik Nelnhett M jstb. »aontchia» m Mkera wtb bmch Hmmmtmt nab i^lbstverrslmig gern AaSbrmk za oemgea. (web.) —) Best!«Uich habe« ud oitfen «nnb« bk Areiwaarerwg« ihren KÜgliibmi ans» Sreaßß» Mrvokn, bau Orb« der fh» »rüh beiattrae», »eil bafdbt ca »relasi»»» sei, indem er Rtchtjabe» Wir «tt«» Mi«« swftnnb «ffta zu erklären, da» bk» bbch' ein ei»»» zu weit gehenbrr »ab nicht zu billigender Uasbrnet sei. W.)

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