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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 22. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 22.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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— 1-5 Stell« bei ZÄ»ud geschaiacklos und sverwerflich finbot", was er Äs jou »atürlich «steht, »ho doch der Talmab Mststheawerk anb all foldfct Stückwerk ist" — «it neckche» Nichte will er .Allel i» X.* all .ffitbea fldabUen 3abea biabeab" UafteQeaP Prof L. verzichtet für feine Person leicht <mf bol Bewußtsein, eia »gläubiger Jabe" zu sei»: eabere. z. B. Schreiber biesel, «ßchte »Zr alles ia bei: Welt aicht auf biesel Bewußtsein verzichten, und gleich »ir noih viele Taasenbe ia Deatsch'laab und ia '»er Welt. Wir sind ober auch, zwar eicht „ftmtiaaet*, aber vom philosophischen Geiste bmchbrnng«. and halte» nichts für. aal für biabeab, w»! ^geschmacklos, jo verwerflich" ist. Wir stvb aber auch der lleberrengui'g, daß dal Juden» ihn« all Religion nichts für ael für »biabeab" et» achten kann, was .geschmacklos, ja vetwerflich" ist: hat »an da nicht Herr Prot. Lohe», wenn er im gesagt hat, tocl ih» Me .Jüt. Presse" sagen läßt. Tausenden von gaben, und »ahrltch nicht ben SchleihtestenI, einen Faustschlag in ihr religiöses Gewissen verletzt? — Dal paßt so in de« Kram brr ,Jüd. Presst", sich und die wenigen Hunderte von Orthodox«, die allerbing« »Allel im Talmud", auch was »geshmackloß and verwerflich" ist, für sich all bindend" erachten, all die einzigen .gläubigen Juden" aulzuspielen. Aber wir, viele Tausrn x und Zehntausend« in Deutschland und in der Welt, die »ir -gläubige Juden" stab und sein wolle», müfien dagegen protestiren, baß «an »ea Begriff .gläubiger Jude" w diese« Partei-ortho» boxen Sin«, gegen den Talmud, gegen die Vaonen, gegen die größten Halachistea und Religionl-Philosophen unserer Geschiäge, befinirt. — Wir ertläiea: Der agabikche Bestandtheil des Talmud ist nur ia sehr beschränktem Sinne bin» de ad für de« gläubige» Jude». — In welchem de» schränkten Sinne? — Darüber t« folgenden. (Aortsetzun, f*IgU veret» ifr. Lehrer t» Schlehe» «*d Psse«. Hfrotoüole (er 10. ordeatkicheu che«wrakoersamarkaag am 30. «sl 8L Mai 1888 in Jlteala«. Sie 10. ordentliche Generalversaaialuug des vereial ist. Lehrer t» Schlefir» «ad Pose» aurde Senutag de« 90.Mat. Abeadl8'/,Uhr, vom vorfitzerde» Dr.Samuel» sah »»Breil« im kleimen Saal der »me» Börse eröffnet. Gichmmiliti, «mirr»! Mttglteder: 1» Herr Alexauder-Bmsla». U HaerKe «e^e-Ltrehle». 9. $ 1 6. 1 T. - t 9. ia IX. 18. IS. 14 U. 114 1?. 18. 19. «4 «L »ach-Ptzolaveitz. 98. «>|»3ua|UMD» 24. ^»•Ifreaab’XmM. 98. »endo -Inner. 94. l«il|it{»tBrwlt. 97. Dr.Biderfeld-Lamter. 98. »laatiifelMtafcaliL 99. »(«■tii)elb^eUc3iL 90. Borchgr'dt-Ostepvo. 11. Sc. Br«i»n»Veß. 99. De. Sah u-Oattoevitz 88. De. Ltnstetn-Bveslau. 84. Nts«»»ar»veMhe»0S. M. 8te«(|iuWbi«Ce. 88 IMD»M«tait.- 87. Iw. wrlnsold-Lrella». 88. HameUWiapP. 89. HerdstldsstV». 40. 9*. 8« «,»>»■ »stet»». 41. Jos.ptzsohwlstckdeitz. *% «lollMMtL Leviu-Lap». »• »eatfal.» »nteabf. »t,lach»»ekI»L«dep. »r. Rätter IbeiMUeMf De.LNeust>dt-BreDl«». Piils-Benthr» OL. »etzal-Ledqe. De.skt-OrMau. R e se n « n-Ltrieeu«. R, le n d an » I^Brmtze». Re senden» II da. De. »sfentdel»Vreai»n. »efe,tfeb»«tter. DeLamnellohn-Bresl. Lander-gadrge OS. Lch tndli^Bstnstadt. Ltirll-Lmnoneitz. Lraaslatenr-Zarlsrnh. glrtntcki-Bresla». 48.HerrLd-vschi tlktz, Destairt« 48. Har De. Josef Levi-Breslan. 8> 84 B. >». D. (. L. B. 49. . Stur» »» 44 , »Md. L ach.BiMl« 80. . oeml. Lchlnfeld d» 44 , aanä.wr«nd»nth,l da. II. , atml. »ahlderß de. 48. . aldk Sfi a>l de. öl. . M»l.W»lf W. 47. » «4. Josephsehn de. 68. , Dr. Zimmeltz de. chrü er Merseniaekuagetag. Der Borsttzeada st grüßte die erschirueaen Witglieder »»d Gäste und nerlal tbt <Schreiben bei Vorsitzende» bei Berel»! der ist. Lehrer des Lautirobbiitats Emde», ia «eelche» dieser davo» Mitttzeiluuraaiht, daß die jüngste Bersammlnag der ist. Lehrer des featrabttaatl «»den «f Antrag des Re» streute», Lehrer B. Walff-Aurtch, beschlossen habe, ei»« .Vfrenetaea deutsch israÄitische» Lehrerbund" zu gründen und ihr« Varstaad zu beauftrag«, mit den Vorständen der jüd. Lehrervereine in dieser Augelegeuheit sich ia* B nehmen zn setzen. Nachdem «er vorfitz« de Dr. Samuelsoha von de« Inhalt dieses Lc-reibens der versam»lung Lu-tniß gegeben, bittet er die laatefeabea, sich darüber schlüssig zu machen, »ach weiche«« Punkte der bereits früher festgestellt« Tagesardnung fie ia die Besprechnag dieses Gegenstandes eintreteu «ollen. Dr. B r a a a * Pleß wünscht die vesprechnag all Punkt 6 der «argtgm Tagesordnung. Dr. Jacobson» Schriun» hält es für rathsam den heutig« Lbend zur Behandlung z» verwende«. Für den Antrag Braun erklärt' sich auch Dr. Matterll>o^.Glei»itz. dm Auttag Dr. Jacobson bespricht des Näher« Dr. Badt-Breslau. Bei der Absti»wnug wstd der Antrag Braun angenommen. Betreffs des zoeit« im Nam« des Dr. Seligmau» eingebrachl« AatraPi: .die Protokolle soll« künftighin nicht »ehr t» auf Lasten des Vereins hergestellt« Druck« »e, össtatlicht, fmbera wie tu, Vorjahre der .Ist. W»ch«schrift" ir» «tonao übergeb« »ad von dort-in einer g«ügenden »»zahl »cn Lremplareu bezog« «erd«", wird dst Latschet» dang vost der Versaminlvug de« Gutdünkm des Barstaudes überlaflen. Hierauf ging um» zur Fortsetzung der Dtsknsfian des Normallehrplaris der Reltgi»usschule mit zwei Setu kräften über, der i» der Eialaduag zur vorjährig« Bersammluug fich abge!)7Nlkt jiudet. Die Versammlung ver» haadelt auf Grund der im Vorjahre über dst vordem er» kn »gen gefaßt» Brsöjlüffe, wonach sämmtliche Zöglinge ia drei Abthetlang« estgethetlt werden. M« besprach zant chst das P«su« des Unterrichts i» der btbltscheu Geschichte. Dr. Vrann-Pl«d «fttrt sich »tt de» Pens«» der 8. Ad» ttzetlnna (i» Entwurs 4) >44 zu den zehn Geboten vollständtg ein» verstanden, dagegen wirscht er «a» Pe^n» der 9. »bthetlu-g »tt de« Lode tztzoseg adönschloffe«. Die Behandlung des Fefttytlu« »nd der Geogrnpdte V«Mi»a4 i« ilnschkrß « den Uaterrlchr nehmen «ns dieser Linse viel Jett in Anspruch. Ihm genöge es »Ich« nur, es erschetne ihm viel« pr oll eh nicht )i> gering^» Ziel, wer» dte Etader aus de» bette» ersten Lmsen (8. and 9. Abthmuna) bis §a einer ■IgUtM Mtaen KenntnIH k» guira Pemwench gefördert würden. ttisenberg-B ent he» OL. H4Ü die »»Iprüchevranns für » mähtg «nd will da» steiisn» der 9. »bthrtlnn, bis Leunuel ans» gedehnt wisse». Ebenl» Dr. Badt-BreDla». Vach-Skyslowtp ginmt zuaächst de»»Menge Bran» bei, d» «r datztn sstirt, Inch das hstnsn« der 8. Ndchellnng von der Welt» lchdpfnng bst ym Lode IestM, das bar 9 von »« sttb-n bis »n» Lode Deases reichen solle, irr erklärt aber nachher, »aß er t» k* beiden Lcstüsahre, der 9. »bchellung eine» Wechsel des Pensum für iMeckmätzia erachte »nb stellt rnmwchr folaende fferbernug aus: 8. «b- > Heilung t LÄpsnu, bis Jchedh« Lod; X Abthetlung: 1 Jahr »ststs ldebnrt di» Lod» 9. Jahr Fa »« «. s. «. bis Gaul »ttd iWg. Dr. »aitarsdors-S »tmitz erklärt sich i» Wesentlichen mH de» («mm Bnch etniwestant«»: er wünscht ta k» 9. (diheUung cm» ««ttrische Behandlung des stoffs, der ost Lanls Lod «nsgedehM lietliii OflM. Dr. Brann-Pleh »knscht, dag t» 9. Jahre t» der 9. »thellnng nichts Neues dnrchge»»»»«« wrrde. Die enarenntsche Vchandluvg ltberUltzt er da» LnidüMe» »ad Leschttl das Lehrers. Dr. Lamuelsoha-Breslaa padet das Pensum der 8. U> lHeilung, wie es in de» (Mutigen Br»«» »nb Bach «gegeben sei. |n, ,wring. Lr smdert fßr die 8. »dthetlnng bis Pe»s»» »Ü per vsfenimrnng sür die 9. dt« ». »er Richer». Damden sMle» »er -estöM»» und»! Leogräphtt Palästtoad dchr-ttett werde». Dr. Batzfrenub-Larnowtp ist sür de» NMraa Bach. »Mo man de» («rag Brtinn gnstlmme», so erscheine da» Pens»» I« 8. »dtdeilu-a niel pe «nsnngrrich t» BerhülMitz >« ke« bet », Ittl lehre ein Blick in deck deknnnte Üehrhnch v« LeNtzBadt Rach einig« Hoechernvge» dder dieses Lehednch »nd nachdem (000" l«eg-BeMhe» smeenltmeeg pwickgegage», »st» perAdstttammeg geschrttienlütt derselbe» wird dm^Itetr», Lamnelsoha 8. tWiöckk«, dis ■r

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