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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 14. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 14.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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jÜianvftn #Bk >fc thalogisch«^ Heranbildung von Taudfi »tt n,_bt« Nabbiütt» a» öfter tat RachweH brffcttcn btcttot h* OrtEiitiin||ipf|( terMaftnw |*12. Dnr ftttftabe li«P e» ob. dk für da» Ilm dt»! Rebbina» in Auüflcht genamuene Pak« da Staat«. MiMtt «uazetre». Dieser lieht bimm 80 Tage« »ach «nlalftna Anmige da» Recht )«, |<ant dir Bestellung untn Vi#«fe da Grüude (| 11) Lmfprach« z« «hebe«. Di« da Glrsprnche riiigegiu oder »vr Wiloaif da bezekchueten Frist oh« Z»sti»uumg da Behörde vora«»om»e«e Bestellmg ist «Mg rat an de« Scknldtraz enden z» ahnde«, (ß 30). 118. I» Fall« da Erledigung de» Rabbinats yt da behftrde sofort Anzeige zu erstatte« »nd zugleich die Pi rson «n bezeichne». welch« die Stellvertretung übertragen mckeu fsll. Die Siaatsbehörd« kan» a«ch gegen .diese« Stellvatrewr (G10) Eiosprnch erlebe». Die Wiederbesetz» ag «t>e» Rechbineü» nmß di»«« ttngsten» 6 Monate« vo« Aeymnlr da Erledigung «fvlaen. 8 14. Di« voranflehend«» Bestimm uuge« üba die SiiKvatrit»»» finde« a»ch dann Anwenduug. we»« ein Stellvatrrter für ltnen in da At^übung seine» Lutte» derhtr daten Rabbiner» bestellt «»ad« soll. Dauat die Be» ««» der ffti Me MresU. »»chfolgWdtA- Uen-ermtWi, find vamttaßt durch JbfjitimJ* Blatt», m» «a» de, GtistnngDgeldn, inisn. , S» dürft« »«»tzr» N!DE»t» stin. MN» di« festffcfiHm diese» Otyan ftattda» auf dt« ell^rieioe« verMgrnsrichtSchrn Folg«» da Abhebung mb de» Grwschen» «in» Stzän»sgi»»e»«t»be mch Prmßtschr» Recht anchzedehnt wir». Di« Ard» find in Prrnßen durch da» Ggsch »»« 83. galt 1847 in llkvu»gogee-em«ind«n »eataiat »ardeu. den«» durch da» Gesetz selbst in Bezug ans ihre venndgen»- verhältniffe die Recht« surtstisch« Personen beigrlegt find. Di« Synngogengemeind« ftltze» daher in Betreff thar Daua und da «nnttzendachtüch« Folge« ihr« Aushebung ob« ihre« Erlöschen» b«n gllgemeta«« Bestimnmngen, welche da» Laudesgesetz, da» preußisch« allge«»kiue Laadacht, hierfür getroffen hat. wa» zunächst die Dauer da Lorporatioaen betrifft, so bedarf er« etnstimmiqa Aoflösnnqäbeschluß, da tu da Proxi» wohl noch nictit oagewesen - ist. da Genehmigung da maatsreqiernng. Selbst dt« Staatsgenehmiquag schadet aba dritten Persoaen nicht, wenn diese rin Recht haben, ans da Forrdaua da Aorporatio , za bestchen. Solch« üorporai onen. welchen die Gesetzgebung unmittelbar den korporativen E»rakcec beigeletzt hat, können nach da Meinung awikanara Rechtßlehre nur «ittelst Ge» fitze», nicht durch Anordnung der V.rwaltmg»behördea auf» gelöst werden. Korpo'anomn da «an fort, wmu auch nur noch ein Mitglied vorhanden ist Dieses Mitglied kam alle Recht« da Gesellschaft in der«» Rrmen ausüben, r« muß aba auch all« ihre Pflichten erfüllen. Durch da« Abstaben auch de» letzten Mitglied» «lischt die Gefillschrst von selbst. Darüber, wem da» Vermögen da Korporation nach deren Aufhrbnag oda Erlöschen »ufällt, entscheidet zunächst ihr Statut. Fehlt e» «m solchen statutarischen Besttm» mungen, wa» wohl f*i vielrn Synazogen-Gemeindru da Fall sei« wird, so fällt da« B rmöze« da Korparaiion de« Staate zur audrrwertigeu Berweudaag »für d^ gemein« Wohl* anheim. Befinden sich hierunter Stiftung»geld«r. so mutz da Staat dafür sorg«, daß di« Absicht de» Stifter» nach da von demselben vorgeschriebenru Bestimmung fernerhin soviel als möglich erricht werde, kann oda will da Staat die» nicht thua, so stob da Stifta oder »esse» Erb« dt« Stist»«g«güta oder (Kapitalien znrücktunehmea berechtigt. Ist da Stifter nicht wehr oorhaadea und sind seine Erbeu nicht an»zu«ittetn. so gebühret da», wa» zu der chemaligea Stiftuvg gewidmet Mn, al» eine herrenlos« Sach« dem Staate. Da BamögenSbürag. welch« von de» Eintrittsgeldern ob« «ußrrordentliche» Beiträgen «och vorhanden« Mit» gljeder harührt, ist chnea im Falle da Auflösung der korboration lutüiMtaebeit. Für den Fiseu» besteht keine Berflichtung, die Recht»- «achfolge verschuldet« lZyuagogeagemetadea zu übanehmea. Er kann auch die Uebernahme ablehnea oda «ater Borbehalt de» Inventar« antretrn. seine Verpflichtung, di« Schulden da «loschenen Korvokation z» bezahl», ist daha keine nnbediag». Im Fall« da Ablehnung de» Ftscu» kamt Konkurs «öffnet wadan. An» dem Borgetrrzenea folgt, daß die statutarische Fest- », bi* freilich da Genehmigung da Sftgierm, bedarf. da» Entscheide,de ist. Wo in Folg« mm B«rändanngen des Wohrlsitze», Tode» oder Ausweisuug da« Erlöschen ein« Syluu,:grugemeinde zu besorg« ist, dürft« «» stch «nwsehlen, die rfiegientng um Abäadenmg da Sgna» aogenbezir« (Bereinig»«;«,) zu ersuchen. DK ErmächrigMch hiaz» flt den Regiamigen durch da» vom 23. Juli 1342 «theilt. _ P. Herichte «r» Pitttn. Der »«»schlnß »«* Jüdin vuu d«« Berrtn vo» roths» Krenz.D, wk fich jetzthaaubstellt, kin« «pe^alität. dr.4 sßü.ttj.n»«,p Zmigv««», sondan beruht auf ei«» Nornulstatnt. welche» da» flentralkmita

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