Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 44. · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 44.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/5369809-5935045-5938010--2866-5372306
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Kalle tKTfdxnijt sich der Lonsnl gerade hinter diesen perhorrr«zirten türkis<W» Gesetzen* und zwar hiiMr einemstl»» sicherlich auch v>m sMM g^ldechn PsfftestOtU'UrabschoG wird. pschWafisDe (<m MWrMen^WnimendT Die c rme i Familie weilt nW» hü elt um ihre irregeleiteten AMerzwei- MisfionSschul« prme : diel inem Gildechn PMtestOlK t»t4 t G>schk»afis» (cm MMr«enFl UM hi» iuMZeryMem^M Amme leiteten Linder. An der Mi! Also Ixirin besteht die tfultur, welche angeblich jene .Herren unter den Juden verbraten wollen, daß sie unmündige Linder ihTe Ellern verachten lehren, darin die Erziehung, daß fie IS- und l4jährigen Mädchen «reiche, schöne Männer" versprechen Und da« geschieht in England« Namen. Da« stolze Eng and duldet, daß einer seiner offiziellen Vertreter sich hinter -in Gesetz verkrieche, da« lSjährige Mädchen mündig sein lchl! Liegt dem stolzen England wirklich so wenig an seinem Klappen, seinem Rnf al« EspMsator, daß e« tunselben von einer Schaar jüdischer Apostaten, die für gute Worte, und noch lvffere englische Pfunde, den Laftan mit dem Misfion»ro<ke, den ehemaligen Schacher mit alte» Hosen uud Ziegensrllen nit dem zwar nicht reinen, doch einträglicheren Seele nschaä er vertauscht halten, io leichthin prostimiren läßt! Fürwahr, da« gebildete England sollte seine Würde etwa« besser zu wahren verstehen, und wen» schon einigen halbverrückten Lady'« zu Liebe Judenserlen gekauft werden muffen, io schicke e« doch wenigsten« wirkliche, echte, mit etwa« Bildung au«j estattete Protestanten her, damit derartige Geschäfte etwa« mehr xentleionolilce abgethan würde«. Die englische Regierung aber wird e« sich gefallen 'lassen muffe», wenn man nachgerade, angeficht« de« Schutze«, den fie dem schmutzigen Treiben ihrer Missionär« im Orient« angedeihen läßt, hinter ihren Bestrebungen etwa« unlauter« Motive suchen wird, al« die angebliche Liebe zur Eivilisation. Wenigilemi find Fäll« wie die von Jerusalem und Laltakia, deren letzterer, durch die mit ihn, in naher Beziehung gestandene Weigerung de« Sultan«, eine Deputation der Alliance Evangelique zu empfangen, seinerzeit fich beinahe zu einer politischen raus« cäläkre aufgebauscht hätte, nicht darnach angethan, >ou sonst so genau zu rechnen wiffenden England seine geist ge Präponderanz im Oriente wieder zurückzugewinnen. Jerusalem, den 7. Oktober 1875 I)r. Schwarz. 7) Berichte uud Correspondenzen. Deutschland. Stctil, 27. Oktober. Durch ein Bersehen ist im vorigen Blatte ein« nähere Angabe über die Eircular-Brrfügung. welch« vor den Vorständen der preußischen Synagogrn-Gemeinden Auskunft über die näheren Berhällniffe derselben ein fordrrt, »»eggeblieben. Wir tragen nun die auszufüllenden Rubriken nach; die Correfpondenz au« Hannover im vor. Bl. findet dadurch ihre Erläuterung. i) Zahl der im Eigentbum der Gemeinde befindlichen, dem Gottesdienste gewidmeten Gebäude: Desgleichen dem Unterrichte gewidmeten Gebäude: Zahl der CultuSbeamten der Synagogen-Gemeinde mit Einschluß der Lehrer an den Religionsschulen: Bon diesen Beamten find auf Lebenszeit angestrllt: Betrag de« Kapitalvermögen« der Gemeind«... Mart: der Capitalschnlde».Mark: 2) 3) 4) 5) 6) Gesammtbetrag der Synagogen der Mitgi^der im Jahre 187 Hsfi'w.mlMraa der^direct nuyin ff**» Gemeinde - Beiträge Mark: ^der Mitglieder Eff bürst« bi* Leser iatteffon zu erfahre», in welcher Form e« ve« Vereine, welchm Der Synagoge an der Potsdamer Brück« errichtet hat. so schnell gelungen ist, jmg Gxgndstück auf eignen Rgyeen zu erwerben. hat di*S unter der Firma einer Mientztstüschsst gethan. Me dchßster erlaffene handelsgerichtliche Bekanntmachung lautet: „Handel«-Register deS Königlichen Stadtgericht« zu Berlin. In unser Gesellschasi«-Register ist eingetrageu: u) Eol. I. Laufend« Rr. 5458. Eol 2. Finna der Gesellschasl. Thiergarten-Syuagog «»-Gesellschaft Eol. S. Sitz der Gesellschaft. Berlin. Eol. 4. RechlSperhältniffx der Gesellschäft. Die Gelellschaft'ist nne Atliengesellschgst. Da« »otariell au» lk. Oktober 1875 oerlautbare Sta- > tut der Gesellschaft befindet fich Fol. S bi« 15 de« Beilagebande« Rr. 51S zum GesellichnstS-Register. Gegenstand de« Unternehmen« ist der Ankauf eine« Grundstücke» im »oestlicheu StadtlheUe Berlin« zu einer Snnag«* und die Verwaltung derselben nnd de« Grundstücke«. (ff. t.) Die Dauer deS Unternehmenist nicht beschränkt. (§. 4 ) Da« Grundkapital von 48,000 Reichsmark zersästt i» 80 aus den Namen lautende Aktien 4 600 Mark. (§§. 5. 6) Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch di« National-Zeitung, (z 11) Die Berufung der General versammlung erfolgt mittelst einer Bekantmachuug im GesellschaflSdlatt «indeften« 8 Tag» vor dem VersammlungSlermin von Seite» de« AnffichtSrath«. (88 so. 32) Die Direktion (der Vorstand) besteht au« einem oder mehrere» Mitgliedern. (§ 15 ) Alle Urkunden und Erklärungen der D»rection müffen, um recht«oerdi„dlich zu sei», mit der Firma der Gesellschaft und entiveder der rigeuhändlgen Untenchrist de- Direktor« oder eventuell zweier Diizektare» oder eine» Direktor« und eine« AusfichttrathSmitgliedeß oder eine« Direktors uud eine» Prokuristen oder zweier Prokuristen unterzeichnet' fein. (8- IK.) Zeitiger Vorstand (Direktor) der Gesellschaft ist der Rr»- tier Loui« Unger zu Berlin. Eingetragen zufolge Verfügung vom 26. Septentber 1875 am selbigen Tage. (Acten über da« Gesellschaft« Register veiträgtband 518, Seite 1.) Fanner, Sekretair." — Zum Local-Jnspector der hiefigen 84 Gemeindeschuir, hatte die Schul-Deputation den Lehrer vr Schwerin vorgeschlagen DaS St. Schulcollegium hat aber seine Bestätigung versagt, da Hr. Schwerin Jude ist. „Da abttf, so berichten hiefige Blätter, „die 84. Schule gerade diejenige ist, an der jüdischer ReligionSi'.nterrichl ertbeilt wird, der ReligioSunterricht aber von den Geistlichen der verschiedenen Eonfrsfiouen besonder« bcauffichtigt werden soll, so daß r« «uif die Eonfesfion de« Local-Jnspector« durchau« nicht ankommt (I), so hat die städtisch« Schul-Deputation beschloffen, gegen die Richtdestätigung de» vr. Schwerin zu remoustriren." — DaS unter der Leitung de« Hrn. Dr. Hilde«heimer stehende Radbiner-Seminar hat seinen zweiten Jahretbericht für 5635 versendet, dem wir Notizen entnehme«. An StelK de« oerst Oberrath Altmann ist vr. Loeb-Altona in da» E»- ratorium eingetreten. E« ist eine Unter-Adtheilung für solche ringerichtet, weich« sich erst die Kenntnisse für Unters«c»>G» erworben habe», um dies« in Latzin. Griechisch x. zu yuü»- richteu. Die cheotogische« Vorlesungen find me« frühxr ii bantefMt.Ja Ji

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.