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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 25. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 25.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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7LSS — «•»: Die.Lchee ist -e-chen der Gemestche Jtaeeie» J»«mi» Hiel« find i»>der vereinzelt nicht zn erveichon. Willst dnrdich vereinzeln, so bist d» «de, kein Mitglied ter »Lehal Adath JiSroet." Diese» Sachmechällniß lall nicht «erdnnkelt »ende» durch «rne Gesetzgebung, »ie 'He Laster «strebt. Wazn demnach die große Ex»«a»carion de» Rer ihwndenten, die » mit den Sneten auhrbt: Den» fort »it de«, der au» irgend einem Vorwände den Beitrag zu» Ganz«» werweigert w. Runda» sagt ja Ioist « -sagt ja da» grtlndiichste .Kart", da».«ich denken läßt, und da» gerade «Al die Resotulioo hindern. Der BerfMer hat sich»durch seinen .amerikanischen" BesichlSpuntl.u» da« verstündniß der bei »«» vorliegende» «oncreten Krag« gebracht. -Licht da« ist di« Krageu Soll der Staar sein Bertzültniß zn den-eRelrgionen l»s«n, soll er allen gegenüber die.,a«erckanisch« Maxime befolge, — aus diese Krage wäre die Äntworl de« Respondente» allenfal» eine Lnlwort, über-die sich streiten. Hetze, während sie in nnserem > Kalle leider gar,«icht zur Sache gehört — sauber» da« ist; die Hrage: Sei «in Staat, deffen ganze Gesetzgebung bt« in die, jüngste Zeit hinein seine» festen Entschluß bekundet, die christlichen Lonsessianea nicht zu ameritaaisire», und der nicht. »einl, Eisenbahnen bauen ssi.wohl eine» Staate» würdig,, retigtüse Institution« aber durch sein W«hl»allen fördern,. nicht, soll dieser Staat gerade.nbcm Judenthum« gegenüber. sagen: Ja, Bauer, *>a» ist et»«» andere«? Lancreler gefaßt lautet die Krage: Lall, der Staat sein vo. wenigen Jahren erloffenr«. »freisinnige« Au»lritt«gchetz, da» für Ehriften mnd- Judrn in.gleicher Weise gilt, »ach La«ker'« Jntenüonen dahin obänder«, daß e» nicht mchr gleich ist? Darauf, meine ich, kann i* .nur die «ine Antwort geben : Dem wnhrhaft Maralen Jude» ist der Verfassung»,»«' ragraph: .Alle Preuße» sind vor dem Gesetzt gleich" selbst dann noch rin noli »ae tanxero, wenn er selbst zu seine« Gunste» verlrtzt werde» »soll. .Ein gelbe» Abzeichen seiner Küigion willen kannunan alleukidlr stolz trage», mit eine Dtb«n»fc«coratiotv" Aber unter Gestalt eine» Peivilegi»«», «nter da« trügevischra Schein eine» Geschenke» sich «in gelbe« Abzeichen »»heften zu lasse«, ist einfach «ine Donqnichaterie. E» ist da« derselbe Pseudostberalitmu», der sich vor einigen 'Jahren da» Au«schli»ß de«-Mischen Aeligion»unt«rricht» »an de» Gpnmastem al« «ine Rechtüwohlthat und eine Bevorzugung wollte auftäuben lasse«. Wie gar» würde ich di« .rosige Schilbprung de« Respondeuien für wahr halt«»: .steht da« alte Juda da, gesichert, weil einig, u« seinen innersten Lern!" Weiß der Herr Reipoudent nicht, baß Herr Hirsch, der Frömmsten Einer, der die Latter'sche Lefalutio» angeregt, dadurch feinen Zweck erreicht hat. daß er an Eide»statt der Regierung die versicherung gegeben, er fühle sich «nfesstoell weiter entfernt von den Inden, die nicht zu seiner Partei gehören, als die Mitglieder der verschiedenen christlichen Eaufesstonen von einander? De« gegenüber können wir kein amerikaatscheö Schlummerlied gebrauche». De« gegenüber können wir nur sagen: Ein« Partei will dt« Einheit, di« andere die Zerklüftung, nicht Mo» die Zerklüftung in Gemeinden und Gemetndchen, sondern in Töuftsstdgrn., Der Lechs hat? rid« LS,lg Sgloujo ugb fein bekannte« Ürthetl.' Licht da» lg die bitte, dt« da» 8«- , bendig«;zerschueidet, famder» lieber rin persönliche» Opfer bringt.-eh« da» Bi e leriei »ird, -wa» nach Gotte» Wille« nur al» e i>nLrgani»mu»i z» leben bestimmt ist." Berichte mib Lorrespoadeuzeu. D-mü§chia«d. Rpgbednrg. Au» Posen und stattowitz bringt dir ^jüd. Pr." Warnungen oor Schwindlern, die di« jüd. Privatwohlthütigkeit auf Grund erlogener Motive und gefälschter Papiere mißbrauchen. Im eefteren Orte war'« «in Herr l)r. stuttner, der vorgab, in einem Städtchen bei Rew-Uork Rabbiner gewesen, sovann mit seiner tranken Tochter nach Earl«- bad gereist, und nun — nach deren Tod — Willen» zu sei», hierzulande eine Slelle anzunehmen Ein in seinem Quartier znrückgelaffene« und zufällig zu Händen de» jüdischen Wirchö gelaugte» -Papier brachte vie Wahrheit an den Tag. Da«» selbe «»hielt ein Zeugniß, .daß dem von ber anglikanischen zur kathaleschen stirche zurückgetretemn l)r. stutlner, einem Manne in -den Sechzigern, gestattet sei, da» stönigreich Sachsen zur Eieisammlung milder Gabe« zu bereisen." Umerzeichurt waren der Bischof von Dre»den und einig« Dekan« au» Altona und Prag. Auf der Epeadenliste figurrrten sehr hech- ,-gestellte Persönlichkeiten. Der Schnorrbries war also der -SchmadrLah» l Eine« viel schlimmere» und größere Dimenstünen rin» -nehmend«» Petrug entlarvt Herr Rabbiner vr. I. lohn in stattowitz E» reisen zwei al» Sendboten der Gemeinde Rromolow sich au»gebe»de Individuen (mit Namen Salomo» Rendel und Hirsch striegstein oder Elbeschütz) m'r amtliche» .vom russischen Eousulat uulerfertigtcn und unterfiegeltr« Schreiben de« dortigen Borstande», um Gelder für «in zu gründendes Waisenhaus in ihrer Gemeinde, vie von einer Epidemie schwer heimgcsucht worden sei, zu sammeln. Rach eingeholten genauere» Erkundigungen seit-»» de» stallowitzer Rabbiner« stell! sich da» Ganz« al» ein Lug unv Truggewebe mit obligater Fälschung von Unterschrifleu und amtliche» Siegeln dar. Die Gauner haben bereit» viele große Gemeinden .(in den Provinzen Brandenburg, Posen und Schieste») besucht, und nach Au»wei» de» mitgesührlen Buche» schon über Wyo Thater erschwiudel». Dieselbe» befinden sich noch immer auf ihrer Reise u-n die Welt, deren Weg bekanntlich durch die Eomploire aller Wohlhadenoeii und Vorstände führt; sie durch die Behörden dingfest zn machen, ist Pflicht Diese» Gaunerpaar war auch hier in Magdeburg, wurde aber, da die Führung de» Sammelbuche» für manche Zweifel in Bezug aus Ehrlichkeit Raum ließ, mit rineul kleinen Biatiaun und dem Bescheide entlassen, sie möchlen die Abreff« de» Borstande» ber heimgesuchlen Gemeinde zurücklaffen, um etwaige Spenden direct hinsenden zu können. Durch Beiös feutüchuug von dergleichen Betrügereien — dekaitullich existirl, wie die .Berl. Börs.-Zlg " im vor Jahre bereit» vtrichlet«, in Berlin eine Fälscherdande, die den Wanoerdetliern gegen t»iitc« Geld alle wünschrnswerlhen Zeugniffe, Einpsehlnnge« mit «achgeniachleu Unterschriften unv auch amtliche» Siegeln au»strlll — dürfte» Vorstände unv Privat« denn doch gewitzigt »erden und den Daumen fester auf dem Beutel halten Rur wenn die .Wauderbettelei" nicht mehr lohnend sein wird, wird ste allmälig adnehmen, in diesem Sinn« dewähtt stch jetzt da« p*aiS .121V pirai 11*12 »bedankt Euch bei den Betrügern I" — sie tragen am meisten zur Lösung der Wanderbeltelfrag« bei. M RwJtq, tat 2: Juni (Or. Srt.) Die .Posener Zeitung" bringt folgende« Ängesandt. Bei der Vorstellung" «er zu* Uebung «ingyogenen Rrserpelmumschast«» frug ü«, Ma,or q,,Jtat»t0st.'v. 1^ Rlederschl. Inf. Reg. R. einen Mann, welcher wegen Mißhandlung eine» hiesigen achtbare« Rauf«

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