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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 48. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 48.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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HA, HM IWWI *w wTW KnWCn^ SWIhh Bl^«i^wRn| W* tzätzeke» #ttWdr «»«• jfibiM«ft <MfUi$ni zn «rftttffl hat. Doch tröste» wir «ÜG Mir forf •«Mntni, daß unser n*ne» ftabMucrfminar in Potts« mmmehrri öffnet ist, Hirthoffen •hr, daß, da wir li nicht mehr «Schig haben «erde», unsere »Minister*' vom Ln» lande zu beziehen, hier der Jndtfferentttmuü und d»N bi« Parteikümpfe nach und nach schnsinbe« «erden. Bon dem Lehrplan der fraglichen Anstalt msfen »tr noch «ich» Nähere». Di« Londoner Usbreee Literatur 8oeiety hat endlich »ach dreiMrigem Schweige« wieder «in Ledeittzeichen von sich gegeben Sie hat nämlich, wie Ihnen seiner Zeit berichtet «erden ist, drei Bände englischer Ucbersetzungen verschiedener «Stoff« oeräff^rrlicht «nd unter deren Mitglieder vertheilt. Der erste Band enthält eine englische Uebersehnng de» Tom» wentar« von Jbn Esra zn Jfaiah; im zweite« ist da« ganze Buch Jfaiah mit Rücksichtnahme ans de» obigen Tommentar stt» Englisch« übertragen, «nd der dritte Band liefert «n» lleberfetznngen aus deutschen Jahrbüchern, au» de« »Biur* M« ersten B»ch« Mose» st. s. «. I» Ganzen wurde« diese »rbeilen in den hiesigen jüdischen wie nichtjüdischen Blätter« sehr günstig beunheiit und al» großer Erfolg angesehen. (Da» abfällige Urcheil det Herrn Torr, über diese Publikation lassen wir weg. Der Herr lorr. scheint von der nicht zutreffenden Lorautsetzung auszugehe», daß die Tendenz de» fraglichen Berein» dahin gehe, die jüdisch« Litrratnr durch neue werrhvolle Werke, oder Herausgabe handschriftlich vorhandener bedentender Schriften und bergt. z» bereichern. *) Red). Zu« Präsidenten diese» Berein« ist neulich Sir Benjamin Phillip» an Stelle de» verewigten Sir Salon um» erwählt worden, der die Wahl auch angenommen hat. In der letzte« Wiener Lu-stellung haben drei hiesige jüdische Firmen da» Diplom pour le m4rite zugeschickt bekomme», nämlich die Herren Jaffö Brothrr«, Moore dt Weinberg und George vetzoldt dt So. Eine christlich« Dam« von hier verSffentlichte unlängst rin Werkchen, worin st« nachzuweife» sucht, daß Irland m*. alten Zette« von einem jüdische« Stamm bewohnt gewesen ist, der sich aber «ach »nd nach mit den Urbewohnern amalgamirlt »nd «e«ig Sparen von seiner Existenz zurückließ. Sobald ich die fraglich« Arbeit zu Gesicht bekomme, solle» Hie noch Ausführlichere» darüber erfahren.**) Die berühmte Pianistin, Fräulein Heilbronn au« London, hat vor Kurze« in hiesiger Stadt eine Reihe von Tönernen gegeben, die «in zahlreiche» Auditorium uud außerordentliche» Beifall gesunde» habe«, ein Bewei«, daß, wo »ahre» Verdienst sich zeigt, jeder Unterschied de» Reiigion»beke«n»- niffr» wegsällt. Ich will noch hinzufügrn, daß diese Künstlerin erst 15 Jahre alt «nd von sehr armer Familie ist. Vermischte uud neueste Nachrichten. Mtnßrr. 8« 10. November starb dahier ei« wahrer Ährer in Jorael, der Oberlehrer B. Sahen, am Mark«- Haiuvorsj'schen Seminare im SS. Leb«»»jahr«. Derselbe war « Bruchhausen bei Höxter geboreu, Jugendu. Schulgenosse xt al» 8rz«, Dichter uav Philosoph derühmteu Vr. Steinheim, mit welchem er bi» zu besten in Rom erfolgten Tode in stetem Briefwechsel gestanden. *, Wir bemerke« bei dieser Getegercheir, daß die me« angttMbiftt« IKich« des »min» »och nicht in »nser» -»nd« <»>«»,» sind. l«w.) ") gmige« «rs»b«n »ir »n« Notchen in den j»d.-«nglisch«n Ntttter». St» Dsm« idemlstcirt Ur mit Jrrtand, Lbrnham und Sarstz find Zr> itnder. Ler-leiche« ToUheiten tonnen nur in Engtnnd sich in der Lite. reanr drert maaen und »dendrer» nachher «rnfthaft besprochen werbe«, tll« Cnriosum ma, n»h«r» MiUdeiluni de« Lesern ei» tzeiteve Minute deren«» (Neo ) Der'Getbstchen« hatte sich äl» «»t<chib<lkk »»Wste^ Spraa»Knnttttfse. besonder« ein sehr chiche» Mffen ans k Gebiete der hebräische» Literatur erniorden Seit der Begründung de» Lehrerfeminartz ISSi Herr Lohen nnan«gesetzt an diesem Institut« thättg. Se ganze« Leben und Streben ging ihm in dem heilige» berufe auf, bi» er vor etwa S Jahren an» Atter«schwäche«V' schwerem Herzen sich in sein Ruheieben, in de« ftiBtn fnNFtfrül seiner Familie, zurückzieh«« mußte, wo er, in echt Patriarch»«^ tischer Weise »nd mit rührender Sorgfalt und Liebe »»»' kÜ'-'i* ner Gattin und Tochter gepfiegt, de« 8ben» seine» Skb,!>ß unter beständiger Beschäftigung mit der helligen Lehre,' jwtbrachte. (I. G u. Sch. Z.) / Wie». Die Deputation der ttraelitiichen Lultu-gemei»»»' wurde am S. Deebr. ebensall» vom Kaiser empfangen. Ul» Sprecher suugirte Herr Moritz Pollack, da der Prändeut vr. Ignaz Kuranda durch Krankheit verhindert war, die Führung, zu übernehmen Mitglieder der Depulatioo waren R.». stein, vr. Max Engel, Rabbiner vr. Güdemann, Prediger vr. Jelliuek und Ober-Santor Sulzer, welche letzter« Drei r» Ornat« erschienen. Nachdem die Funktionär« den bet« Er« scheinen vor einem gekrönte« Haupte üblichen Segen tu hebräischer Sprache gesprochen hatten, wurde eine Ergebenheit^ Ldteffe überreicht. Der Kaiser erkundig«« sich tu huldvollster Weise über die verhältuiffe der Gemeind«. Sämmtiiche UM» glieder waren auch zur Soiräe geladen. Bei der am 30. Nov. d. I. stattgehabten Wahl von sie« - de« Mitgliedern in den Borstand der hiesigen tSraelittfcho» Lulluögemeind« wurden von 518 Wählern «tt «bsotnsor Stimmenmehrheit gewählt: Herr Gnstav Ritter ». Epstein, Herr ve. Maximilian Engel, Herr Moriz Pollat, Herr Jgp naz Ritter v. Epdrussi, Herr Joseph HildburghLuster, H« Michael Biach. Zwischen vr. G. Freund und Hr». E. van«- garte« findet nächste Woche eine engere Wahl statt. fttttcrg, 1. December. Der DzienmS befürchtet, daß di« Juden auch bei den bevorstehenden Bezirktrathswählen i« Einvernehmen «tt den Ruthe,«» Vorgehen werde», uud »er» sucht, dieset den von den Rachtheilen eine» solche« vündnGtzu überzeuge«. . / Lemberg. Eine Deputation, bestehend au« de« Herren vr Kol»n, Hönigsmann, Landetbergrr, Gall und Krakauer^ wurde ai» Bertretuag de» „Schomer Jorael* empfange«, vr. Kohn hob hervor, dieser Berein sei kein konfessioneller, sondere «in politischer von galizische» Juden, die tte» znr ver» faffuug halte«, der Kaiser dankte flir de« Glückwunsch, i*» mahnte zum Festhalten am österreichische« Standpuukt«, erkundigte sich »ach der Zeit der Vereingründung und nach der Anzahl der Mitglieder, worauf der Präsident vr. Kohn i». seiner Erwiderung auf di« letzten Reich»rath»wahle« ansptettä. , S«. Majestät verabschiedete die Deputattou gnödstzst, nochnwlg . zu« Festhalte» an Kaiser und Strich, au die Dynastie Ntch ■ de» österreichischen Staatögedanken ermahnend. Die Mttgttt» der der Deputation stud für morgen zur Sott«« in den Redmttensäun eingeladen. von Jnßtz ist gestern seiten« der dortigen österreichische» > Solonie eine au» den Herren Reuschotz, Wrahoier, Sionin«^ Leon Daniel und S. Goidbau« bestehend« Deputation dehufü Uederrttihung einer Huldigu»g»-8dresi« nach Wie« abgogaugen. Tornoq, (Ungarn) 21. Rav. Gestern wurde hi« «dtp iör. Frau i« Liter von 10» Jahre, zn Grabe gettagn». - Z Ihr Mann war der i» unserer Gegend vortheiltzaft bebumie . Rabbi Schim'on, welche» der Tod schon vor zwei IatztMM doch auch in de« seltenen Liter von 103 Jahre, abries, Ußch-^hM dem er mit seinem Weid« 73 Jahre in eheliche« vündnißi' gestanden war. Beide Eheleute waren bi» zu ihre» Sterbe» tage» »i« krank, vorzüglich Rabbi Schimon erfreut« . sich zur letzten Stunde seine» gesunde» Angenllchtß, «sie« * a

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