Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 21.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 71% known words query
- IRI
…/5369809-5935020-5935705--1687-5371257- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
16t £teti|iai «ftgcawnbdtn 2*dM, t» viUgiMSfgfatbti^cr Gest» nuug "hat erlam aatar {«ffo, M HM fie fta» nt 3« Gräueln und Schuudthaw» geführt,-ist bald untrrgega»gm in titftc Knechtschaft, erstick»"»« Bla«, verfuut« tuden LbgrUud ttrser Rohheit aad Gmwlnheit. > w.i -: c n/,.11nd so lehr» im» ffcltgtitye Bettuch tuug dettsteiuePropheztthung nagend Rur daun;> wett» >da» deutsch, Volk in stimm Behu« und RMgen nach Einigung 'und Befreiung dm Weg ttnschlagen »ttrd;udm Sott '«mschettbt,- wird bat Werk gedeihen; so c» aber entweder kaltder Religion 'gegen« übersteht uub üt dtr'Religion eine ffeiubiudte-Fttthttt steh», «der m der Artthett ein« Befahr für Religion; wenn di« St» neu die Religion »erachten, di» »nboen RrügiösttLt heg«, aber di« Siebe zuihrer-Rttigionntcht t-?ennen können »on Bettatrüchttguug'un» Zurücksetzung Ruderer; - «nun nicht «tu Jeder seine Religio» hvchhält. ober auch, au» wahrer Sott,«», furcht, jede Gottesfurcht 'und GotteMewhrung Luderer achtetz ja wenn man nur ttn Schwanken kmutputschtt, rttigiösek «IttchgiUtigkttt und Bekehrung«, ob« Bisst kguügosscht; ja wenn nicht —' *ft-«ltt»'»ri» ««»m «oeteder Lora ja fi» gen — wen» nicht «llr uub Alst» d^Geuudsotz darchirin,ft: „Sin ««setz und «ick Recht Oe«Bef* so wir» «M S«h,«n und Ring» nach Freche» UUbEüchtti »Ich« - «ab fruchtio» verrinn« in dm Sand, Schaum «ch-Trau» fein," — -■ >»ch da« ift nur chttlwetsr «stigetttttt».' „Xtin Prophtt «ch Bestie» Propytteck Sohn'* hat r» gesprochen. Fünfüttbzwanzig Jahr, ht»« Ving« ander» ugestaft« und Mensch,»- »üstchin» gehadert. ' Und'ddch'giebt' e» wohl hier da Bereits zette, best« jene Wottr nicht gänzthSttcht erschein«, vud wernach aberuchR fünfundzwanzig -Achrr» leb»-„«er ist weise, bafr'ikr’» wüßte»^ « ■ ’-j n■ i'.-i UN : ^rniiratna;, r'^ii ji\ ■ ,>c ..t: ,■ .!, '!•>■, V.!-.(,* . -ii.aiv r; Ti ’i'-'r.’jfii' 1 ,r; vw4 ,vjj> :ift r:'.v-!v, fi «jt* ••‘»Sil - 5-->, •1 .■ Bericht» ttnb E»rrespondenzen. .j.-.-,. r-.;| ] Vf c.. :i 1 ■■ ’ ii'i lif .;ji invii'.i1' < ' '«VMWmO. v-' Magdeßurg, 22. «ai. (Vr-Codr.) Ich erhalle so» eben den Jahresbericht de» Botsiondes tzer Syaagvgm-lffe. mttnde zu Thora." E» ist ttue wahr« Frmde z»"sth«i^ wie ttneiai «ruadr doch nicht olkzugroße ProditizkMgnnttlide (fie hat Sit zahle»»« Mitglieder), auf allm Gebi«« dt« ihemrindrwestn«, Cuftu»,Schnle, Wohlthütigktte»pfl0ge, in fchiln» strr SnrwiSekaich ficht/'ÜLttuB «in rege» «den «fwttst. Man liest e» an» jeder Seite hinntö, daß' «iabttGerder, - oegoni» satvrifcher Gttst'fich durch die 'ganze Leitung »er Gemeind« htudurchzicht,' der alkenchalbtn herrliche Blüihen treibt. W «g nicht-schön «rfrrukich^daß' dtr Borstaud'diesrr Gemeinde, «ab Lorsttckde größerer Gemttckd« zu chon fich' ndch imr«r nicht «ischtstchen können, nicht not einen ,L«h,«»btticht" »md in demfekbeck dir -Ueberstcht Idet'lktnnahiuen und Ausgaben i» abgelaüftnrn ^ahr'veröffentliche, 'sondern auch dtt vor» mischlag detz Etat» für da» 'nächstfolgende Jichrt iekNimt giebt, zu dem ausgesprochenen Zweck«, „daß dädNrch Oe« unserer btttragmd« Semttndrgenoffen die Möglichkttt ghoten werde, die vedörfniffe und Mittel' der Grmemd« zu erkeii«, zu deurthttlen stnd vielleicht zweckinäßlge'-'Wünsch« und st«» schlägt ryhrztttitz vokzmragen." Ehre ttnem Vorstand«, »er I i» solcher Käeise, gewiffermaßm uo r und mit der ganzen Gemeind« tm Haushalt derselben ordnet, di« Mitglied«: nicht blos ak» zohlrude Factor« aufleht, sondern jeden Sinzeluea auffonatt Einficht iu da» Ganze zu nehmen und Borfchtäge zd umchm. Ein solcher Vorstaad HM feine Aufgabe gerade für infrc Zett richtig ersaßt; e» gllt jetzt, wo man wm gewisser Seile mit allem Eifer daran geht, da» Band, welche» da»'Gesetz »0» 1847 um di« Gemeinden gelegt, za lockern oder gar zu lös«, btt Zeit« ttn neue« Baad zu webe«, daE-r»»«nn jme» fällt, fest geuug sein muß, um das Ganze DueiiZevsall zu bewahren. Und da giebt es allerdings btt» vifere» Mittel, ak» die Thttluahme Aller am Ganz« «ge zn-Hth lllerr. Die Zeit der «achtsprüche. dor Geheimchuertt Gch gräuen Lisch, der Majoristruug und Vergewaltigung >lst Wwieberbttuglich voräber; größtmöglich« Betheiligtmg det-6 intzttn«, Berücksichtigung der Wünsch« der Minoritöten, RrchmschaMegung und offene Darlegung der Berhültniffr '*( d» zur Gemeinde Gehörend« ist jetzt unbediugtr Foederuug der Zeit. Der vorliegende „Jahrrsberichl" bespricht i» der „Eiultttung" dm Wetth solcher Beröffmtlichuügru» irch gesteht, daß sie entschied« vottheilhaft ans die EntMckttung ^des Gemttndttebea» gewirkt hat. „<H wurde daduvchil'b!,» 1 gogeustttig« vortreu« zwischm dm Mitgliedern uud den toten der Gemeinde gestärkt, durch die Kenn«iß de» Borhandmen der Blick auf Andere» noch WünschenSwrrthe» gelenkt, zu Verbefferuugm Neigung erweckt und Antrieb gegeben, und tuSbesonder« da» Bewußtsein der Zusamnenge- £ttgkttt 11k M Zusammmstrebm» nach glttchem Ziele btt m Geno-sm der «enttnde lebendig erhalt«." Da» stiw «echt beherzgenwoerthe, zur Nochohnung anregend« Worte! .. Die Sttuaue ttnrr solchm wohlgeordnet« Semttnde über schwebende, MC, Gemttndewes« berührende Ztttsragm, ist darum nicht - gettug' auzuschstq». Der Borstand spttcht im Etnuustättdntß mtt^ast all« Gemeindeatttgliedern die durch EOchruug degeüubetr Uebeezeugung von der wohlthättg« Wirkung dL Gesetze» »oa, 1847 au», er betrachtet die Aufhedmig desttbm oh« »ubermtttige, au«rttchmde, gesetzliche Regttimg uud'Sicherstellung der Gemttudeverbänd« — für ein U«zlück,. «ttl dadurch ,chie Erhaltung vieler, jetzt in gu»t« G«d«ih« bestehend» Gemeind«, »ammtlich der mi ttlere« «»!> kleinere« ft» Fvagr geftrllt, uiellttcht ihr«Auflösung chettrigttührt würde." IBM wall« grgm solche auf Eefahtmug begründete Stimme» di« hohltönmd« Phrasen §«- wisse»' jüd. ZeitungSrrdakteur«,. ober da» wüste Gefchrtt einzttuer fauatischer DeparattouSbegierlge» bedmtm f „Autonomir-dev Sümttab», Religio,Bfrtthttti" Ruch uns find die» heilige,' umoräußrrliche Güter,, aber doch nur innerhalb der Semttnde, wa« soll uns ttue Autoxenie oha« Gemeinde, ttue Rttigioasftethttt, die ,um Fretsttn von Mler Rttigion«»«rbiudlichvtt sühn? Wir möchtm jm» ftommm Herrm, di, anstatt die Verbesserung de» 1847erGesetze» die »olsttadig» »ufhebuirg deffeldm mit unrühmlichem Eifer«ustredee, z». rusm.-> -„S!chmch He.r Amtmann, Euch iu Acht, daß Ihr da» Kind nicht «ft de« Bad'- auüschütttt l" "-Loch du« ist ei» Thema, M» ^sth nicht iu ttuem Correstzwideuzartiktt nur so nedeubtt abthun läßt, soudecn eiq, ttngehmde Besprechung verdient. Die betr. Stellen iu dem IOrMittejt dm Thorner Gemeinde — au» dem wir Einzelne» noff gelegentlich mitthttlm wollm — haben un» auf dies« brennind« Ztttftage hingeführt nnd un« di« Frage nahe-