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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1872-01-01 · 3. Jahrgang Nᵒ 33. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1872)
Issue
3. Jahrgang Nᵒ 33.
Date
1872-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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V - '"/' .'•tr/, scheft-männ« und Seschästskeut«; «tt dem I»esond«u FchrrnyMm de« OrdenS (DauebrogSmanu) ist der Ritter, Comm«- zimrach und Bürgarepräsetmt Z. W. Heyman decorirt, da» ihm von S. M. dem Könige persönlich angehängt wurde als »llirhöchstseli« nebst Z. M. der Königin die von ihm dem Staate geschenkte Freiwohnnng und Stift für OfficierSivittwen besuchte. Vermischte und neueste Nachrichten. Magdetttrg. Nach einer vom Brandenburgischen Konsistorium veröffentlichten.kirchlich-statistischen Uebersicht haben sich, wie wir der „Germania" entnehmen, im vergangenen Zahle in der Provinz Brandenburg 24 Juden taufm laffen und sind drei Christen zum Zudmthume übergettettn, von letzte »n einer in Berlin und je einer in den Regierungsbezirken Potsimm und Frankfurt. Hier sind in den letzten Zähren 5 Christen zum Judenthum übergegangen» die männlichen Geschlechts haben sich fämmtlich der Beschnridung unterzogen. Gegenwärtig will eine ganze, ziemlich zahlreiche, christliche Familie in optima forma das Zudenthum annehmen. Aerfl». Der 3. Bericht über die Sammlung für die rum. Zuden schließt mit der Summe: 14,869 Thlr. 25 Sgr. 9 Pf. «-affe». Dr. Lißner, Stabsarzt vom 8. Bat. d«S 3. Pos. Landwehrregiments ist zum Oberstabsarzt befördert worden. s^ess, 27. Zuli. Der berühmte Reisende, Dampery soll zum tzlesandten Oesterreich-Ungarns am pers. Hofe erannt seim ^dor»««»iessiz. (Böhmen.) Hier besuchen 40 Kinder czechisther christlicher Ellern die israelitische Schule. (Lemb. Zsr.) ^faris. Es ist zur gerichtlichen Anzeige gekommen, daß ein Schneid« ein kleine- Mädchen, ohne Zweifel seine eigen« Lochte, , eingesperrt unb scheuslich mißhandelt habe. Der Mann hat men deutschen Namen, folglich ist er ein prtnsien, viel« Zeitungen stempeln ihn aber auch ohne Wetteres zu eine« Juden, obgleich dies durch nichts bewiesen ist, und, wie Arch. Zsr. richtigst bemerken, gerade derartige Verbrechen unter Zuden so unerhört sind, daß man a priori mit besserem Grunde annehnen könne, daß der Schneider kein Zsraelll« sei. Zi wird eine Straße den Ramm Lro krauedetti «Halter. (Zew Chron.) Zn ein« d« jüngstm Sitzungm der Anglo- Zewish Association wurde ein Brief von Prof. LazaruS in B«lin verlesen, welch« die rumänischm Angelegenheitm und die in mehr«» Hauptstädtm gebildetm HülfScomitäs bespricht. Das Schrn'bm schlägt vor, in ein« Conferenz von Delegirten, welche r on London, Pari», Wien, B«lin rc. zu sendm wärm, die wichtige Angelegmheit zu behandeln. Dies« internationale ffraelitische Confermz soll« im Oktober d. Z. geholten werdm. Die Awilo-Zew. Affoc. tritt dem Borschlage bei. (Arch. Zsr.) Wisset. Hi« hall« sich unlängst eine Gesellschaft zur Förderung der Erziehung jung« Midchm gebild«. Herr Bischofslieim, Smator de» Königreich- und Mitgliet» des Stadtrathä, h,ll der Stadt, zum Ankäufe von zwei zu Schulgebäudm besllmmtin Häusern» 223000 Frc». geborgt, welche ihm tu 66 Anmiitäteu zu je 7980 Frc». zurückgezahlt »«chm sollt». .• tm Rtura Gesellschaft geschosst, um dqrau» «tum Gr zu bildm und »ammtltch Preise für au-gezeichnete und Lehr« oder Lehrerinnm zu gewähr». Htumäuie«. Di« „£urqnit" nimmt in b« schwebend« Frage der rumänischm Zudmverfolgungm eifrigst Partei für die Moldau-Walachm gegm die Zudm. Zm Zahre 1859 lebt», dies. Blatte zufolge» in dm beidm Donaufürstm» thümern im Ganz» 67,000 Zudm. Zeh» Zahre spätes 1869, war die Zahl derselbm auf 612,000 augewachseu. Während auf je tausend Köpfe in England ein Zude, tu. Frankreich vi«, in Oesterreich dreiunddreißig Zudm komm», stellt sich da» B«hältniß der Zudm zu der Gesammt-Bmölkt» rung in d« Walachei wie 112 und in d« Moldaa wie 200 zu 1000.*) Jerusake«. Nach den nmesten Zählungen beläuft sich die jüdische Bmölk«ung Palästina'S auf 15,293 Eeelm, du« von wohnm 8,000 (also die größere Hälft«) in Zerusale«, etwa 4000 in Safet, 2000 in Liberias, und 900 in Hebron. D« Rest von c. 400 verthrilt sich auf Akko, Zaffa, Haist^ Sichrm und Schefa-Amar. — Zn J«usalem girbt es 14 Gemeinden; di« größte ist die sephardische, sie zihll 3600 Spaniolm, dir d« Moghrebim (Marokkan« und Tunesm) 1000, die rusfischm Zudm bilden allein 9 Sondergemeinde»» von dmm die Wolhynische die größt« (492 Glied.) und dt« Cewalker mit 166 Gliedem die kleinste ist. O«st«reich, An» gam, Holland und Deutschland bilden 3 Grmeindm, von denm dir beidm ersterm je 230, di« letzttrm beidm ein« Gemeinde mit 74 Gliedern zählt. Ztomtay. ,Lcv. Chr." schreibt von hi«: Di« Grund. , steinlegung d« neum Hochschule fand am 3. Mat statt. Dt« ' Kostm des Baues rxrdm sich auf 60,000 Pfd. Stal. Ut laufen, zu welchen Sir Albert Saffoon 15,000 Pfd. Stal, gegeben. David Sassoon u. Coinp. habm 2000 Pfd. Stal, zur Disposition gestellt, um mit dies« Summe «in passende» Schullokal für ifraelillsche Kind« in Bagdad erricht» zu lasse«. Ae»-Port. Eine stallstische Zusammmstellung de« „New. Zourn." üb« die Zunahme d« Gotteshäus« in dies« Stadt (sett 1840) fällt am günstigstm für die Synagog» aus. Während 1840 nur 1 Eynag. sich daselbst befand, zählt« man 1850 schon 10, 1860 wuchs ih« Zahl auf 17, und gegenwärtig befind» sich 26 Synagog» in New-Aork. Feuilleton. Die Lßur der Verbrecher. (Erzählt von vr. Lohn, Rabbiner in Velo.) (Schlah.) Es mochtm sett d« gräßlich» Mordscen« etwa vierzehn Tage vergangm sein. Polizei und Gericht hattm alle» Möglich- : ' gahan, wa« auf dir Entdeckung da ruchlos» LHLta — den» zwei mußtm es doch wohl gewesen sein — führ» sollt«; al» < einzige» Ergebutß all« Nachforschungen ließ» sich jedoch «ur dt« Lhatsachm feftstellm, daß sich in jm» Lag» österreichisih« Wab« in da Stadt und dam llmgegmd aufgehaltm und/h find n» die «liialzUU tm 460f.

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