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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-09-20 · 38 (20.9.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
38 (20.9.1871)
Date
1871-09-20
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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302 vy Hp ofe np&? vif Kjn tryep oi’ *ty rtj brjwy '*9* W nv nrtf* .npij^ o^? p *r& «» : wt» »äy »Qüö] (911c 0<(ätoe btt Kind« Israels, durch «elch« sie Dir, uuser» Ki«ige, -«lob«»» di« Worte Dein« Lehr« «»d Deiner Z»gnisse jM lxfolz« und von Dein» Gebot» nicht rechts noch links abzrweich», vou diese« BersöhuungStrz« an bis zn» nächst» ua< zum Heile kommend«: mögm sie alle zu Dir empörst eigen rnrd von Dir in Guadm avfgmomm» werde». Sende Du ihn» in'S Herz, daß sie Dein» groß» gewaltig» Rom» liebe» nnd ehrfürchtm — damit sie nie zu Schaudm werdm. .2 VT7& r&> U59 ch DT» r$n -#$< bvyp vo t» *?? oft? orrnsfl? arf? n* yfyfy D’ocnn) TJW TTPW VV i%>. ofr? n?it^> vty Kjn orye? of» tp nj crje? owtfr t; D?y ruj vrxy d»? r* «p? awrb vrß :TTncr opK^wi 033} (Alle > Gelübde der Kinder Israels, durch welche st« Dir, unser« Bat», gelob», io dm Weg» der Gerechtigkeit, der Liebe und )eS Erbarmens zu wandeln und ihr Herz nicht zu; verhört» g-geri ihre Bruder, vou diesem DersöhnungStage an bis zum nächste» unS zum Heile kommmdm: mögm sie alle zu Dir mriorjteigm und von Dir iu Gnaden aufzenomm» werdm. Zroinge Du ihr» Sinn, bmge Du ihre Hartnäckigkeit, ' daß sie zur Bersöhmmg die Hand reich» dm», welche sich j zegm sie Dtrrgang» — auf daß sie vou ihr» Sündm rein werdm.) j .3 dkI?;? yjrtiy H dt» ren TV Vjb? V TP njrta bq;}? b?? 3«^ awp? orprs V05 rtc c^5 uty rgn oniei Df -5? nj dt«? ort? no$ np-p? ]tp rrn mnn ovrh T»1? v?2 : d&j? uw* njnn d?tk> (Alle Gelül'de der Kinder Israels, durch welche sie Dir, unserm Hern:, gelob» — indem sie ihre Augm zu Dir nheb», dn Du im Hivnuel thronst — reuig zu Dir zurückkehr» au» vollem Herz«» und mit ganz» Seele, von diesem BersöhnungStage a:? liS zum nächst» unS zum Heile kommend»: mögm sie ale;u Dir emporfteigm und von Dir in Gnad» aufgmommm wi rd». Enimre Du ein» fest» Geist in ihn», auf daß sie von ihrem bös» Wandel ablaff» und nie wieder zur Thorheit zurückkehren.) E. Lut Württemberg, 8. Septembn. (Orig-Eonesp.) Dn »Schwäbische Merkur^ bringt folgmd» Bericht, dn als nackte Thatfache ihne irgmdr welche Illustration laut und dmtlich von dn katholisch» Tolnanz spricht: »Aut Hohenzollern, dm 5. Septembn 1871. Am 3. d. M. vninstaltete die Stadtgemeinde Haignloch in Hohmzolle» -Sigmuriaz» zu Ehr» der nun sämmrlich zurückgekehrtm Kriegn «in Fest, in deffm Programm ein Festzog in die katho» lisch« Schloßkrch« aufzenomm» war. Untn dm Kriege» befind« sich auch raehrne JSraeliteu, von dmm einn mit dem «iserueu Kreuze dnorirt ist. Selbstredend rekmtirt» sich die bei» Feste thiitig.» Ehnujungirau» auch anS dn israelitisch» Gemeinde. -Anläßlich eine» im Jahre 18ÜS bei gleichn Gelegenheit vorgekvrunm» Falles wurde EeitmS dn Gemeindevertretung beim k itholischm Pfann augefragt, ob dm iSraelttijch», i» Feftzuge befiudlichm Kriege» «ad Shrenjuugftau« dn Eintritt ü, die katholisch« Kirche und die Lnwohuuug de» GottrSdimsteS gestatte« fei. Auf Veiten» de« Pfann« bet der .erzbischöflich» Kurie in Fretburg geschcheue Anfrage erfolgte die Antwort: »Lein ' Die Schmähschrift: ,D er LattnudjubtE -vo» Rohlinge Münstn, wird .vom katholisch« KInuS kblporttrt und damit Kapital zur Bnketznoug der Iah« geschlagen. Wiebei der» artig« Fälschung« ei» Autor »och iu dn Vorrede sich grgm dm Borwurf d«S ZudeuhaffeS verwahr» mag, ist unS nicht ver» stäudlich. (Gegm daS lltohling'fch« Buch ist eine treffliche Schutz» fchrist vou Dr. Kronn, Seminardirector in Münch», erschien«; wir Hab« sie schon kurz angezeigt und befprech« sie nächst«» ausführlich«. Red.) Sestrrreich. 2 Lut Nieder-llugar», im Septembn. (Orig.^orresp.) Ihrem Eonespondmtm auü llaga» in d« Rrn. 26 und 32 Ihre» geschätzt« Blatte« bin ich eine Erklämag und Aufklärung schuldig und glaube ich durch dieselbm ein« Beitrag zur Klämug dn jedmfallr noch immn verworrmm religiös« Bnhältniffe dn vaterländisch« Iudmheit zu liefern. — Daß ich im vor. Jahr» gang diesn Zeitschrsst al» Anwalt dn GlaubmSwächtn aufgetretm fei, bnuht auf einem Jrrthum. Jch habe nie und airgmd de» Bestreb« dn GlaubmSwächtn mein« Beifall gezollt, soadnu Hab« mich nur im Jutaeffe dn Wahrheit veranlaßt gesund», zu «nstatiren» daß dn Peßak-Beth-Din, diese AuSgebutt chasfidischm Wahnsinns, mit dem Schomre-hadath-Statute nicht idmtisch sei, wa» ja schließlich selbst dn mragirteste Anhängn de» Eon» greffe» zugeb» muß. Ich habe fnn« da» von dm Deputirtm orthodox« Gemeind» geschaffene Statut mit dem de» Cougreffe» verglich» und nachgewiesm, daß nstne» im Bngleiche zum letztnm wahrhaft freisinnig sei, ein Urtheil, da» die gesammte libaale ungarische Presse bestätigte. — Die trübe Sache habe ich also nie vertheidigt. Ein andneS ist'» mit dn Orthodoxie, die nicht mit dem Schomre-hadath durch Dick und Düna raset» die sich vou chasstdisch» Anwandlung« fnn gehakt« und von mittelalterlichen Schlack» gneinigt hat. Für diese Orthodoxie die Feder zu führen, wnde ich nach wie vor al» meine Aufgabe betracht», ohne mich von hochtönmdm Phrasm dn mit Sicken» Meilm-Stiefeln vorschrettmd» Herr», die da» Licht dn lieb« Sonne allein gepachtet zu habm mein», irre mach« zu lass«. — Daß die Preßorgane de» Schomre-hadath dm Ramm schändm, dm sie an ihrn Stirne führ», braucht nicht wkednholt zu wndm. Jch habe abn auch nie behauptet, daß da» »Traditionelle Judmthum' ein »Führn ohne Lmte' sei; ich begnügte mich darauf hinzuweisen, daß ein gwßn Thetl dn Orthodoxie, die nicht in vvrd» et viti» Ign&tü Loyolae (lieS Reich) schwört, sich mit Unwillm von dem Treib« sothanm Blatte» abwmdet. ES ist in jüngster Zett in dm Kreis» diesn Orthodoxie dn Wunsch nach Schaffung eines nmm Organes wiednholmtlich auSgefproch« Word« und ich selbst hatte Gelegmheit, vor einig« Doch» mtt einem hervorragend« Rabbinm und Führn diesn Partei zu confnirm, dn ein solche» für die nächste Zukunft in Aussicht stellte. — Ihr Eorrespoudeut wünscht, daß ich ihm fünf Rabbinm nennen möge, die bloß orthodox sei», und nicht auch dem InquifitionS-Bneiue angehörm. Jch komme diesem Wunsche mit Vergnüg» »ach und nmn« ihm die Herr«: 0r Ltpschütz iu Debreczin, Weiße iu Waag-Rmstadtl, Dr. Diamant in Lofonez, S. Kuttua in Eismstadt, M. L. Kuttna in Szabadka, fünf Männn, dir mit ganzem Hnzm dn Orthodoxie angehörm, ohne mit dem Schomre-hadath je in Verbindung gestanden zu haben. — Da er ab«, al» Anhängn de» Eongreßstatute», behaupt» muß, man könne ganz entschied« orthodox sei» und dasselbe anerkmnm, so bitte ich mir al« Aequivalmt fünf Rabbinn zu nmn», die orthodox «Lr« und seiun d. h. dn Eongrrßpartei, Lugehör» i — V

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