Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1871)
- Issue
- 35 (30.8.1871)
- Date
- 1871-08-30
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Mit», höhn» BüvWHSißir#»4Wn, mUH ihr« mhny i*b.«rfrfpi ttam dfamtbm fcwtfaumng nftra«, <• hter.hWwch Hm j*k gnfcc 3« hl um «Hm gMt, Wslchcthre KstchU Hcht-Wssche tßHIspHvai«, thHl» öffeullsth», W*4tn Uff«. Durch dt« seitens bet Her« S. Berit» uor )>/, Jahreu, gegründet« Sieitgionsschule ffc Israelitische Kuab« »ad bald darauf t« Anschluß an diese fite isreelltisch« Mädch« wurde für dies« Kreit Hu Institut iu't Lehen gerufen, best« Maugel von demseibe» bis dahi» tief empfand« ward« war. St» »erd« fort« nicht «ehr <uif de» Nothbrhelf des Prtvat-lluterrichts aagewiesm, deff« Beschaff«- heit, du Allgemetum, Zham zu bezeichn« mir wohl erspart sei» wird. Die privatlehrer, höchst ehrenhafte Männer, stni» zu« fceftat Thell den « sie gestellten Forderuugmutcht gewrchs«, ««» «a» ihr« Unterricht i» Gegmsatz zu der Sorgfalt und de» Eifer bringt» mit weich« das übrige Wisse» tu den Schul« «rthatit wird. Dt» Reltgtousschule des Herrn Berit» hat sich dt« Aufgabe -«stellt, 4a», was eine jüdisch« Schul« tu religiös« Beziehung leistet» zu «setz«; diese« Streb«, welch»« auch so sehr de« herrschend« Bedürfnisse «»sprach, hat es auch an lßrfolg Nicht gefehlt. Das Institut hat ein« für di« kurz« Zeit seines Besteh«» verhältuißmäßig rasch« Aufschwung genommen und *fr«t sich einer solch« vethelllgung uud Anerkeuuung Lettens ist>g..iut«lltg»nt« Kreise der hiefig« jüdisch« Bevölkerung,, daß «AÜ0 Schüler «>d Schülerin»« zählt. Aber immerhin ist hierdurch die Kragen wird.sich «in« gründlich« religiöse Bildung ueb« einer tüchtig» wissenschastlichen Ausbildung unserer Jugend erziel« taff«,. »och.nicht vollständig gelöst. Di« Befahr«, Welche Hw Besuch christlicher BUduugsauftalt« für di« religiöse Ent« wjchffueg aüt sich führt, fiud ja vielem und find die Verlegenheit«, welch« der Sabtath und die jüdisch« Festtag« solch« Sie kämmt »nt sonder« htuausbring« taff«,« schrie sch» ko hazwisch«, halt« sich aber vorsichtig dem Eingänge gmähert uud Winkte de» Geusd'arm«. Dies» trat« herbei. »Im Rami« des Sanveraeurs, wer sich a, diese» Her« vergreist, ist unser Ge» faagmer l Denken Sie sich das yehrige. Selbigen Tages er» schien «tu Rescript, wonach federn ehrbar» Kaufmann« der Zu- Witt zur Danziger Börse mrvevoehrt sein müsse, uud «in Vinterschied der Religion im bürgerlich« Leb« «lcht mehr «xistire. Seitdem geh« di« Danziger Jud» zur Börse. Lang« Zeit hat Wau dort am Sahbath de» R. Rubm b« R. Samuel ein« Mischeberach gemacht; ob es noch geschieht, weiß ich nicht. <Iu Stein'» Beschicht« der Jude» in Danzig ist S. 47 die„ßdrde davon, daß vordem jüdische Kaufteute »schon bei Annäherung an d» Börsenplatz von dem profeß« abgrführt oder Wst ^Hstvde» davon gehetzt sei» würden* und daß «irsttch 1808 «in Jude polizeilich von der Börse weggeführt Word« sei. Aaser Bemührsmann berichtet das Nähere) Ans dem-nüetrbe«. (>»a Ori^rmwßp.) Martenbad hatte sehr zahlreich» Besuch von »njerem Stamm«; «d «ar es erfreulich, daß ein sehr großer ülhell. W»ht bv0, koscher speist». LtlhÄm mm Rothschild hatte seium Hg«« Schächter und d« Rabbiner vr. Fromm aus Homburg als Hauskaplau «ttgebracht. Br besuchte, sehr regeimäßtg d« Sndbath»Gottesdienst.*) Es war rin wehmüthtg. und doch stolz und hoffnungsvoll stimmendes Ereignis», viestu Maua, dar die Güter der Erde in so reichliche» Maaß« zu Gebote steh«, mit »m tiefer Rührung »tdrtreuder Stimme die Hastara am Sabbuch stlN »ortrag» zu hör«. E» machM auf Ich«, de: da ' 1 «»ch te «,<«sMir ««bnM* kW SMW& (l Wl Mit .ftMm itpHt k||l|^llMI I Eltern bereit«, gar nicht gering anzufchlagm. vchaktm st« au i dies« Tag« ihr Ktad zu Haus«, so geht etu großer ThHl der > LernzHt verloren, der noch um so beträchtlicher wird, indem der . jüdische Schüler auch »och die christlichen Festtag« und dt« oft | sehr lang« Ferien mitfeiern muh. Diesem Uebelstaude z« rat- ’ geh«, ziehen es manch« Eltern vor, ihre Kinder an jüdisch« i Feirriagm zur Schul« zu schicken, uatürltch ohne daß sie schritt-; lich« Arbeit« zu «ach« uüthig hätten; ich glaub« aber nicht, daß Solches zu ermöglichen, ohne de« Kinde religiös« Schad« zuzufügm. Besondere Beachtung verdi«t daher ein neues Unternehmen, mit welchem Herr S. Berlin gegenwärtig an die Oesfeatlichkeit tritt, iudem er eine Elementarschule für israelitisch« Knaben gründet, wobei er sich di« Aufgabe stellt, dt« ihm au- Mrtaurfra Zöglinge bis zur Reife für hie Quinta der Realschule oder de» Gymaaftum» vorzubereitm und ihn« gleichzeitig auch im Hebräisch« et« gediegene Grundlage zu geben. Ein fernerer Besuch der ob« bezetchnrtcn Reltgiousschul« von Seite» her di« Elementarschule verlassmdea Knaben würde ihn« eia« besonders günstige Gelegenheit bietm, für weitere religiöse Susbildnog zu sorg«, weiche ihn« in unveränderter Weife und unter derselben Leitung wie früher dort zu Thell wird. Der Nmbau zur Vergrößerung der Talmud Torah-Schule ist mmmehr, nachdem die Genehmigung de» Senats erfolgt ist, in Angriff g»omm«. Der Architekt Rosengarten (ein Jude), welcher die »ebmaa befindliche Synagoge sowie das Hauptgebäude der Schule ausgeführt hat, leitet d« tu gleichem Styl« auszuführmd« Bau. (C$<«# {**.) , Hellbrun», 10. August. Gestern tagt« hier dt« israel. Lehrer und Vorsänger des Laude« im Saale zu« »Mürstembergisch« Hof". E« «rscht« fast dt« .Hälft« der Gesammtzahs uud wußte, worüber wir traue«, einen unvergeßlichen Eindruck «ad gab zugleich die Hoffnung, daß der Bau« Juda «och picht vertrocknet und die falsch« Priester sich vergeblich mühen, uns di« Erinnerung au Zion zu raubm. Dm felgenden Sabbat hielt der Landesrabbiner vr. Koh« aus Gchwertn ein« begeisternden Lorttag über die Aufgabe des Judmthum« «ud fand allseitig« Beifall, der stch i» einem ihm am nächst« Tage gegebenen Festeffm kund gab. 3" Ischl, wo die Natur ihre herrlich st« Reize entfallet hat, pulfitt da» jüdische Leb« uur sehr schwach. Nicht daß, es an Juden fehle, Wim hat seine Fiuanzgrößm und Kiemheit« zahlreich gmug gesendet; aber diese Hab« nicht daran gedacht, wie es ihn« zur Uaehre gereicht» «icht für eium regelmäßig« Bottesdimst gesorgt zu Hab«. Wir müssm es dem jüdischen Restaurant dank«, daß er aus, wmu stch am Sabbath zehn Leute zusammmfind«, dm Wochmabschuitt und da» Musaphgebet vorträgt. Da«? diesem Manue» der dafür gesorgt, daß doch etu leiser Hauch jüdisch« Lebens Vorhand«; die reich« jüdisch« Wiener Famllim, welch« hier dm ganzen Sommer verleb«, Hab« dafür kein« Sinn. Epigramm au» dem tu Rew-Aork erscheinend« ,iW wma mim O'wn nerj« bo onto Syrrrvi -rpn wymirn? BPHti DJTTl OTypP «DDTjm in oriT /