Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1871)
- Issue
- 10 (8.3.1871)
- Date
- 1871-03-08
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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70 pmmWm. S>m| f*cM n» «tt «MUha»»» aat Dwtefta« U» »ich« «fiter g» gewiunm P, sei». Dagrg« ist di, -rage »ich »Men» Schritte», »» «1»e Reaicbar herbeiz»- führe», »och offen; de»» alle Proteste u. dgl. legt der Ober» Kirchenrath uck not» und die verordn«»- bleibt bestehe»! Dfe haben in vor. Nr. bereit» die «nstcht »er .Zukunft' . «ttgetheüt, »ach ivelcher gerichtlich« Schritte z« nicht» führe» k仫«». »eil da» »e»e Strafgesetzbuch Vesttnmv»,«» «thätt, »eich« «1»« Anklage gegen die Kircheubehärd« auSchließm. Wir find z» einem llrtheil hierüber nicht eompetmt, aber auch die Hern» Verfasser vorstehender Eorrespondmzm stehen wohl an Sachkruntniß gegen die Redaction jene» Blatte» zniück. Dagegen ist von dem Vorstände der hiefigea Gemeinde ei« Beschwerde a» da» EultuSmtnifterium und Antrag auf Aufhebung jene» Erlasse» zur Sprache gekommen. Daß ein Appell von Herrn Hegel und Herr» Uhden an Herrn von Mühler nicht» fruchte« werde, kann nicht von diesem Schritte abrathe«. Doch glaubte di« Majorität unsere« Vorstände» de» Gemeinden der Provinz Brandenburg die Jnttiattve überlasse« zu müssen. Eine Eingab, an S. Maj., zu der Herr M. B. räth, ist auch wohl am Plage, doch scheint un», dem Jnstanzengaug gemäß, erst da» Cultu»- Ministerium angegangen werden zu müssen.') Nachrichten vom Kriegsschauplätze. <Au» einem Briefe de« Herrn vr. vlumensteia, datirt St. Oueuttn, 82. Febr.) Mein letzte« an»führliche» Schreibe» war vom 29. v. Mt», au« Rouen. Meinen Lufmthalt daselbst Mußte ich noch um einen Tag verlängern, da ich für di« Ueber» ») Wir könne» wegen »er Fülle wA Drin-lichteit td an« Mrfkgr* de» fMnfaU erst in nllchstx Annuner die Foestchn», der priese über die Gchustraze" bringe». (fta) fiededmg eine«! Krank« in ein «der«» Hospital sorge» maßte. Dienstag de» »1. Ja»»« sprach ich 1» Ami«»» de» General von Göbm, der sich »ach der Zahl und de« Befinde« der jüdische» Lcrwmldetea eingehend erkundigte, va« «eine Thtttgkeit in der Armee betreffe, bemerke Sr. Exceilenz. lasse er mir vollständig > freie Haud, da ich mich ja im Bereich« seiner Armee frei und ungehindert bewegen könne und nur den Verhältnisse» Rechnung zu tragen habe. Ueber die Abhaltung de» Gottesdienste» möge ich «ich mit de» betreffenden Eommandantureu, über de» Besuch der Lazareth« mit de» General« und Armerärztm in Verbindung setzen. Der General versprach mir, «ich benachrichtige« zu »ollen, fall« Se. Maj. der Kaiser einen außerordentlichen Gotte»dtenst anordnen sollte, um alsdann auch ein« solch« für die Soldaten jüd. Glauben» abzuhalten. Ich war ungefähr eine Viertelstunde bei Herr» von Gäben, der mir jede z« meinem Zwecke nöthige Auskunft bereitwilligst ettheilte; e» ist die» um so Häher anzu» schlagen, al» der General gerade an diesem Tage mit Faidherbe «egen Feststellung der Demarcationälinie verhandelte und in Folge dessen sehr beschäftigt war. Durch den Eommandanten von Amien», Herrn v. Ruvklle, ließ ich auf Sonnabend, den 4. Febr. Gottesdienst anordaen, der iadeß wegen de» Garnisoawechsel» nicht stattfindm konnte. Die Zahl der jüdischen Kranken und verwundeten hatte fich tu Amien» um einige vermehrt, di« an» klein« Lazareth« dorthin evacuirt wurde». Meinen ursprünglichen Plan, von Amien» in der Richtung nach Ham und Peronae zu gehen, um die Lazareth« de» 8. Lorp» zu besuchen, mußte ich linstwellea aufgeben, da ich Sonntag dm 5. Februar durch d» Rmdantm de» Central-Bureau» in Amim» von der schwer» Erkrankung eine» jüdischm Goldatm in Roum bmachrichtigt wurde. Ich begab mich sofort dorthin und fand dm Krank« (Siegft. Oppenheimer au» Hamburg) allerdings kehr schwach. Der ihn behandelnd« Arzt hielt sein« Zustand nicht für hoffnungslos, ließ mir jedoch deshalb di« Nachricht durch da» Bureau zugehm, well der Kranke sehr schwach und fast entkräftet rarv nhao p otowi rra rmo hv rrrrb tido p*rt 3*Dpn roo 1*3 pw umK*n .(»io! Republik!) rnoaan .Dankfryer beym Frtedm zwsschm England r»d Frankreich, Behalt« von der jüdsschm Gemeinde in der Synagoge zu Hannover am erst« Janurii 1602.* Die Feier besteht au» einem Recttativ 131 OP OP 'n fTD mit deutscher Uebersetzung, dem fich folgende» heünäische Gedicht «mfchließt: Herr, Deiner Gtezilmacht ftvhMst der Mrifr Fmh t-nstp «r •» Lei»«« rrimuptzal Set» »uh», kn Du Jh» verstehe», ist -rvß. Deim Hand hat seine Feinde erreicht. -fx rar Tun Sei imra mm br •hnxtn .nas'rra •"Triarabh neos 9m 9n$m ttat de» Nette Fried« herab. WV3 mbw ah cm M» H«, »Snkchee ihn, mW D» sprach»: ^vuni.vom, -eh 9t. werde» drr Fried«, er «rlenchee »wt h rwn 'm\ ahm Unb.erwardll «da verwand»»-Dnitmnwer in Bmn«. °«e> uwo sw> vyn hntdlst«» wir Air, » K»ni^ ln der I m HM fm rw tmwm werde -ertlha», »er Dir Xttm schwtrt. *p saarrbs brr p be P »Mt beftstige de» Friede», dm D» pestistei,' rfo» V BtlS, rnv Sa wird »nstr Lab stet» Dir »«weihet sek». *p tri wfcnn tot . Diese« jedenfalls «ehr patriotisch« al» poetisch« und mehr deutsch» al» hedräischm Gedichte folgt ei» hebräische» und dmtsche» Gebet, worin nach «ine« kurz« historische« lleberblicke für de» Käuig Georg QL, die Königin Charlotte x. in etwa» überschwänglicher Wesse gebetet wird. Nur die prägnanteste Stelle mag darau» hervorgehobm «erde», welch«, in der deutschm Uebersetzung etwa» abgeschwächt, im hebräischm Texte die hsstorssch nicht nntuterefiant« Andeutung enthält, daß schon damal» die Furcht vor ftauzäfifcher Awafio, obwaltete, welche bekanntlich im folgmdm Jahre, »ach Aufhebung diese» kurzlebig« Frieden» zu Amten», dmaoch stattfand. E» heißt dort nämlich: .pran piai 3Tn arte p«n bttitii rsrn crx? -wv m xhrb ren tnei nn^ a'inn nm laa oa d. h.: ,Z«h« Jahre find'», daß die Erde von dem Getöse der Waffm erbebt «uch über un» dachte der Feind zu herrsche» und breitete Netze au» für unser« Füße.' — Dm Schluß de« Ganz« bildm die Psalmm 29. «1. 72. 128. Merkwürdig ist auch in historischer Beziehung, daß die Friedmtstier dem Friedensschlüsse vorangeht, der bekanntlich erst am 27. März 180L stattgefundm hat. Da indeß die Frtedm»präliminarim am 1. Octbr 1801 abgrschlossm wurdm, so mochte man wohl, wie wir hmte, dm Fried« für sicher halt«. Ohne Zweifel hat gleichzettig eine ähnliche Frtebmtfeier in dm christlich« Kkrchm stattgefundm, obgleich darüber noch nicht» Nähere» hat ermittelt werdm könnm — ebmso wie von der ganz« Feier hier weder schriftliche »och mündliche Knude mehr zu erlang« war, so daß ohne da» fltegmde Blatt jede Spur derselbm verlor« gewesm wäre. — (C^Ui» Mgt) A« -<chre»1«ge kr Schkcht bei Beile «Ailitmre.*) Oefinet die Mweihtrn Hallen, fiinmtt ytt Andacht tau (rjo, tastet tat der La»« ffaunua fflaftnbfaafyt Jahe^NMwM»; . HnMerNmchiidßiwini, steige tat ein «addisch hent nnpor, Schnntwn» an »er «edrr» Menschen, an »er MH« ««heit Ohr. wb« ich wir »tt mehr all 30 Jahre» irgend», al» M»/weite» «we addrxkr» wolle», so Mb wir «» nicht M» »oeite» «al yötauOi werde. (W d «Mnd.) •) Diese» »«dicht , «eschrteben; wem, Sir et tmuMtM kffn, »a»