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Das jüdische Literaturblatt · 1894-12-30 · No. 52. (30.12.1894) · p. Seite 205

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
23 (1894)
Issue
No. 52. (30.12.1894)
Date
1894-12-30
Page
Seite 205 (sequence 3)
Language
German
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205 25. Adar (I) 5510 0'Tlt) fiel auf Dienstag. (Vgl. Litt.- Bl. 1880 8. 105 zu 410.) S. 20, Z. 9 v. u.: Ein Parochet hat das Datum היום יום ו׳ ר״ח כסלו• הצ״ד. — Der Neumond Kislew 5494 (הח״א) fiel auf Sonntag. S. 23, Note 1: R. Jüdol Landsberg wujde begraben ביום א׳ ד־ ,הסוו תע״ה. — Der 4. Tamnus 5475 <בח״ה) bei auf Mittwoch. Jedenfalls muss es statt '1 heissen ן .ה' תמר S. 29, Z. 21: In Lemberg war eine Pulverexplosion ביום ד׳ ד■ כסלו תם״נ• Der 4. Kislew 5463 (זחא) war am Freitag; oder es müsste Donnerstag Nacht gewesen sein. S. 31, Z. 1: Ein Gutachen des R. Jsachar Dob Be rusch hat das Datum יום א׳ כ״ד חסרי תמ״ח. — Der 24. Tischri 5504 (הכ ו) fiel auf Sonnabend. Z. 7: Die Grabschrift desselben hat das Datum יום נ כ״ה חשון תק״ה. - Der 22. Cheschwan 5505 (בש״ו> fiel auf Mittwoch, oder es müsste Dienstag Nacht gewesen sein. Z. 18: R. Arjeh Löb Libusch approbirte den 4. Theil des פני יהושע am .ב״ח ארול ר״קל״ר. — Der 28. Elul 5535 (105) fiel auf שכת. Der Rosenthal’sche Catalog S. 524 hat den 21. Elul, welches darum Roest mit Recht in Frage stellt, weil es ebenfalls auf Sonnabend fiel. S. 32, Z, 5. v. u.: Datum einer Grabschrift 'יום א ״ד אייר תצ״ג\— Der 14. Ijar 5493.(זש״ג) fiel auf Mittwoch. S. 34, Z. 13: R. Jakob Josua approbirte das ספד המצות des Maimoniees ב״1 אייר תצ״נ. — Der 24. Ijar 5493 0זש״> fiel auf Sonnabend. Rosenthal’s Catalog S. 865 hat den 24. Siwan, welcher auf Sonntag fiel. S. 39, Z. 2 v. u.: Ein Schuldschein hat das Datum מנחם חד,"נ r\— Der 13. Menachem 5503 (זש־׳ג) fiel auf Sonnabend. S. 61, Z. 11: Aron Mosesohn's Friedenspredigt gehalten כשבת לדש כ״ד אדר תקכ״ג. — Un mm 0 glich es Datum; der 24. Adar 5523 fiel auf Mittwoch. S. 62, Z. 15: R. Salomo Dob Bälir aus Glogau approbirte das ם׳ הארוך מש״ד am כ׳ אדר ב׳ תר,בז und II. Joseph Steinhard in Fürth am י״ב ניסן תהכ״ז• — der 20. Adar II und 12. Nissan 5527 0הש״) fielen beide auf Sonnabend. S 63, Z. 7: den Jahren 1של״א—שנ entsprechen 1571 bis 1596. Z. 4 v. u. Eine Approbation des ס׳ תנא דבי אליהו רבאוווטא, Zollkiew 1795 hat das Datum ט״ו א־יר תקמג. — Der 15. Ijar 5543 <בח״ה) fiel auf ז״יי״״א""'•’ S 82, Z. 21: Dio Vorrede zu Mendelssohn s »Rttual״eselze der Juden« hat das Datum 1. lebiuai 1783. _ Dieses Datum fiel auf שבת Die mir vorliegende 5. Auflage (Berlin 1826) hat den 1. Februar 1778, welches Datum auf einen Sonntag fiel. S. 93, Z. 6: Eine Erklärung des Isaac b. David .Jäte und D. Friedländer in Betreff des מצפה יסתאל hat in der Unterschrift das Datum ר״ח ניסן תקמט• - Der Neumond Nissan 5549 «הב,־) fiel auf Sonnabend. S. 115, Anmkg. zu S. 69: St. 384 1. 438. S. 116 Z. 16: R. Jisachar He sc 11 il approbirt das תני ד des iVitzenhausen ־ .ביום ר' י״ג אייר תל״ד Der 13 ijar 5434 (בשי) fiel auf Sonnabend. Z 4 v u.: R. Falk b. Meier approbirte den ],ל יעקב (Berlin 1709) כיום נ׳ ט״ו שבט תס״ח — Der 15• Schebat 5468 (נכ״ה) fiel auf Montag, S. 118 Z. 18: Hirsch b. Mendel aus Prag: נ׳־ול יום ג ב’ אדר תה״ח. — Der 2. Adar 5508 (•נב״) fiel auf Donnerstag. .11. S 119 Z. 6: R. Saul aus Dubno unterschreibt einen Act 3 •»ע — .ביום ב־ ג חשון תבי״ד. Cheschwan 5514 (יח״א) fiel auf Mittwoch. Z. 13: R. Saul Halevi in Haag starb כילם ד.׳ ב״ה כסלו תקמ״די Der 25. Kislew 5545 (הב״ז) fiel auf Mittwoch. Das Datum ב״ה א”ר im *1785 מאדן scheint richtig zu sein, weil es auf einen Donnerstag fiel. (Zunz' »Monatstagt« hat den 6. Mai 1785 ב״ו אייר־.) Recensionen. Zolillsky. Joseph, Br., Zur Chronographie des Gregorius Abulpharagius. Die Zeittafeln von der Weltschöpfung bis zur Zerstörung des zweiten Tempels. Nach Handschriften herausgegeben, übersetzt und erklärt. Breslau 1894. Th. Schatzky. Die Zeittafeln des durch wissenschaftliche Bildung hervorragenden syrischen Exegeten und Chronographen Gregorius Bar-Hebraeus Abulpharagius (122ti—128(1) hat zuerst Joseph Simon Assemani im Jahre 1721 in lateiuischer Sprache veröffentlicht. Assemani hat aber nicht angegeben, dass die Zeittafeln den! Hauptwerke Bar-Hebraeus »Horreum Mysteriorum« (Auzar rose! entnommen sind. Die Tabulae wurden daher bis jetzt nicht in gebührender Weise gewürdigt. Der Herr Verfasser hat das Verdienst., die Zeittafeln in ihrer Richtigkeit erkannt, dieseihen in syrischer Ursprache herausgegeben mit lehrreichen Anmerkungen begleitet und in deutscher Sprache übersetzt zu haben. Obschon die Uebersetzung genau mit dem Originale Uhereinstimmt, zu dessen kritischer Sichtung der Autor die hier in Deutschland vorhandenen Berliner und Göttinger Handschriften verglichen hatte, hat er doch in dankenswerther Weise die Assemanischen Tafeln, der Vergleichung wegen, vorausgeschickl. Der Titel der Tafeln lautet: »Gregorii Barhebrai Abulpharagii Primatis Orientis tabulae chronologicae ab orbe condito itsque ad excidium Hiersolomitanum«. Die erste Tafel umfasst die Zeit von Adam bis Moses, die zw׳eite von Moses bis Saul, die dritte von den Königen bis zur Zerstörung des ersten Tempels, die vierte von Nebukadnezar bis Vespasian. Die Tafeln sind nicht nur wegen der synchronistischen Angaben ans dem jüdischen Alterthum, sondern auch dem der andern Völker recht beaehtenswerth. Freilich wechselt hierbei die Mythe mit der historischen Wahrheit ab. So wird z. B. die Geburt Perseus’, des Sohnes Zeus, in die Zeit der Deborah (S. 31), der Kampf des Herakles mit seinem Vater Zeus in die Zeit Jair’s des Gileaditen (S. 32), Homer in die Epoche des Propheten Jesajas versetzt (S. 37). — In der biblischen Geschichte v-ei״■״״»«.!’:i'tnteressänt sind. So wird!S.27) er,.״..N, dass »Ebriier« von Abraham den Namen haben, der den Euphratstrom überschritt. tAlso wird Ahraham von בר* statt אבדם hergeleitet.) Moses soll von Jannis und Jarabris, nach uem in*־ richte des Weisen, Artapanus, in der ägyptischen Magik und Schlangenbeschwörung unterrichtet worden sein (S. 30). Hochinteressant sind die die Entstellung«- und Leidensgeschickte des Christenthums betreffenden Bemerkungen Tn der Chronographie des römischen Reiches (S. 431. Nach der Ansicht des Verfassers der Zeittafeln, deren IV. durch die Andeutungen über die 70 Jahrwoehen Daniels bedeutsam ist, hören im zweiten Regierungsjahre Darjavas'die!o.lahre der jüdischen Gefangenschaft auf!S. 39). Diese Angabe stimmt mit der Leopold Löw's*) überein, der vom Gebete Daniels bis zum Beginn des Tempelbaues siebzig, vom Beginn des Laues der Tempelmauern unter Siinon^ dem Ilasmonäer, dem gesalbten Fürsten, bis zu ihrer Vollendüng sieben Wochen, der Weissagung Daniel s,.f.J.2 1 u..27) gemäss, annimmt, welch(‘ ganz der hasmonäischon Zeit angehürt. Eine Woche (lauerte der Waffenstillstand von Antiochus Sidetes unter der Herrschaft llvrkans und eine halbe Woche die Aufhebung der Opfer Antiochus'. *) Gesammelte Schriften I. IM. Die Wochen D.111i-U« 3.397—7 .־.

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