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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1891-05-07 · N° 19. (7.5.1891) · p. Seite 73

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
20 (1891)
Issue
N° 19. (7.5.1891)
Date
1891-05-07
Page
Seite 73 (sequence 3)
Language
German
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/ Dokument«, die die Lege der Juden iu Littlianen zu Ende des IC. und Anfang de.« 17. Jahrhunderts charakterisiren. Darauf gestützt will ich versuchen, die historische Physiognomie Saul Wahls und die Grundgedanken der Legende zu entdecken, iu «1er in legendärer Form, iu Bildern und Personen die realen Beziehungen der * Keichsmacht und gesellschaftlichen Klassen zu den Juden End« des IC. and Anfaug des 17. Jahrhuuderts Au'drnek landen. Zur Chronologie. Von L. Cohen in ltees. Iu II J. Michael’* CV,“ “,א. Frankfurt a. M. W.'l ist zu berichtigen: Nr. ti ד,:שצר, :א VE 'E Basel erschien E שיצ• — Nach üeujakok and Oppeukeim’s Katalog von 17n.'> Nr. 7: Abtaljon b. Mordechai atis Modena wurde im Jahre X'VC (ICH׳ zum Papste Gregor X1H. entseudet. Zu dieser Zeit regierte Paul V., Grg<>r XIII. aber v«>n 1 .'»72—IöS.'i. Nach Fin’s שדאל" “E:E reiste er שצ־א nach Kom (dieses Jahr scheint richtig zu seiu. weil es in die Kcgierungszeit Gregor XI11. fällt, un i starb iu Ferrara 1) שלי־C1S1 im Alter von s2 Jahren. Nr. II א׳: Eiue Ausgabe des “E"E," צדאר Prag - ist den Bibliographen unbekannt. Benjakob hat Prager Ausgaben: 7? und ,־.לד;. Auch Zuuz kennt die. Ausgabe E"~ nicht, dagegen eine Ausgabe Prag ש“״ב. die bei Benjakob fehlt. Nr. 07: Ueber das Druck jahr «les שד יש יש״ E divergireii die Angaben. Michael hat: *שבי־!auch in E'T ,א־צ־'־;. desgleichen O p ן! e 11 h e i 111 im Katalog von 17,SÖ. Dagegen haben שכ״א Hoest im Kosenthal’sehen Katalog und im 2יר, דצפד. Ha bli i 110 w itz im Merzbach'schen Katalog und Benjakob. Iu dem Chronograinm השילה bedeutet nach diesen das ,“ die Tausende. Nr. cs ׳:• ב:צטר־ ע:־ד, :אE- - ־:׳C hat. deu Zahler.- wenh Kl״ und 1:11 לניר. Nr. Dl דת רל:ז ■י-י Venedig erschien ,,*ק,“• — Die Bibliographen haben :p“ was nach dem Ülnonogramm זיוד= ד," לן־ ב=ל;:־לך »uri! richtig ist. Aufuih-nd ist hierbei, dass Michael hier die Ausgabe Livorno :ד״ר,־ (E־T1 .א־צ־רר Nr. 11S1) uiclit erwähnt. Oder sollte hier Livorno vielleicht ein Druckfehler liir Venedig seiu? Nr.!Mi א : Ü‘Y! .תוד־ E Krakau שצ ו. — Benjakob und Katalog Nr. 1 I vou J. Kaullinaun iu Frankfurt a. M. haben שצד. Vou hier an habe ich aus Mangel an Zeit iie Angabe!!, welche sich auf die Bibliographie beziehen nicht weiter conti«,lirt. und nur aut «lie biographischen Zeitangaben Bücksieht genommen). Nr, 1:>7 •טד־־־ט בליל שיד, י־ טבת תתק״־ט .״. - Der 10. Tcbeth 1 I.V.t war um Dieustag; es muss heissen ׳דטבר“. (Vi'gl. dieses Litteraturblatt!CS« S. Iv: uud 1!•:>.) Nr. ביכת אבררב 1א' «’.21׳ 'E von Abraham b. Salomo Treves wurde iu seinem Alter zu Venedig im Jahre E'E'w gedruckt. — Da er im Jahre ך• ל ge- Loren wurde, so Lutte er E"ET ein Alter von 122 Jahren erreicht, was zu bezweifeln ist. Es muss daher 11.it• «len Bibliographen statt E' שב hci**rt1 שייט. Nr. :01: Aron b. Simon Teomiui predigt״ in Hamburg t' 1 “.צי “'E ל U p״wE. — Unmögliches Datum, du der 1■'«. Siwan nie aut Sablath lallt; jedenfalls niuses VE heissen. Nr. 170; ״Eliakin Gottsclialk Hoseiiberg wurde geboren; ציב;דליד. שי - EVE. — Der ד,. Tischri :"ש (K. Z m"”E) war am Mittwoch. ¬'ו ׳» «■» Nr. •01<״: Ephraim Le nt schütz starb T*K 1 רשל־ט. — Es muss heissen ־ אדד• und nicht, wie •« iu der Note lieisct *:א*״ר ש da «las Jahr ein gewöhnliches war. (Vrgl. tu «liesem Litteratur-Blatt Jahrg. 17<«י S. 1171 meine Berichtigungen zu .Gal El*.) > .Schluss folgt.) Recensionen. *;אלדד ד־ Eltlad lia-Bani, seine Belichte Uber die 10 Stämme und deren Kitu* von Abraham Epstein. (Fortsetzung) Komanisdie Wortbildungen und Abstammungen lasse sich bei Eldad ebeiisovielo wie arabische aramäische weisen. Er spricht, von einem Voike mit Namen דוצד:יב iS. 22'. Herr Epstein cilirt selbst das Schreiben des Priesters Jaliannes, ,!,-r von eineiu mare harenosum ״sandigen Me •re* also spricht. EMail redet auch von einer יי) צצשרת רירילט• I L) Eldad hat somit «las Volk, welches au jenem Flusse, welcher Saud mit sich reisst, ,Sainlbewohiier* genaunt. Üb die Worte ״ •1י!;< רלפנטüolaiite* ׳Eielaut) und "*פדי:־ ital. principe Fürst > von einem italienischen Abschreiber lierriiliren, wie Epstein S. |(>, II veriiiut het. ist. nicht mit Sicherheit at1/.un>d1me11. ד.לפ:ט entsIVricht mehr dem El ep 11 mit, welches ein griechischlateinisches Mischwort ist uud “'C:״“E dem princeps. Wir finden bei El. auch fremde in «lern rabb. Schritt- 1 hum eingebürgerte Worte, wie פדרצטיא (Seite 21.) ~yxyys.-1:.-/. und קדל,־־ «.ollarium. Epstein g'ebt w iederholt zu, da- Eid. den Talmu l gekannt und sich dessen bedient hat, ■lass er dem בלל ד.לב.*ת;דיל*.ת sklavisch gefolgt sei. S. XIlXLVIl t. S!) und an noch vielen Stellen, uuil doch fallt Herr Epstein «las einseitige U.theil, dass die Angaben EH. betretl's seiner halatdiischen Ueberlieferuug>-u auf Wahrheit beruhen, uud ׳lass er sie aus fernem Osten hergebracht hat. Nach dem talm. Kanon :־ רוא לעש״ יטל בדאי אפילי איטר אגית אי; שיגיד; ל* . Einem, der einer Lüge überliihrt worden, ist auch Wahrscheinliches nicht zu glauben1-. Nun stellt Herr Epstein nicht in Abrede, dass Eid. «1er absichtlichen Luge überführt sei, und «loch stemmt er sich, dass seine h.ilaehischeu U 'berlietcrungen Glaubwürdigkeit haben. Warum? Weil er die Frage aut wirft: ״Was hat Eldal mit seinen Fälschungen bezwecken mögen?“?־, רצז״ףVE צרריתה (S. XXV;. Was bezweckt jeder Lugner? diese Frage hält«• sich doch Herr Epsteiu voll,•gen sollen. Uvbrigtns köiitieu l’inskt-r und G1a׳tz nicht so ganz unrecht Label!, wein! sie behaupten, ,lass der •Schelm Eldad drin Talmud La•• «•in Bein stellen woll-rn. Und dies trotz ScLorrs Einwiirle und Jelliiieks Nachweise, dass die Kabliiuer in Eldait einen Stützpunkt gesucht. Der superkluge Eldad Latte schelmischer Weise dm Talmudglauliigeu einfach ad absurden l.iliren wollen, er wart daher Kahhiitischfs uud Aiilirabbinisclies zusammen. Jene Kabbim-r, die von jeiler Erschwerutig eutziiekt waren, und von der verg,•plauschten Herrlichkeit und Selbst.•■!.tudigk» it mu h mancher jüd. Stämme in Schwärmerei giriciheti, beugten gläubig das Haupt, und vor lauter Kntxiichen u Schwärmerei sahen sie «lie Breschen nicht, die der Krz-chwimller Eblad in ihre teste Burg, «b-n Talmud, gebrochen. Die alDiu tr• .ninieii Juden, iu deren Mitte noe'i die götiücne tina׳le walte, ihre Ueb,:rl.,:erungcn sinl gewi-s mi wrt'.dscht, sie haben vom Talm« l viele anwelchen 1•• Normen! Eu.eu Iicm ham-t.deru Schlag iu■» (Je-icht ko!.nie!■r dem Talmu 1 scmui gar nicht versetzen. Er wollte die Taimudistcu in ihrem Talmud irre machen und das i-t 111m gelungen. I»t es ihm «Inch

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