Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 20 (1891)
- Issue
- N° 14. (2.4.1891)
- Date
- 1891-04-02
- Page
- Seite 55 (sequence 3)
- Language
- German
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r \ 55 Ägypten und Persien in Usbereinstimmnug nnd Za- ' 'Himnenhan״ gebracht werden können. Im Verlauf ■ ies Vortrages bemerkte er: ״Jedem, der die Geschickte der alten Reiche aufmerksam s’uiirt hat. muss die wunderbar scheiueude Harmonie zwischeadenchronologischen uni synchronistischen Angaben antgefalleu sein. Kein Geschichtsschreiber hat es ver» sucht, wie die Hibel eine solche Muss* ton Ereignissen M.zuiühren, welche mit deueu der Könige anderer Nationen gleichzeitig sieh zittriige.i und eine ähnliche j genaue Coutrolle gewahren. Hier aber kann der 'Synchronismus zwischen!len Tliaten der Könige von Juda und Israel und vielen baby'oni-ch;11, assyrische!!, *•gyptischen uni persischen Könige!! nachgewieseu werden.“ Aut dem jüngsten Orientalisten-Congresse zu Wien ha: der gelehrte Herr den ersten Tijeil der Ergebnisse "ii’.er Porsclinngen, welche sich über eiuen Zeitraum v!>n L’O Jahren erstrecken, bereits vorgelegt. Nach weiteren •'> Jahre!! angestrengter Forschungen will er , Jeni Londoner Congress seine vollständig ausgctiihrlen! Kartei! und Tabellen, die Zeit von Adam bisChristus : umfassend, ü!׳erg־־i en. Dt ebrwiirdige Gelehrte hat die babylonische, e״yj>tische und c0|>tische Sprache 1 >tu-lirr, so!lass er die archäologische!! Insclirifen j dieser Nationen zu lesen mul >vo möglich die alteu Systeme, nach welchen ölVcntliche :;;.d Privaturkuudeii 1 abgefasst, wur׳b•!!, festzustelleii im Stand* ist. Dir I Zweck seiner Forschungen ist, zu sehen, ob die bibli- I sehen Geschichtsschreiber nicht ähnliche Methoden j belolgt iiabim und ob ihre Angaben nicht nach den-! 'eiben chronologischen Prinzipien coustruirt sind. Das 1 Ergehn!»* dieser 'Jö jährigen mühevollen Arbeit ist | nun di•; Entdeckung, •lass die bibli-;c!:<»!< Angaben 1 111 a t .s a c 111 i 11 in de! selben Weise arrang'.rt sin I, j wie auch mit Recht erwartet werden dnrtt*. O ine ן Zweitel werden die Karten nach der Veröll-ntliohung 111pneben Professor der Theologie, der seine Schiller ' gelehrt hat, dass es unmöglich sei. Ordnung nu l i Harmonie in jen•• ver>virrten Angabe!! zi bringen, unangenehm ü!oTi:1*che1•. Herr H-clile* liefert, den j Hewcis, dass si•־• wohl bavmoniren und /.war iu höchst wunderbarer Weise, dass aber der Schlüssel zu diesem , Nachweis erst gesucht werden musste. 1 Der Vortragende zeigte auch eiuig•• assyrische ,nginaliiiscbrit!••)! aus dem Zeitalter der Süuiflirh, >•> wie •■inen Abdiuck der bekannten Iusuliriit des Pharao Sc h i >•-. ha k, iu welcher der R;lag*ruug Jerusalems und de« Königs llehaboaiu Erwähnung geschieht. Herr Hechler liesitzt ferner noch eine L'ollection allerer und innerer Werke über bibli'che * hronologie, w־clc!1׳• alle zeigen, mit welchem Ernste die Männer der Wissenschaft nach dem von ihm auf•!gefundenen Schlüssel fortwährend gesucht haben. C. Ueber den Grcjorius Hartnun's von Aue. Von l)r. >. (u‘II1i1.1 ns, H 1LI>iuf;r und Pndi^er zu Pra^. (Schluss.) t;:|. -״3״«i > )•<>)16 a - iu: 11 schulde* st.1t 33««־|. vjnVite bomn uud״j ־*ו׳ע« uii'l \va* ie j»n1«,1t«•’* bi mir was «!•>1 r«*t* van d«m ^rimin»־ iniiiitr unnai1H‘11 stimme. j)az •1er »tnv.eii wctui״! ׳nioz d.1 \!■u .Jiu wi rlde festen *nt 10% uu l diu liewulUU* li״de vim 1<*^en aal van wiu<16 mir mui als״ f'.emeine *I» ״b i* h w.tere reine. Yergl. .׳. Samuel _״ : 1׳Ihr B>rg•; Gilboa's, es soll weder Tliau noch Regen aut euch nied;!geben, auch sollen keine F-Id-r mit lu-olichcr Saat auf euch sein.“ til. 3373 3311. Ich hin am)»’ nu<er• harren \erdi.m6t leider v*»cf% l!u ־*.neu zarulä hen bax. Vergl. P-oftlm 5lf!i. .Denn ich erkenu« mein* SüuJe, und meiue Mis^lliat 1*יו mir .irti,{.* Ui. :*»;su — Uu_;et ir doeh miu*T lip «rh6n «h»r ist >0 »ngon **tue, «l־׳n reti wiJerz.v oe. Vergl. Hiob II,•. ״Ich bin ein Abscheu j*«lem Gesiebte.“ .'•.US.'• toll!•in Jer linle ungcwiia.) Siehe oben V. I»7. 3f'*1 ״IO*.1. Swer uttih* den andereo l»ite «1.1!.*•י•« er bich a*dlH»u mite. Vergl. Iliob lg.lll: ,Und Gott wan lt die Noth Hiobs als er für seinen Freu«! betete.“ Ein ähnlicher Gelanke tiulet sic!! im Talm'11 : בל הרבקע• ר ד ריב דל לביר, ־י־א;דיך לאיר"• דבר דוא לד•'*! d Wer für einen Andern um Erbarmen 11 und selbst hilteh'ilurliig Nt, d •r wird zu-sre« erb >rt. llieba Kam* 5» ״.) ftA 3U3, 3311. V.»r im der kumo 1u־ntft.‘1t aa^^r>cl1en tiieno I n Vergl. Ex > ins :>1,7. ״Aber uugeriiclit UsH er keine Siu-le.“ IW. •‘HI♦», 117״,!>• > in 1 u er ihm «Ir 11 ein reliW w-irt/.eiidten!׳eben. Vergl. Jesijis 7,11. ״VerUu!;• Idr dich ein Zeichen.* 7A. —יי«־ I. Kr k«1!1d*? \v׳d /.♦״ r^hte l •bei! w.111 itn diu m'i/.o wi- «;e^«*hen \״n «ין•«* he li^eu lero d־*׳i rleMej In1׳>te er •יי•*•* e/. iHt rolit d.u imui behalte ihMiiiniot in (d.t ^••mMot dm :1r.n< a mite* und s״t •!ס?)! vrevcliclii* situ durah tlin vorlite erxoi'uu und di«■ in t rehta nai{et1 die wider dem rehteu sind. In diesen Sit,/.«•!! ist das prophetische R;ge11'en* ileal gezMchnet: ,Es w.rl aul ili 11 ru'iui dir frust des Herrn, •1 •r G‘ist der W«isi!*it, uu l d •r Verii iuf ., d״r Geist des Ritüe, uu l d*r S, irk■‘, du■ G!ist der Erkenntnis* uu l d*r <5 )fe't11r;h׳.. E• w;rl ui sht nach seinem Aug uisctiein ri;ute.1 uu 1 nicht urtli •ilen nach de n bloss••:! G •hör *•hier ()!reu. S 1:1 lern er wird di« Arm-Mi mi'. זי •r•• •h'igkeit b •11-1! •ilen, uni mit U*chr. rieh••■!! die 1)•m ithigeu i1.1 11׳ ule, er wird mit dem Stabe seines Minies die Erl• schlagen 11111 mit •1-111 O lein s.-iu-s M indes dm Gottlosen t1׳ heil “ (Jesajas ll,־i— 5) 71. »711, 11״*», (Iüt!«« 11.*י<יי *יי1’1י*»ו h •!1; יוr.111 vv ip loht IT II!•'11 Vor^l tieu A'i'.r׳!( Jac. iu *1 •u •'», 'S; n<i *u 15, lobt mein S>bt1 11u 1!1? “ 7- 37;V5, 3T.V>. \ il lifhiti mu״t<*r sabt mich au i«11 hin im r >1111 uat. Vtigl *Irt« V. ״ .״(Jul sprach zu seiucn llntdeni. Ich bin Joseph * 73. 37«*>י—•'i'-lO l.’nd i>t o*1״h •Hin 1י«וויל** kranc, *'• kumt •leib« ihc ^<״Uno mit ta>t-n׳lviltsr n.1»>«t.tt uii'lo!*uuirt im nimmer rat. A«*huHch lautet *üu r<tbbiuis׳jh־*r Spruch: .לבדד ״:*רד.-. דב״~.Ein״ Sünde •-•erar-achteine andere Sünde.“!Abot IV., 1 *4. 5*411 —3Mii. IU m>1 d« r •>andi.׳« m«.. 1*.11 «:mli«: 1*1!<• aiMiiLMi au, >wi1» \ 11 it ,;«•-ui» iw hat, da/ ■will ,!״ei* wat ^>1 •l ritt oh <*r di•; ruauo g!.1 r«*11t*» /•• buו••!' *♦/״. Wrgl. ■*»•"»,7: ״ E" (l*;rHi?e >5־iucn W’audcl und >l>-r Un*׳^r־׳ciit•; •>üu*i Galank^u un׳l k^!:re zu Gr1 *־ zuru׳ k und *״r wir l ^icU seiner crbarm-ui “