Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-12-23 · N° 52. (23.12.1887) · p. Seite 209

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 52. (23.12.1887)
Date
1887-12-23
Page
Seite 209 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/6492408-5990847-5991245--1343-5368553
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

t 4 ernaot muss m •!•.bl n haissan יי׳ד und desgleichen;amJEopfe 1756 הרט״ז ru *«* B.; Moses Lttb Kann *tarb!עשי׳ר כסלי; HD— Dm war nooh im Jahre 1761, Jeberaohrift za verbewiern ist.?3: B. Moses Bapp starb 71 אור ליום ה־ למחרת כ־׳ז אדד. — Der 27. Adar 5522 mit ■51 נכ״ה war am Montag. 'TOo. 901: B. David Frank starb 1 ‘יום א כסליו; .׳;י'{*,. — Das war nooh in 1763, wonach \־• bhriit zu verbessern ist. l9 l: •Die Frau des Selig mann Oalif - ,יום ש*ק ערל וני למחרת ביום א־ ש׳ית תר. — im “* mit der Formel הש״ג waren ש׳ל und ש״ת JJrstag und Freitag und nooh im Jahre 5 *ch auch die Ueberschrifb zu verbessern ist. V 1 131: Die Frau des B. Abraham Lissa starb ■V * Ae begraben א׳ דםםח־תי)כ*ד ל־• — Sollte :& r ein Irrthum sein? * . , No. 3147: B. Natan Fulda starb כיום ד י״חמהתר^ '■ — D«m war noeh im Jahre 1771, 3|e Uebersohrift zu verbessern ist. Die Frau des B. Jakob Josua Falk יום ד־ כ׳־ה מר חשק תק. — Dieses Datum ist oh, weil der 25. Marohesohwau nie auf 0 11 fälle und im Jahre 5533 mit der Formel Sab bat h war. In der Ueberschrifb lese statt 1773. Jß No. 4753 und 2591 muss es heissen 1773 statt 1774 und 1776. No. 3496: Ber Dan starb כיוםד׳ כ*ב אב תקלדי׳י:י. — Im Jahre 5538 mit der Formel ' I׳. der 22. Ab am Sabbath.!, No. 520, Z. 2 ist statt כ״ד zu lesen כ״ב• ) 1;;0, Z. 16: Statt תקצ״ז muss es heissen תקכ״ז, ,dem Datum am Sohluss des Protokolls zu .'1st. IV, S. 34, Note 3: 5543 שמיני לצרת (Herbst /- £8 muss heissen 1782. $75׳, Note 1: ספר מקור חיים וספר עטרת צבי von י ior Süsskind Hirsoh Gandersheim. — Der Titel ' מהוו־ חיים ותפארת (Vgl. die Bibliographen.) 98, No. 4643: Meier Hurwitz starb 'יום נ־ כ אדר תי.• — Dieses Datum ist unmöglich. Das!>4& war ein gewöhnliches mit der Formel £d fallt in einem solchen der 20. Adar nie auf /tag; im genannten Jahre war es ein Mitt- 2911 .כ: R. Tewle Sohames starb עש״ק ד ניסן ת?׳■. — In diesem Jahre mit der Formel הש*נ er 7. Nissan am Montag. Sollte hier nicht I ein Druckfehler sein für תקמ״ה, für weich .:es Jahr Woohentag und Monatsdatum stimmen? ל!;t5303 .0׳: Die Frau des B. Pinchas Horowitz wurde begraben ביובה (?}, שמיני עצרת תקדב;— Wochentag und Monatsdatum stimmen, und ״daher die Bedeutung des Fragezeichens nicht י fln der Uebe senrift ist zu lesen 179. st. 1792. A 101, No. 53 J2: Die Frau des R. Hirsch Horo- ■נם־ ליל ד ונק׳ ביו׳ ד; כ־׳ו טבת תקנ״ו.׳ך• — Der 28. ״\ יjtdes Jahres 5556* mit der Fonnel בש״ז war am ®£8 .מג ist jedenfalls statt ב״ח zu lesen ב״ה, : (f.nr 25. Tebe< fiel auf Mittwoch. 102, No. 4542: B. Pinohas Horowitz;;נפטר ונקבר בר• ב תמח ר•) — Der 2. Tamus war üabbath; es febt hier der Monatstag und muss >issen ביום ב‘ ד׳ תמח, entsprechend dem 1. Juli (Vgl. S. 83, Z. 9 und Sohluss des Nekrologs.) Bevor ich diesen Artikel aohliease, möchte ich den sch auseuspreohen, der hochverehrte Herr Ver- £ wollt" bei der Fortsetzung seiner sehr geschubsten uAd verdienstvollen Arbeit •ioh die Kühe niolt verdriessen lassen, jedes Datum doch vor der Niedersohrift auf seine Biohtigkeit za prüfen uud in dem au erwartenden Heft V sowohl im Interesse der historisohen Wahrheit, als auch zum Nutzen der Be• sifczsr der Hefte HI und IV von diesen Bericht!* gangen nachträglich gütigst Notiz zu nehmen. Die .Hefte I und II stehen mir leider ninht zur Vor• ffigang and wäre es za wünschen, dass sich in diese keine Fehler eiagesohliohen haben werden. (Wird fortgesetzt.) Litteraturbericht, Recensionen. karrein, Dr. Adolf, Babbiner und|Relig10nslehrer inBielitz. Die Beligionslehre der Thora, ln wortgetreuer Uebertragang systematisch dargestellt und mit einem theoretischen T heile versehen für Mittelschulen. (Biebtz, 1883.) (Schluss.) Da nach Aasioht des Verfassers der Sohüler nur bestimmte Sohrifostellen zu lesen und zu verstehen hat, um auch alle Lehren der Beligion kenaev zu lernen, so bietet seine ״Beligionslehre* mit eine Uebersetzang gewisser Kapitel aus der Bibel. Iudess können wir uns nioht überall mit dieser Uebersetzung einverstanden erklären. So müssen wir schon das: ״Höre Israel, Gott ist unser Herr, Gott ist einig und einzig“ (S. 1) für unpassend und;zweideutig halten, da die Uebersetzung ״Gott ist unser Herr“ zu dem Missverständnis Veranlassung gibt, als ob das Judenthum den Schöpfer und Erhalter der Welt nur 1 als seinen Gott hinstellte; während die Uebertra* gung : ... ״der Herr, unser Gott, c.er Herr ist einzig“ korrekter uud saohgemässer ist. Ebenso wäre es an der Zeit, wenn endlich der ״furchtbare Gott“ (S. 1. C.tp. 10) in Schulbüchern nioht 80 oft nooh erschiene, da wir wohl Ehrfurcht vor Gott, aber nioht Furcht zu bezeugen haben und der Ausdruok נורא unserem ״erhaben“ oder ״ehrfurchtsvoll“ u. a entsprioht. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir an.iehmen, dass der Verfasser, der bei der Uebersetzung der Schrift nicht den Zunz’schen Text aoeeptirte, sondern seine eigene anwaudte, mit seiner Uebersetzung des hebr. Textes auch seine wissenschaftliche theologische Ueberzeugang durchschimmem lassen wollte. Wir müssen jedoch daran zweifeln, ob die oft ganz gegen die Gewohnheit leliebte Auffassung sprachlioh uud suchlioh zu reohtfertigen ist. So ist nioht zu begreifen, warum (S. 18) ״das Fliessende in einem Schlauoh“ die Uebersetzung lautet. Der Hinweis auf Ps. 33,7, den 80kon Basohi erwähnt, passt insofern nioht gut, weil dort כבנד בנד zu rehmen ist, hier aber במו נל nach Zunz ganz passend, ״wie ein Datum“ oder ״wie eine Mauer“ bedeutet. Schülern auffaLiend oder indecent erscheinende Stellen zu umschreiben oder verblümt za übersetzen, ist sicher passend. Indess: יתהר ותלד durch (S. 72 rEb war Mutter und bekam Sara für Abraham einen Sohn“ ist sioberlioh nicht blos anstössig, sondern auch ungerechtfertigt. Warum nicht die Worte durch: ״Und sie empfing uud gebar“ wiedergeben? Doch wir wollen mit dem Verfasser nioht weiter rechten über Auffassung und Uebersetzung einzelner Stellen; es liessen sioh eben gar viele anführen, die gegen den bisher fast allgemein acoep• tirteu Sinn verstossen. Nur wäre es doch sehr wünschenswerth, wenn in allen B«: ligionssokulen 1 eine grammatisch, wie sachlich vollbegrütidete, texti gemässe ^Bibelübersetzung eingeführt würde.j^jUüd

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.