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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-12-23 · N° 52. (23.12.1887) · p. Seite 210

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 52. (23.12.1887)
Date
1887-12-23
Page
Seite 210 (sequence 4)
Language
German
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dft ertohaiut uns di« Zauz’sch« doch tr&l ifts dw' ptwsenrtato J — Ah Anhang gleichsam bk tot der Vei*- lasser noch einen aogenamnten. theoretische» Tbeil, lieh ahnenm&*»|£,7Wm»d man str«!1 versohieäftnen Üeoeraetaanfen _ Setzungen eines Mtlgypäaohen Taxi«* den er aber nnr fiir Lehrer bestimmt, «ahrsoheinlioh 1 bemerkt man ׳ ahbsud Abweichungen a>At 1 difjav •!11,<< «י liiift iuhnein» M A aniniilii wa n n« L.! - - -■ ä - - - 1. n. 1 - t* 1 sind, wie sie bei sachverständigen Uebersei Schriftstücken, die in einer der alten oder weil dieser Theil Definitionen u. A. enthält, wovon ein Schüler durchaus fern gehalten werden soll!? _ Dass zur Religion GoUeserkenntniss und Gcttesver- Kultursprachen abgefasst sind, niefnals vörjj ehrung gehört, wird [S; 223) richtig ausgeführt. ' " ' ' Warum versteht!man also unter ״Religion nur die können. Bei den ägyptischen nnd nooh ViAi Han in R'nilanliwt'f. 1r>1«^aaiAM _ Anerkennung Gottes“? Sehr passend und lehrreich ist das Kapitel über das Wesen Gottes; (S. 221) nur wäre dabei zu wünschen, dass die sogenannten 13״ bei den in Keilschrift verfassten Teyteu ist Uebersetzung im strengen Sinne in sehr vielevf nooh gar nicht zu erreichen, nur eine ann$. auf Grund mehr oder minder sicherer Vermut erfolgende, umschreibende Wiedergabe. Tielc , bricht deshalb di» geschichtliche Erzählung . durch Darlegung des Standes einer gegebenem, und der bisherigen Versuche, eine bestimm(*! י' zu deuten. Gros!*«! Schwierigkeiten bereitet Eigenschaften Gottes“ nicht blos erklärt, sondern auch die eine aus der anderen abgeleitet werde, wie wir dies in unserem .״Leitfaden“, allerdings den Scliülen nnd nicht blos den Lehrern, nahegolegt haben. Wie. oft in Beligionsbüchern vermisst man auch hier bei der Erklärung des Sabbatb’s uni der Feste (S. 229)! lieh die. Lesung ddjjEigetfrismen, und wo dife, die Erklärung von וכר ליציאת מצרים! Gar zu kurz j Uebersetzer die Namen für Aegypten und Aet; erscheint die Erklärung der sogen. Speisegesetze zu erkennen glaubt, räth der andere auf Sin. -'S. 233), deren ausführliche Begründung sicher im J Libyen. Siduna, Sar, Dimaski, Labnaua, Urd! keinem Religionsbuche fehlen dürfte. Auch andere ,sind mit Sicherheit gelesen nnd als'SJWIbu,^-־' Pflichten oder Aeusserung *n ״der unmittelbaren und! Damaskus, Libanon, Jerusalem erkennt word,e*, mittelbaren Gottesverehrung“ wie z. B. die Vater* viele ändere Namen wollen sioh noch nicht aiibä. > landsliebe (S. 231) oder Nächstenliebe u. a. bedürfen 1 ' "י *' ' ohne Zweifel einer eingehenderen Behandlung und bieten dann immer noch dem Lehrer Gelegenheit, auch seinerseits ergänzend das Thema zu behandeln. in jedem Falle verdient die Arbeit des Verfassers, welche die Idee, ohr.e Religionsbuch an der llaud ausgewählter {Stücke aus d״r Bibel den Religion»• unterricht zu ortheüeu, repräsentirt, in sofern Beachtung, als sie wieder Gelegenheit bietet, hierüber sioh vernehmen zu lassen, um endlich den rechten Weg für unsere Jugend einscblagen zu können. Wir gestehen offen, dass sowohl Erfahrung wie Wissenschaft* liehe Ueberzeugnng «ins die vom Verfasser beliebte Methode: beim Thoralesen die Religionslehren, Ge* schichte, .Liturgie und Grammatik in der Schule zu dociren und b•■ izv.bringen, als eine verfehlte bezeich* nen lassen. Kaiserslautern. Landsberg. Tiefe, C. P. Bai yfonisch-Assyrisohe Geschichte. Erster Theil: Voi! den ältesten Zeiten bis zum Tode Sargon’s II. 282 Seiten. Verlag von Friedrich Andreas Perthes in Gotha. TieL, ein des Deutschen kundiger holländischer Gelehrter, hat seine Aufgabe in ler Weise angegriffen, dass er dem Leser einen Einblick in die Schwierigkeiten der Forschung eröffnet und iun gleichsam zum Zeugen und Kritiker der Methode und der Forschungsergebnisse bestellt. Bei der Wissenschaft* liehen Darstellung von geschichtlichen Perioden, für welche die Quellet! in mehr oder minder uusreichen•• dem Grade erschlossen und zugänglich sind, kann die kritische Auseinandersetzung׳ über die Verwendung eben dieser Quellen sich auf einzelne Exkurse ״der auf Ai luericnngefl und Citate beschränken oder noch ganz fehlen, indem in! letzteren Falle dem Kundigen überlassen bleibt, selbst zu ermessen wie sich der Verfa-ser zu seinen Quellen gestellt hat. Aber für eine Zeit, für die es mit der Quellenkunde noch so misslich bevtebt!st, wie für die babyionisch-assy* rische Lpsohiohtr, ist der von Thiele gewählte Weg vorzuziehen. Eine Darstellung ohne kritische Erörie* rung führt hier fest m!t. NothWendigkeit dazu, den Lese! sanft an Abgrvmden uud Klipp! n vorübergehen zu l!.1: eu, die er nicht ahnt und di. er doob eigeutviele ändere Namen wollen sioh noch nicht mitj«. , heit deuten lassen Einige Male glaubt TiäM gaben der Bibel, in der er namentlich die logischen Bestimmungen vielfach für irrig i" berichtigen zu können. Während das zweite der Könige (15., V. 19 und 29.) und naoh ' Vorgänge die jetzt gemeinhin geltende, hist Ueberlieferung die König. Phul und Tiglatunterscheidet, nennt als den Nachfolger eiu sohers Ukinzir eine babylonische KönigslisV eine andere Quelle Tnkultipal-esarra, so da!, hieraus und auch aus einigen -anderen Grüne die Identität von Phnl und Tiglat-Pilesar gesc hat Die Methode Tiele’s ist auch für de! höchst lehrreich. Mit dem Jahre 7('5 v. Chr. 1. der vorliegende Band ab. (: .י L,itterarische Notizen. k** ר** 1. Exegetische«. Rasch barr zu Genesis 37,13 t sehr treffende Bemerkung seines Freunde« Josef Kar r sonderer Hervorhebung seines Wohlgefallens mit. . '* י אחיך רו5יפ בשכם bemerkt derselbe:׳כנה שהרגו אנשי המקומ, זה ןזכמיתי סיר׳ יוסף קרא חברנו והנאה לי. Nt aber Kura und ltabbi Samuel b. Meir das Targum übersehen haben, das denselben Grund zur Sendung . giebt: ״׳־1סא ייתוז חיואי רםהינון <יל$יסק דימה‘ ית חמור וית שכם וכ׳ Caro-, 2. Das talmudisohe3נוכה חו entspricht genau dem c; ״eine Schuld erheben“, von der Wurzel נכוה, hoch. 3. Hin interessanter Beitrag zu Raschi’s rationeller , ungswoise dürfte dessen Erklärung sein zu dem bekam ואלו דכרי אלהם חיים in Ketiuboth b. £7a dicht Mischni.h: ״Wenn 2 Amoraim in Bezug auf eine jiidisi Scheidung oder rituell Erlaubtes und Unerlaubtes versc ' Ansicht sLad, so gilt dato□: ״diese und ־diese sind W lebendigen Gatten“, denn manchmal ist diiäe Aubi.-ht■ uni mal die ai der« anwendbar, denn durch Line kleine A der Uuintär.du ändert •ich oft das ganze 1|Jrtbeil!“ 1 ■1. Aufgedeekt »teilendes Wasser | ist achädlh׳ Wass.u nimmt verschiedene in der L1',tt befindlich? . namenili' h aneh die hiul'gen und die Anjbickuiieastof.Y״ aut. Es ist daher nicht an/.u .־atben, sich fies Wassoij V. einem K raukonzimmer stand, za liedienen, besonders' in einem unbedecd'ten Getässe war Selbst dal■* das über Nacht im Schlatziiu nur stAnd, ka m in jnaucl schädliche 'l.'hoüe aufgencfbmeu haben. Man hat me: spiele, dass durch Trinkv־!j»*er, das, damit es üt sollte, in Kraiben/. immer •!\!stellt wurde, anutiickeii׳;■ hoiten verbreitst wurden. —■ Bo lasen airjüng*t in ei 5 ׳, Journal und mussten dabei an die v ielta dieu Warn' . der Talmnd betreffs מגולק O’ii enthäl’, denken, J; ' Vomn:v.ortlicher-ltidaotiuu■ D; Raumer, Magdeburg. Druck von L>. L. W o 1,1!׳, Magdeburg. Varlag von Rouert F 1׳ ie■ < ,,,

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