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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-12-16 · N° 51. (16.12.1887) · p. Seite 205

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 51. (16.12.1887)
Date
1887-12-16
Page
Seite 205 (sequence 3)
Language
German
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206 ם .<*- S. 67, alin. 4 In L. Feinstei Daspuoh יאורקא® wurde vollendet 5331. — Das Jahr hat die am Freitag, 7. Nissai Formel הש״נ, daher dei 1. Nissan am Montag. ’ 8 עיר תהלה (Geschichte der jüdischen Gemeinde ß fe s t in Litthauen) Warschau 1886, ist- Folgendes znberiohtigen: S. 93, Z. 3: Hier ^rd ein Schriftstück erwähnt von Neumond Cheschwn 339 1580. ׳— Es muss heissen 1578. _ S. 125, Z. 20: Jol b. Abraham wurde ais Mitglied aufgenommen pn Donnerstag, den 22. Adar I 5546. — Der 22. Adil war am Montag. Z. 23: ß. Hirse Jb. David wurde aufgenommen am Sonntag, den 2. Jjar 5552. — Der 22. Jjar war am Montag uncjtjjllt nie auf Sonntag. Z. 28: R. Aron i Meier wurde aufgenommen 8m Montag, den 16. Tt>et 5513. — Der 16. Tebet war am Sa b b a t h. 1 S. 144, Z. 2 v. u.!Das Chronogramm לאב שמחה אם בן חבם, worin sämtliche Buchstaben, mit Ausnähme des letzten Buclltabens der zwei ersten Wörter, .punktirt sind, soll dertahlenwerth 541 repräsentiren. — Der Zahlenwerth is,nur 530. (Es müssten sonach auch die ersten Buclfaben der letzten Wörter uny punktirt bleiben. Red׳ S. 153, Z. 6 v. ״: R. Abraham Chajim Schor starb Dienstag den 9. Schewat 5392. — Der 9. Schewat war am Snntag. S. ]63, Z 4 v. u. Das Schreiben vom Mittwoch, den 10. Nissan, habe ih empfangen. — Der 10. Nissan fällt n i e auf M it w o c h , weil פסח n i e auf Montag fällt. S. 197, Z. 9 v. u. Eine Unterschrift d. d. Mittwoch, den 7. Adar 5)2. — Der 7. Adar war am Freitag. S. 203, Z. 23: Ei Gutachten mit dem Datum £יום גי כ״ז למב״י תע״■ - Das ist ungenau. Der 27. Tag $es Omer ist immer er 12. Jjar; dieser war im Jahre '5473 am Montag ud kann nie auf Dienstag fallen. S. 214, Z. 7: De Bau der Friedhefsmauer in Brest begann am 7. dar 5639. — Der 7. Adar fiel auf einen Sonntag.nd ist es zu bewundern, dass die Behörden eine öftitliche Arbeit an diesem Tage zugelassen haben. S. 224 : GrabschriNr. 3 hat das Datum: Sonntag, den 2. Adar I 5532 — Der 2. Adar 1 war am Donnerstag. Nr. 4 hat das Datu: Dienstag, den 23. Cbeschwan \ 5538. — Der 23. Chehwan war am Sonntag. gl S. 225, Nr. 6 hat as Datum: Montag 5591 ער״ה. 7, Der 5591 ער״ה war a F reitag. S. 228, Nr. 7: ]Jizchak Eisik starb am Dienstag, den 17. Teet 5609. — Der 17. war am Donnerstag. S. 231, Nr. 13: ß. Zewi Hirsch b. Mor- dechai starb יום א׳ א׳ שנת הצ׳ביי יישיראיל עיבמותיך ,*5חךןךילפ״ — Das wifliche Sterbejahr ist aus dem Chronogramm nicht :n ermitteln. Die punktirten Buchstaben allein tjeben 5603; in diesem Jahre fiel aber der erste Kiew auf Fr ei tag; יוד des ersten Wortes hinzugenemnn, ergiebt 5613 und in diesem Jahre fiel der l.Kisltf ebenfalls auf Fr ei tag; statt des י1ד das למד hinzjenommen, ergiebt 5633 und in 'diesem Jahre fiel der Kislew auf S o n n tag; beide iinpunktirten Buchstben hinzugenommen, ergiebt *0643, in welchem Jab der 1. Kislew auch auf Sonntag fiel. Vor den eiden zuletztgenannten Jahren muss nothwendig, ful Moriatsdatum und Wochentag richtig sind, eines as<zutreffende sein. Dem gelehrten Herausgeber Äes sehr schätzbaren Buches I % 4’ v* dürfte gewiss für genauere Erforschung und Mittheilung der Dank der Leser sicher sein. Das Buch wird von neueren Historiographen vielfach als Quelle benutzt und werden auch seine Irrthümer ohne Weiteres mit hinübergenommen. In J. Friedenstein’s!עיר נבורים] (Geschichte der jüd. Gemeinde zu Grodno) ist folgendes (zu berichtigen S. 41, Z. 8 v. u.: Eine Unterschrift des R. Meier Aschkenasi Kohen . hatrdas Datum מ״ש כ״ב ®בת שצ״ח• — Der 22. Tebet war am Freitag. S. 57, § 32: R. Todros starb Dienstag, den 5. Tischri 5454. — Der 5. Tischri war am Montag und fällt nie auf Dienstag S. 59, § 36: R. Zadok b. Abraham starb Donnerstag, den 16. Tebet 5522. — Der 16. Tebet war am Montag. S 64, § 39 wird erzählt, dass R. Elieser b. Salomo Werblawer am Donnerstag, den 7. Siwan 5550 den Märtyrertod erlitt und dem Grabsteine ist als Sterbetag Freitag, der 8. Siwan, angegeben. S. 64, § 42) R. Jehuda b Naphtalie Hirsch Lipschütz starb am Freitag, den 4. Cholbamoed Suckoth 5566. — Der 4. Cholhamoed, welcher auf den 20. Tischri fällt, war am Sonntag und kann nie auf Freitag fallen, weil לא אד״ו ראש• S. 80, § 58: R. David Hirsch b. Benjamin Broda starb Mittwoch, den 10. Tamus 5594. — Der 10. Tamus war am Donnerstag und fällt nie auf Mittwoch. (Wird fortgestetzt.) Litteraturbericht. Recensionen. Kurrein, I)r. Adolf, Rabbiner und Religionslehrer inBielitz. Die Religionslehre der Thora, ln wortgetreuer Uebertragung systematisch dargestellt und mit einem theoretischen Theile versehen für Mittelschulen. (Bielitz, 1888.) Ein langer Titel, der dieses ״Hilfsbuoh, das jedes andere Lehrbuch der Religion überflüssig macht“ (wie es in der Vorrede heisst) durchaus nicht ale ein Schulbuch characterisirt, wohl aber den Zweck des Verfassers verräth: auf Grund der in der Bibel aufbewahrten Erzählungen und Lehren das ganze Religionsgebände mit seinen einzelnen Bestandtheilen den Schulen vorzuführen. Wir haben es also hier ifiit der, wenn auch nicht neuen, aber wohl zum ersten Male' in die Erscheinung tretenden Idee zu thun, ohne irgend ein Handbuch für die isr. Religion bei Gelegenheit der bibl. Lectüre den Religionsunterricht zu ertheilen. Dass die Behandlung und Besprechung dieser Frage, die ja in Rabbiner- und Lehrerversammlungen in unserer Zeit öfters ventilirt wurde, von höchster Wichtigkeit ist und durch das Erscheinen obigen Buches wieder nahe gelegt wird, ist klar. Unserer Meinung nach müssen beim Unterricht in der Religion in pädagogischer Beziehung dieselben Prinoipien gelten, wie bei dem irgend einer anderen Disciplin. Man denke sioh nur, es würde ein Lehrer, der in Geschichte oder irgend einer alten oder modernen Sprache zu unterrichten hat, statt analytisch den betr. Lehrstoff den Schülern vorzutragen und im Anschluss daran die allgemeinen Regeln oder Gedanken durch Beispiele oder sonstige Erklärungen das Verständniss zu erleichtern, ohne Weiteres mit seinen Schülern einen Klassiker lesen, um hierbei Grammatik und Geschichte zu be-

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