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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-04-21 · N° 17. (21.4.1887) · p. Seite 65

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 17. (21.4.1887)
Date
1887-04-21
Page
Seite 65 (sequence 3)
Language
German
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65 J^e״e״ZU,^P= י**־• ״־י*’ =™־ Zuverlässigkeit Anspruch machen will, «nmögw! •י " f T®' . \ *״״ ^Ä* l*sl1; lieh erscheinen lässt und zwar aus folgenden Gründen: eiitgegeugestellt — Da beide jüd. Daten anf Mittwoch I Der bürgerliche Tag dauert, bekanntlich von den 10. Apnl fielen, war Dr. Lewysohn darüber im 12 Uhr Nachts bis 12 Uhr Nacht״־, der jüdische Tag Zweitel, welches von beiden als das richtige zu bedagegen von •S Uhr Abends bis «i Uhr Abends oder trachten sei. Seine Vermuthnng, dass vielleicht 7ל*7ן*! genauer 722!227*2*7 ל2ץ מדדת. Soll nun ein btirgerauf dem Grabsteine ohne ו geschrieben und י־ב irr- ן.. thüinlich für ה׳ gelesen sei, sowie die näher•• Angabe j אד*־ £ hätte ihm aber sofort zeigen können, dass nur das letztere Datum das richtige sein könue. — S. 120 a des Litt.-Bl. Notiz 1) versucht nun Herr ' S. Hock die Zweifel zu löseu und kommt •lahei. was 1 bei diesem anerkannten Gelehrten zu bewundern ist. leider zu ganz unrichtigen Schlüssen. Herr Hock sagt: Tim J. תקט־ו fiel der 12. Jjar gar nicht auf einen Soli ntag, wohl aber im J. 2~p7.“ Vom Sonntag war aber bei beiden Daten Lewysohn's nicht die . Rede, sondern von Mittwoch; (2 ל *'2 א־־" in 1 Herrn Hock’s Notiz ist wohl ein Druckfehler für ב א”- aber diesen Wochentag hat kein» der beiden 1 Angaben.! Allein richtig ist. dass sowohl *־2 א**ר 7 11 ־"קד-m•) mit der Formel 72'ה als auch ה׳ א".־ ־ק ד 1 יי" 17 י mit der Formel 7"27 anf Mittwoch fielen' und zwar beide auf den 10. Mai. Ferner irrt Herr Hock, wenn er behauptet, dass 1 in der Woche, in welche der ö. Jj r failt, nie und nimmer Parascha “*אד gelesen werib-11 könne und aus diesem Grunde für das allein richtig71 א"*.“ 7ק ד •׳ i 10׳. Mai» 117 *׳ב א"1־. Mai) ememlir:. In den Jahren mit der Formel “12־ und ”"2T. 111 welchen der l.Jjar auf Sonnabend 2*272־'£ fällt, wird im Ggentlnil immer אד*<־ '£ am s. Jjar gelesen und gehört mithin •ler ö. Jjar schon zu אד*ר £ nach •1er Reg.-l: 2*2*;׳ רא־2*7*2 2**2־2: ־לזב־" ־.עדי־ "ני *2־2 א־־־7*בכ ל722 27א. Die Notiz in 72” *־*׳דל ist also nicht zu!•••anstanden und auch in Zunz’ ״ Monatstage“ ■las unrichtige 17. Mai in lü. Mai (liMi) zu berichtigen. 111 Lnzzatto’s.72* ז2ר.ין״S•1 «Jrubsclirili No. II ist :י.'.י Sterbetag des ־ 22־77 2ל ד.־"א־2 1 ל Sr.nnal1.-nd ■ler 12. Kdul ."•D>2 11 .'• Aug. 12I21 an;״!•״•■׳•!! — Dieses Dat!1111 fiel auf einen Do nne r s 11« g und Dt .•:11 Sonnabend unmöglich, w* il der I. Klin! nie a 11' Dienstag fällt.. Die (.•rabschi'iit No. 71 hat als Str-rletag des ל• א2.־27 ן׳ אל2£א־ * ל (las Datum 2ל־ל 27*ל* 2 - ■•־ —"2ל77־2 7217 *72־״ א.־2ל־״ אל. — Dbs w.Tr!1-111■ ל J. 1 '•'■' d. g. Z. ••iitsprechen, aus welcher Z-it ör «!1.111- "tei 11 schwerlich herriihivii diirlte. Luzza״■• b■!:.••!kte dahei in der Note: ...—.2־לא,־״ *.־■לי «TVלא; ־2־ •־־.’• i — Wie konnte doch ein M um wie I.u/.z.i*.'•ד •׳ : überj s.*11**11, du-s os anstatt 2'£1 •7 ••.ז.1**א.־2ל־ אל-at ׳ v!*11 ן Hniiderteu, Z-hiieru und Kimm ganz ■■i!.r.111:׳ hei"■ 11 l muss 2*£2'2 7 אל“, in wehheiu Jahr.- ■1• r Tebet;!'••cember ll'Ö'.t) auf die Nacht von Mr׳'v•!■!!;1111 , D■ nueislag fiel? iVergl auch Z'itiz r .'!■>!..!!'׳agea. I.itier. Heil. •/.. Jiid. W.-Schr. i■»•‘.'. S. •׳! h״i's! liebes in ein jüdisches Datum umgereehnet werden, so gehören von ersterein iu der Regel nur die drei ersten Viertel dem folgenden jüdischen Datum an. Soll dagegen e׳.u jüdisches in ein bürgerliches Datum ningerecimet werden, so gehört von ersterein in der Regel das erste Viertel dem entsprechenden bürgerlichen Datum an Bei einem Ereignisse, welches sich "“2” *.*’״ zugetragen, kann also die Ditl’ereuz zwischen bürgerlicher und jüdischer Tageszeit, welche an sieb in der Regel nur ' 4 Tag betragt, Wranlassung■ werden, das gesuchte Datum um einen ganzen Tag zu früh oder zu spät zu erhalten Zur Erläuterung dienen folgende Beispiele: Zunz hat für den Sterbetag des Ahr. Alfakar das Dat tim 22. Decetnber 12.!!• sieh■• oben). Di•• einfache Umrechi.ting dieses Datums in das jüdisch•• würde den 2"•. Tebet '!000, am 1)01111 ers t ag, ergeben Nun ■ lauert aber der 22. Dec. von Mittwoch. Nachts l.’Ulir bis Donier-tag. Nachts 12 Uhr, den 2■"•. ,I*.■1•«■!. dagegen v■•!; Mittwoch, Abends •i Uhr bis Donnerstag, Abends 1; l’hr, genauer 7*222־; :227־ des Mittwoch bis .2” •227־2*־ des Donnerstag. Di•• einfache Angabe des 22. Dec., welcher Tag erst mi- Donnerstag Nachts 12 Uhr zu Ende ״••ht, berechtigt, aber zu d-r Annahme ■lass di«• Sterbestund■• auch nach 7*22” 227־ des Do 1111 ••r s t. 1g , w.!!•her Zeitpunkt aber schon zu Freitag ■hui 2'• Tebet. gehört, eilig••«r>־t••11 sei; ■lass dieses hier nicht der Fall gewesen, erweist, erst, ■li•• genauer■• Angabe ....—_ »-—. wodurch jeder Irrt 1mm ausgeschlossen bleibt. ' .. , ץי«1 ן ilt!•s bloss H** H * 712 ,:י־־. Di.• einfach■! I.’iuivebiiuiig wurde natüri.< i1! 11. n 1. ■•rs lag ■1-11 22. D-c-mb-r erg-b. n und zu ■!••!־ Ari'iaiiiii■•!•ereelitigeii, di- S׳..!•best undי •׳ •i zwi'-.dieii Mittwoch, Nichts 1.* Uhr uni Doi!n*r-tug Nachts 12 Uhl1 eingetreteii. Di■• .Angabe ־V'*2“. 2י־*ל. welcl1ehi-r .-cl10n.11eZ. il von 72־| 7־222־ ■l. s Mil tw״,:h bis I 2 Uhr Nachts in sich schlicsst, könnt.« alb in über ■1-11 Zweit'••!, ob ■11■■ Sterbestunde ׳ twa in di-s-n Z״it• raum g• 11il •11, oder erst später nach 12 IJhr ring-1 r■•־••!! sei, nicht liinwegheben. Ks wii׳• t■• a!).r hi-r im eisteien Fa!!•׳ als biirgerl. Datum st.ilt. des Dec. ■1-r 21 D.c. atgeiiruam■ 11 wcrdcii inü-seii, da da- ■׳r-t׳• Viertel d-s 2■׳ .•־l־el1. t 22 I >-■ Vierte! des 21 Der. 21 T-1 Be«! iuini'ii.g 2ל־ 7 י־2־ל־ las .1 :.tgegeiigcsetzt■• Fall: Angenommen in d׳-r 1111•■:! mit c-: ך Die Abhandlung El. <lcl .Medigo's *7־*לא, soll atn!. Selicbat ‘•212 begonnen s-in— Dieses Datum ist verdächtig, weil cs auf 722 fiel. Ibid. S. Ht b! merkt der K-z •u—11; zu Zunz’ T.M״l;at'tage“ 11. A : n Es ist jedoch Senad-, ׳:■»" die Daten lies jüdl-ciieli l\.alellde!'s nicht ili Parenthese beiges, tat sind de Zunz liii'te da, ohne ■Sie gelingst•• Muht! seinerseits, eiic-m Naeliscldigcmlen Muh•• ••r- ־•puren können.“ Das Bedauern des K■•/. theihuid haha iel! vir.'iiclit, dies•! Luek•• du!«■:• I. inr-chnuiig “;;tnt::‘!!eher Daten in die ■•11:'pr• ch-n :• .1 jüdische 11 auszulüll-n und letztere ■h-n ״Mon-it.-tag-t״״ aN Auhang beizufügeii. Ungeahnt trat bei ■l:vs-r Hesch.dtigung jedoch ein meines Wissens I is heute ganz aus.-er Erwägung gcluss.uier Umstand in *!■•n W eg, der eine solche Arbeit, falls sie uut unbedingte ZU Nach ];.einem r.n'iiu nur die go:z bestimmt׳ |et Zl eil •׳ t zu ammeidallt.. De: aber beide Al.l!u!1l1e-11 ■ •!i'Ui Dalürliait-11 konnte An;.ube. 7*27 2ק־ל o fif-r א*"־ 7*7צ ■■ ler ■ i!■•• ahn;.ch׳• j. l-!. Irrthitni ati"! lili• .--•11. Es War•• ■ חוו• cie iisw. 11 ii. wenn Kacl1gel. hr edie.-er Erörterung. w, ich■• tiir ■li•• r-iigi ii-e Praxis von holier H- I Vers• ׳ näher ■1:*t: •. z U!1•״ U-1•■ . i 1'• schlleid.il,'J wollten. I.t.uag 1׳• r J.ilnz• •׳. tur Ha: mizwahl-ie! Wll 1 Io»•: ■ Igl. Kttconsioneri. 2-.2ק־2־7־־־• Heit rag•! zur jüdi-cheu A1«*t* thnmskati Ivon A. Ep-lei 11 Wi>11׳ IS'7. ,(.'׳jiu- 1uissi‘11sv-:׳htg Uh. D. Lippe.,׳ Schluss.) Das .■־cliw.-in war •len Römern heilig und als Opfert hier lie-onders bevorzugt Oril Mrt.ant XV III;. Dänin! haben die •Juden da•» alte Rom!11 j-n**r Zeit ©

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