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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-04-21 · N° 17. (21.4.1887) · p. Seite 66

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 17. (21.4.1887)
Date
1887-04-21
Page
Seite 66 (sequence 4)
Language
German
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— 65 mit חד־ bezeichnet.!י,«■!»!״ sich nicht daraus folgern, Spuren von Disputationen zwischen Juden und Christen dass nicht blos Ps. M), s«,n«lem anch Denterojes. •»5 and in den ••rsten Jahrhunderten nachsaweisen. W» in di*״ Zeit. 1.1־. die Jnd.-n mit den Römern unlieb- Mit vielem kritischen Takt entdekt der Verf. samt: Fühlung liHtten, herabznriiekeu sei. Wie der «Seite 107 ■ im Midrasch nnd in derAgada einen Warm- Hig«m«au1e “.TT «Xeli. 10, _'i. I. Chr. _׳ l.l.Y. zu den bad.juellBftarauördlichvnnMacharas,derdnrchUnkennt- Juden kam. verdient tu •eh aufgeklärt zu werden. uiss der Kopisten und Ausleger arg hergenommen wurde Die Abhandlung ,über das Ehren der Alten und Die Beleuchtung der dunkeln TaknudsteSIe ITWn Weisen“ .ב״בד־ ”“:ד״. ■ד־בדד S. 10■ ist ebenso . דבי דכי (Synl!e«lr. 981 aufS. 109—11.׳ ist allerdings gediegen als schön stilisirt, weil es dem Inhalte ent- 1 sehr scharfsinnig, bedarf aber noch der weiteren sj•rechend anch poetisch wngdiauch: — Besonders ׳ Untersuchung, weil es anflällt, dass man dem Messias Lervorgchohcn zu werden verdient l״!g«-ude Bernereinen ar-.itn. Namen gab, nnd hatte man sich auf das knng. Während im Exodus nur von Adtesten der Textwort in Jesaias (51,1) gestützt, warum hat man Gemeinde die Rede ist. spricht Deuteronomium 1 *»,I das hehr. Wort נדד verschmähet? Auch רב hinkt schon von Richtern u. Auitslenten von ÜTST11 ü'~u'C. nach dieser Emendation zu sehr nach. — S. 11 50 hat das sdi•ame ״Buch der Schöpfung“ Die Seiten 11.'1—115 enthalten Textverbesserungeu .חדר־ “£Z zum Gegenstände, welches m:1u in unkri- und Zusätze zum Traktat דרך ארץ רבד nach zwei tischer Zeit dem R. Akiha oder gar dem Patriarchen '׳ Handschriften. Abraham zuzu«chr״ibcu ptlegte Die U11'׳ r־nclmug! In der Papyrus-Sammlung des Erzherzog Rainer des gelehrten Verfassers i-t eine gründliche «in«! ver-! befiudet sich ein altes aram. Gedicht, welches Herr hreitet. in der Tliat viel Licht daruber. Xf׳b seinen ] Ausführungen i-t. der babylonisch•* Kiulluss nicht zu | « verkennen. Aus eben diesem •Jr111.de können wir j ן dem gelehrten Verfasser nicht bestimmen, dass die Abfassungszeit in «las I. Jahrhundert zu verlegen »ei. j ׳S. 17.1 In jener Zeit verkehrten die babylouischeu j Schulhäupter noch zu sehr mit ■ieii palaestiuischen, wo der griechische Eintluss ein mächtiger war und «!aller sieh auch hier hätte bemerkbar machen müssen, j Ich glaube eher i1u11el1111<-11 zu dürfen, dass es viel i später vei fasst wer«le. Und zwardiirftc der Verfasser jener ׳ tiaon AbraUntu Kalmsi sein, der zu Anfang des 9. 1 Jahrhunderts gelebt, nu׳l von dem d-*r Anteil (unter 1 “C lerichtet. er hah•• die Zukunft aus den Bewe- gung«n «l«־r Bäume walוr^.וg••וו k״>nuen Es wird uns «laher nicht mehr wundern, »■׳•im man, vom X 11»«,n Abraham irre geleitet, das Buch .ד"‘*■ dem Patriarehen gleichen Xa111«-I1' habe zilsi-hreibeli wollen. — Durch seine Abhandlung über die Mi'lrasc'nim, ihrer Abfassung und Kufst-huttg, wie über «lett verschiedem-n Kintltis-, ו.<ןIjistiiiisciir-i! und babylonischen, der dabei vorherrschen«! war S. 51—•»•_* hat sich der Verfasser ri1.cn Ehrenplatz auf ««: •s«•!!! Gebiete neben Znnz und .l״lli1.«־k w«>111 erworben. Objectiv nnd gründlich, scharfsinnig nn«l geistreich i-t er auf «lein weiten (•«•biete des Midrasch zu Hause ninl beherrscht «len Slot!' mit grosser Meister><-haft. B.-tretf des Midrasch 'ranchtima jedoch will es mir bedüiiken, dass <׳r liehen dem Rer«,sch. rabl«. «las älteste agalische Werk sei. mul hat nicht «1er Tanclmma «I'erikope 7“״jK) von Seherira Gaon entlehnt, wi•• «l״r lb-rr Verf. «S. 11») annehnien will. s1<׳ulern es war wohl «las Umg«-k• lirl•• »1er Fall, denn U Hai Gaon. •l־־r S >1.11 Soherira's, kennt d-u Tan«1!־u11u. •lern er auch •len Wajikra rahh:» zuschreibt, ihn ab Gewährsmann anführt un«l > iuc Stell«• an- IVr 7*“T zitirt. Dah•— trellcinle (Sutacbt•-!! l׳di11«ht si«-h in 1׳■ r Wiener Holbib1i«.th.־k xil. r.׳•• und lautet: א־: לרב: r~vr zr'-xz'z- ״*:•*r bis ־באג־א ד״ץ־א ־־ ־,;":־א באב־־, ב־ * < * In «ler Abliaudltiitg üb-r di«■ jüdischen Standarten und «lie Steine «les (IT•” und ־‘ES י I—t'0) hat ■ler geh Verf. vieles aulgeliellt. was laug; dunkel •.Var. den Beweis für «las Vorhandensein ä!t1״er ll«-rai1hot erbracht nn«l die Alterthumsforschei sich zu vielem Dank verpflichtet. Im Kapitel über ״Etn1n»*n«!ati«׳uen nach H.ttnlschritten“ bringt H. Epstein viel Uebetras«־hendes, was er freilich dem Utnslaii'le zu ver«lauken hat, «la? ihm viele seltene Handschriften zur vergleichenden Textkritik zu Gebote stehen. Die Piece Seite 10! 101• beschäftigt sich «lainit, Vvraiitwurtli••!«« r lte׳la« te11r llr. lt :111 me r, M.igd.bilrg. Itni.L v« Epstein 111 (i—IIS) anders liest und e.ntnmentirt. als iie Prott Kaufmann und Müller. Des Interesses wegen zehe ich es hier nach «ler LA. des Herrn Epstein wieder. .1 אולהא ד.ןד לית דב־וד . ובדולר, ל*ת ד... .s דבר וכל עובד כל־. דלדל ל״ת ... .י הלא ודא t.t כי. ירן כחרד! .* ו. .ג טב ומיטב כי־. יתד ברןדיראן .# כילא זאז. חבול קרטיוטח .7 רייכיד בפינץ . נטר פ־בטוץן .*י ם־פיבטים לית . עבדי;..• •*•׳ פרדניריט ליר• בי■. צ׳•־ ... .10 קל לית,בארזץ כי־ רם במרוד! א1 -» ערד צליץ כי• הקד־ דבר Cliurakteristisch ist. dass hier statt des Tetragramat««n TH' gebraucht ist, wie Herr E richtig ver- יוסוו hei. Es scheint darin aber auch schon das ברב״ הרזץ benützt zu sein. t)b im Alphabeta «les sogeuauuteu 1119 כן ב*,"א bis r.Ml «lie biasphemisuhen Stellen, di״ Herr E. aufzählt. bl״s Einschaltungen sin«l,wieIl«־rrE. mihi 11rt.lteilt, «xler vorn Verfasser selbst, herrühren, was nicht ansgi-schlossen l«l״iht, müssen «li«; Vergleichungen «lieses Schrittchens seihst, ergeben. Von hohem Interesscist die Abhiindlungüberdas uuedirte lliicu צפנתפדנח voll Elazar A sc 11 ken azi, Sohu «les Nathan II a l>a b 1 igesehr. im Jahn: 1 ISUl.lS. l'_*5-l US.) Dieses Mauuscript, hat U״rr R. N. Ilabhinowitz :ms Alcxamlritui initg-bradi'. von «!«•in es H-rr Epstein erworben. Es ist «las!•!!« sehr freig״istiger G<>mmc11tar /.!1 «len 5 Btidt״rn Mos״s, «len, wie!{••!r Epstein nachweist, viel״ Erklärer betiiiizi, Abraham•! g״ra«lez11 gcplüinlert. zu «!«•n [./••־:i-«■(■.•!. Siiickcn in der Bibel «-tubtcli t»bge>ch1־»1־be11 hat, <«1111•■ s.-ineu o«b־r!1וו״ Namen s«*ite*s Werkes zu Ueiitieii. Sollt«־» thu aber auch Spinoza, «!essen I,‘I1rm«׳i11u11g schon hier 11י»ןא vorfindet, benutzt liabi-n. hierüber spricht si«11 Herr E. nicht aus. Zum Schlti-se «h-r Beiträge fin.b-n wir <l« n מד־ש ־־ע“ nach llainischrilteii ח!•!! |i״raüsgegch«>n mit einer Einleitung 1 — XV1V. Audi hier bewahr( sich «ler grümllidt«' Gelehrte mit seiner grossen Findergab«•. Da-s R. Pinehas l«. Jair Verfasser ■lieses Miilra'i'h ist. mul dass «r «las Buch «ler Jubiläen stark benutzt, stell( nunmehr fest. Es ist aber auch Auzutn‘hiu'01. dass «1.•!• Midrasch Tadsche unter «lein Namen ה״בלים ",EC bekannt war. Epsteins ״Beiträge“ sin«l in jeder Beziehung belehrend und anregend und mau wird auf sie!•ft zurückkominen müssen. Möge tWgelehrte V«-r(asscr «lie jiblischג All ertIminsknudeaUMie»• reichen Schaizsdn-rBiblicthe.k uu«lseines \\ is»e11® auch fernerhin bearbeiten, bereichern uud mit ■ seinem kriti-clien Geiste befruchten. Wei.ss m & n n. >u lt. 1. Wollt, Magdeburg. Verlag v«m Robert K ries « , f*ei[««c!g.

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