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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-04-21 · N° 17. (21.4.1887) · p. Seite 64

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 17. (21.4.1887)
Date
1887-04-21
Page
Seite 64 (sequence 2)
Language
German
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tretleude noch nicht das Szepter fuhrt, es erst er• halten soll.“ — Vor allem hat n>an überseheD, dass זרז Bestimmungswort tu .דדל ist und Leide zusammen erst ,Szepter“ beJeuten. (Jer. I*. II.Ezech. 11», 11,11,1 l.l לללח דצ**ן will aber ausdrücken, mit dem Beistaude des, der zu Zion thront, wie Ps. ■0, d. h. insofern Jehova sich für Mich erklärt, und Deinem Herrscherstabe gnädig ist, kannst du dich in Feindesmitte wagen. V. .":לדך ד. Es scheint ein Wort ausgefallen zu sein und zwar TZT״ •Rabe. Ihm folgt Mendelssohn und übersetzt: ״Dein Volk ergeusst freiwillig sich.“ — ,Freiwillige (י ih.-n uiit Dir“ Herder, .D-iti Volk ist Willigkeit.“ ,Olshau.-eni. “*נדיב plur. st.rt י־בה: sing. (Hupfeid Mit Herder ist auch lira’z für die Aussprache ״־ st, לדך. wofür er noch die LXX und eine versprengte agadiscli■» Notiz, von «!•r gar keine Xotiz zu n.׳l11ü-u wäre, als (Jew :thrsmanner an, stellt es aber in seiner Uebersetzuug wi—h-r in Frage. Wir beziehet! diesen Ps. auf llyrkan nt.d hab-n gezeigt, «lass die Mutter!plene in unzähligen Hämisch.■ hiess. Es wir.l hier also “אד ״ :־!־־,deine Mutter Xeliboth“ zu loser. צ in. — a*2־ ״ain Tage Deines Ile,•res“ giebt keinen fasslichen Sinn. Ist. aber von einer Mutter di- Iiede, passt auch le-s.-r“״ “ילhui Tage, da sie Dich geboren.“ -בהירי ך™* -ehr richtig bemerkt Olslianseti, dass ““7 eigeut-!k-!1 gar l icht zur Pluralhildting eignet. Vieh* Hands, inir.eti-Ausgaben und Uehervtzer 11 1!><-n!בהררי קדל I'i.-l .-o wurde d-r l!-rg Zi.01 bentnul Ps. s7,l wo I. ״, h “"ל statt “T ZU lesen ist, und l.'!J,Ö1. Joliati llvrk.m wurde aut Zion gehör••!!; -in nicht zu unter- >,׳!;.r zeinles! »inen. Haben wir nun einmal in den ersten II. cbver- Klarheit gebracht, wird au׳d1 den! /.weiten S:irV0s, \>*>1 dem es bis nun zu d.-i: Ans •*!••111 halte, als;.ab•• ihn ein mtithwilligi-r Copist ab-i ■t.tli11׳ versttimme'.t, um sie’n schade!.I'rol! au die liebe Xo: 11. der au, h sonst nicht, zu beneidend.•!! Ausleger zu weiden, wohl 1 •■izukoiiiiiiet! -••in. -t. ד~רב: דיג׳“- ב׳ I ד~הנב זי־ ד;-בד; ד־ד״ך: Ri-hter l::,7. Vom Mutterleib wurde llyrkan g• weiltet “• wurde •dt stau * dnrcl! Id!.-,lies Sch. 11 ge-etzt t-rr׳ st. 'ZT Je*. 1,-S i, ל st. ך nicht minder. Diese LA. hat übrigens R. Josehua bei di-n Ezra L. r. its geahnt. Es bleibt noch ך בל ־“־־• zu entzilh 111. Aber der Zusammenhang fuhrt darin{' ohne Mühe, I. “*נל *לדר.~ wie Sprüche I’ •4•!••: 4.זח/ז;ו*יז־ן•.» Unsere Jiiyeiulscliriften-Litteratur. - ״!,ן.- , Wir wollen hier 1.׳!!• *•iuige •1,1■ Jank1' ir. r. n Aulgal••!! für jüdisch•׳ Aut >1vti 11 ■!11:*׳n Wir mü--u1 gut ge-cliii-bcue Skizz-n d!- 11-il Lind׳•*, Skizz-u von Land und Lenti•!!, die 1 ei der Jugend ein!••I.•••ölige» In;• r״ sse an dem Land der Väter erzeugen, di•• trockene lies-!.!• ibung vermag » nicht.! Wer schreibt uns tu! die .1!lg,ml ein l'alä-tiua in Wort und Hihi ץ und billig, wovon noch weiter unten di■• Rede s. in soll, mijs-te es sein, damit cs au 11 ihr w!lig-r Il. iiiittelt.• k.oitlieli sei. K• ru. r. •- -ind in!et/er• r Z-i׳ -* vi, le edle, 11. chveidieii'e .Manuel׳ und Erat:■•!! in I ׳•!;ן!, .•in G llies.-er, eil! Lasher. ein Zacharias Frankel, ein Adoll Cremieux, ׳■in Mo»••* .Montetiore und seit! idi 11t minder hochgesinnt•׳ Gattin Lady Judith und — last not least — ein Leopold Zunz!!einigeg.\! u> n. Warum lülut -ich t.oeh immer keine Feder 1!• c! ••.■rer Mit:••, mu der״•!! Leb,!! und Wirk •n »innig und;unig inr die Jugend zu erzählen? Es g-niigt d<111 nicht, ihr beispielsweise vou Montcfiore immer nur das Kirn* im trocknen Chronisteiistyle zu berichten, dass er sieben Mal die Reise nach dern heil. Lande zu Nutz und Fiomincu 'unserer Glaubensgenossen gemacht. Die Jugend will von all diesem nnd ähnliebem ein farbenreiches Bild, um begeistert an werde■; und eignet »ich auch nicht Jedermann* Leben, wie vielleicht nicht des Gelehrten Zacharias Franke oder Leopold Zuuz, und selbst nicht das nach aussen viel bewegtere Leben eines Mose Montefiora in alle n seinen Theilen, zum Vorwurf einer Erzählung, wie sh> die Jugend gern hat, gemacht zu werden, auch nur die eine oder die andere an spannenden Momenteu seines Lebens reich- Episode heransgegriflen und kflnstlerisch zur Erzählung gestaltet. der Held derselben plastisch gezeichnet, die äusserer Lebensskizze, statt trockener Aufzahlung in die Erzählung mosaikartig verwebt, soilass sie sich nur wie der grosse histori-che Hintergrund zu dem ganzen L-l>eusgemälde ausnehme, wi״ müsste eine solche Arbeit dazu beitragen, die laug gefühlte Lücke in unserer Jngoiidsoliriften-Litteratur Hu-zuti.llen. Das von dem Engländer Mr. Isr. Davis entworfene, vor 2 Jahren auch ins Deutsche übersetzte Lebensbild des grossen Philanthropen ist zu sehr im Zeitungsstil geschrieben, als d\ss es für die Jugeud bestimmt sein könnte. Vor Allem wäre dazu das passende Material noch herbcizuschallen. interessante Charakter- und Leb ■usziige, in möglichster Fülle gesammelt. Sollte sich wohl nicht der Secretär des Entschlafenen, aciu Vertranter Dr. Löwe, dazu bereit finden lassen, einiges Material zu wrülleiillicheu? Und hier muss ein au lerer Mahnruf desselben Emil Lehmann nach lriick'iclist wiederholt werdcu: Billig muss die Jugendsclirifi -ein, dass sie Jedermann, nicht bloss den Söhnen der Paläste, zugäuglich sei, und schön in der äusseren Ausstattung, dass sie auch «las Auge erfr.-uu. Wie wäre «loch auch in der Verbreitung der bis jetzt erschienenen besseren Juge nd- Schriften ein Schritt, wci'er geschehen, wenn ihrer Anschaffung nicht th-iLwis «f-r so holio Preis «lerselben entgegenstäude. H •i-pi ־’.<w, i-e haben «lie Sachs’! hen Stimmen 11 ». w. noch immer den L ■denpreis von sechs Mark. Nun halte man 1e!r «-innia! Einträge, und man wiril da erfahren, iu wie cr>t t müc'.i wenigen!Linden zur Zeit dieselben sich noch!•■.-tlii-i—11. während •loch «1er Freund «ler Schule, «ler Ju״-n 1, ■.vm-ch-*n muss, dass alle unsere Schnlkimler iu d.-m eut-pr.-cln-ndeu Aller sie einmal empfingen, und u:.!1. wird zugehen, «lass der hohe Preis derselbtui ein h mp־-, •hü .•!1-r Grün 1 mit ist, warum dieses Huch noch 1!ieh V .!!;»!•ach iu «lern Si11ue einer weit verbreiteten S-hrif■ bei uns geworden ist Um Volksbuch zu werd-n,;a1׳-s es hillig.-r, viel billiger werden, und «.- köniii-:1 •i.inn auch «lie für Poesie gewiss nicht- 111 ul.-r c:::piü!;glieh-n ״Kinder d.-r Annen“ sich in den H -:!/. .!••:.-■•!b.-n setzen. Mit einem Appell an «lie wohlbekiui::••. für die Sache des Judeutliiims schon inat'i hi.i.u!■:ihrigeingetret,■ne Huchhaudlung iu «1-reu Verlag cs .•rs.;hi-n, hier iu «ler thuiiüehsten Weise ein•• Preis-Krai.issigung eiutretm zu lassen, sclilit'sse ich ״li z••::,■:.; mögen dieselben auch iu weiteren Kreis •n du» Ini-ress? an einem so wichtigen Zweige dos jü tih-u Schulwesens, «ler Litte,atur unserer unterhalt,!:'. •11 Jngeudsclirilten, von Ni'tifin wachriiten, •la-s t1׳r «1.1-uä••!!-*.- P־ s-ui1 schon eine Reihe neuer und gnter.Iug ii l-chrii׳־. nzu verzeichnen sei. l >1 .> י ׳>׳-Karl-mhe. *! Zur Chronologie. Non I. rohen,!,ן־ר;״1י• in Iu׳?׳• Kl»»־m.;י1;ו• X•». K» 1*•.ן Im JüJ. Litt.-Hl J.il.rg VIII.!s7!t; S J*7י b , Notiz tt.‘n ist dein Sterbe la!1:.1׳ des R S.iraeh Eidlitz nach ״Gal E«l“ ריב ד יב א־־ר בצי־ בד־ *ר.ל.י:ן d. i. deu , 10. Mai »•*•!, ciu anderes vou eiu,1!1 Schüler de- Eid- { Wir k*>111111.‘11 aut •liv-eii w1,-!1!.g.-11 tiogeii-iau.l 11>.,•!,• . mal» zurück. 11t,j

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