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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1887-04-21 · N° 17. (21.4.1887) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
16 (1887)
Issue
N° 17. (21.4.1887)
Date
1887-04-21
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Inserate w<׳rd1׳n mit M Ff• ttir die gespaltene Petit/eile, Itellagea mit l& Stark, tiereclinet und sind an die Kx|M־.liti.m dieses lliattes zu .־•emleu. B3* Buchhändler, welche direct!Hier durch Robert Friese in I.eip/ig Inserate oiiisen lcti. ••rli.xli.-n ־-’ö X Kahatt. 1 II 1» 11 1 t: Wissenschaftliche Aufsätze: Her litt. Psalm. Histol isch - kritisch liearlieitct von Arthur S. Wc i ssm a 1111■!Fortsetznng.) — l!n.sere .liigeiiilscliriüeii-l,ittcratnr. iSehlnss.1—Zur t'hroiinlogie. Von la hrcr t'ohcn in l{<-es a. 1111. 1 Fortsetzung.! I.i 11 erat 11 rlie r ic h t: Wecension: C'T.TH טקדמ'”’ת Weit rage zur judisehen Alterlhiiiiisknude mui A Kpstein. 1 Schluss.) Nachduck nur mit -voller Quellenangabe gestattet. Der 110. Psalm. Historisch.kritisch licarlicitct von Arthur S. W eis sin an 11 1 Fort Setzung, j Welches über war «lie äussere Veranlassung zu diesem Psalm■? -Wir haben diese bereits uogedentet. I's geschalt, als Ptolemiius, der bübische Tochterinaiiii des Fürsten und Hohejirieslers Simon, iliesen und zwei seiner Sühne aus dem Wege geschalft und auch dem Hyrkau nach dem Leben trachtete und diesem nachstellcn lnss. Pt., stichle chemüglichst die Uan1>tsladt Jerusalem zu erreichen, um die Krön׳! und!las Hohejiriesterdiailein an sich zu reisseu; aber es missglückte ihm. ilyrkan hatte ihn überflügelt.. Hs gelaug diesem vor dein Vater- und Brudermörder in die!Stadt zu gelangen. •Jos. dns.i Die Freunde und Dünnet■ Hyi'kans sahen ■lies als einen Fingerzeig Gotles an, schlugen Kajiitul daraus und «lern Volke konnte man cs als!■in Orakel. ,,Sjirueh Gottes“, atlsgidieli. (Vers. 1.1 Der Text, welcher, wie von \hlen Gelehrt>■11 zugegeben wird, arg verstümmelt, ist, kann nun, weil!lie Ilislnri/.itüt ermittelt, auch leicht, wieder bergestellt werden. A. Uebersetzung. V. 1. Von David ein Gesang. Ein Xjiruch Jebova’s meinem Herrn: ״Ruhe an meiner Rechten, bis ich DeiiieFeimle zerstiiekt Dir zu Füssen lege.“ V. So Jehova deinen licrrscherstab ausstteckt von Zion, Stürme in Deiner Feinde Mitte. V. Deine Mutter Nedaboth am Tage, da sie Dich gebar, auf dem heiligen Gebirge, vom Mutterleiüe hat sie Dich geweiht, und cs möge sich freuen,!lie Dich geboren. <F. f. i R. Auslegung. V. Ueber לדלד ist in der Einleitung ers« liüjifetul gehandelt. — ZXZ׳ Man beachte vornehmlich Jcremia!NI.•'11. liier wohl als eiu von Gott verkündetes Orakel zu hctrachlen, welches im Streite zwischen Ptuleinäus uud Ilyrkan, zwischen den Zeloten und Nüchternen, zu Gunsten Hyrkans verkündet wurde, uud auch beim Volke Ausschlag gab. ';אד "C"X (Tr. Jom» ls, Tamid ÜB>. Eine gebräuchlich!• ol'lizicll« Ansprache an!lie Hohejiricster Z‘C bedeutet weilen, riilieu im Zusammenhänge mit •;•!*•ל nie>1 ־,«״•»er!{-•chteii*, will es soviel sagen: Deine Widersacher uud Auklüger sind 11hg׳• wiesen. ■Zach. I. ׳J . — HT. Sollte es ,Seliemmel“ be11eut!־l1, wie bisher angenommen wiinl!•, müsste auch angenommen werden, בלא .-••i vor א־ב־ך ansgi'tallen. denn aus ,Feinden“ niicli welliger aus Leichen luachl!: man!loch keincii Schvmmel.. Und solle man Gratz beistimiifti, dass א״ליך nur von inin-rn Feinden verstanden werden kann, kann au׳׳h von einem ,Thron“ kaum die Rede sein, weil vorläufig dieser vakant war, mul weder di!• sfp-itenJeu Gegner noch ••in Dritter ihn innc hatte. ד״ב i-t alter gleieli (Dan. d. L״.t/ zu nehmen und Iip-!(••ntet Stücke. Das Orakel war somit gegen!len Hnchverräther uml Vatermörder, wie mich gegen seinen Anhang so sehr erbittert,!lass es di••*■■• nur in Stück•• gehauen zu Füssen llyrkuns wis-en wollte. Ein Ruchegi•fühl, welches eine solche bübi'ch•• Sclntndtimt hervorznrulen geeignet war. -- V. :דטד. לדך •יצלה י״* ג*צ'1; .׳. ,Von Zi!׳n re!-kt Jehova!!••וו Szejiter ilciner Ma hl, umher, >• i Köt.ig in •i••!• Mitte!!einer Feinde, d. h Jidiova reckt 1 seihst in seinem Namen :111•׳. als Mi:g1!-׳ill•• •־einer Regierung “ ■Herder) ,Dein Maeht-zeji'er wird der Herr von Zion h׳-r ausst recken weit liinan.-r• 1<ו1“11י lassen, lii'trsclu• D11 — in Folge!!••sseit — in .Mute deiner Feind•‘.“ <Il>l1a11־־<!u.1 ,,לך•“ hier nicht aussenil ••11, was man gewöhnlich von Au-breit111׳g •ler Herrschaft versteht, -midern ausstrecketi, •l:e Herrschaft ausübeii, 1111• r 11 Jehova aber wir I es beigehgt, Mitern er der eigentliche König ist,!!••r dureli .seinen Stellverticter lu rrsclit.“ (llujilold ) Die Wied“!- gal!«• von 7דצד. ד־ mit ,den Stab «!einer Macht“ ■1•• Wett••, Hu|1fehl missl.illt aber Hitzig, und Ewalds Ueber.-ctzting: ״d-ii Sab d׳r Macht wird J-bova D.r aus Zion .senden“ bcgl״it«t er mit •ler Imiuiselien Krage: ,etwa •b-n .Marselmlistab?“ Wie fasste er es aber ■׳ als stünde דטך לד ,Dein. Sz»|1ter •ler Macht“. Was ist aber damit• gewonnen? was geholfen? Grätz wieder kdirt sich gar nicht au jene hämisch!• Glosse Hit/.igs um! verkündet mit einem siegesgewissen Macht- ' sprach: ,kann nur aussagen wollen, «lass •ler Be-

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