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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1885-02-12 · N° 7. (12.2.1885) · p. Seite 26

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
14 (1885)
Issue
N° 7. (12.2.1885)
Date
1885-02-12
Page
Seite 26 (sequence 2)
Language
German
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- 2« — Wissens noch nicht erschienen, nachholt), das fährt F. Spielhagen in den Westerraann’schen Monatsheften 'Jänner d. J.-'■ d$s Weiteren aus, wo er B. Auerbach’s Briefe an seinen Freund Jacob Auerbach bespricht. . «Srhlns* tolijt j Jüdische Reisende. Eiuem Aufsätze Adolf Neubauer* im .,Jew. Chr.“ entnehmen wir Folgendes: Zunz hat an jüdischen Heisenden 1 »i 1 gezahlt. Die Meisten derselben waren I’alästiiialkhrer. welche aus Italien, Frankreich oder Deutschland stammten Einzelne sind aus der Krimm Zu diesen fügte Herr Gttrland die bisher unbekannten Moses b«-u Eliahu halevi (lUülj tind Benjamin beti Eliahu •M TN-'> . 111 der Petersburger Bibliothek, Sammlung Firkowitsch, findet sich ein defectes Manuscript. das einen Bericht über eine Palästinareise von einem Schüler des Nachmanides enthält. Das Grab seines Lehrers wei>> er in C'haitä, aut dem am Fusse das Karmel gelegenen Friedhöfe. Auch gedenkt er der tlraber des Tossaphisten R Sinison ben Abraham, wie des R Jo'et an« Burgund, des R. Jechiel von Paris u s! t ■Auszüge aus diesem Buche will Xeub | v.-roftent liehen ■ Den neueren Keisewerken von Daij nard, 1! u-harai-h. Luuez spricht X. allen Wert h ab— j er nennt sie Btbliotheken-Füllsel. | Asien-und Afrika-Reisende sind zahlreich bei den j Juden. Int Mittelalter ist der erste R. Petachja von Uegeusburg. der 1 \ s7 nach Palästina ging über Kiew, lie Krimm. «las!,and der f’hazaren, Mesopotamien! tmd Syrien. Das Buch ist in England übersetzt und g< drivckt worden. 1 Ihm zunächst stellt R. Benjamin von Tndela,! d-ssen Reisebericht die meisten Länder Asiens und A'gypten unitässt und lsII von Ashur etlirt wurde. , X״ub hat bessere M»1111M.-npte gefunden.! ן F.rwahneuswerrh ist das Buch des my. .eriösen l'nvid Rctibeiii.!1er l '!l'> von C'hatar!!׳■ nach Jeddo, 1׳•!; •la nach Suakim, dann nach Dongolo und Kairo . gekommen sfin will. Viel!• vm1 Rctibeui genannte | < ,re stimmen zu denen, welche die Generale Gordou ' ut:d Wolseley attf ihren Sudan-Zügen berührt haben ■ h!ch ist das Buch 'eitler noch nicht gedruckt; das j Manuscript ist in f ).xford.)' Von Neuern bezeichnet er ( l«׳n s,,11,״annt>׳n Benjamin II Jsra d Josef B.■ als , c.k zuverlässig und sprachnnkundig Das Bnelt hat ־■!׳.tvh <lic geschickte Mache mehr Aufsehen erregt, als verdient Hoclivcnlienstlioh dagegen ist. ״Kbn Saphir״ v*■11 K Jacob Saphir aus Jerusalem filier Acgypt!•!’. Süilarabien und Indien , sodass ein Oxlorder t•elehrtenverein e> übersetzen lassen will. IVber die Juden in Siidarabieu 11:׳• auch Herr Joset Halevi aus Paris berichtet Er hat dort :tut hebräische In- '■•hritteu gesammelt und damit Licht über die Ges1!׳׳ich:e der arabischen Juden verbreitet. Joset Halevi's Verdienste um die Keiinlniss Abyssiniens um! der Falascha’s sind allgemein bekannt. Leider i't der 11 Theil seiner Schritt über diese auf 1111: ׳• Indien Lut wicklungsstufe stehen gehliebeueu Juden 1'70 verlöten gegangen Durch die Gebete der Falasc.ha's, die Ha.evy!..•«■atisgegegebcu und in’s Hebräische übersetzt liat. ' i>t das Juileuthum der Faia'eha's aU"׳t׳ Frage gestellt Zn bedauern ist, dass ,•r ein mitgebrachtes Msi. Apokryphen noch nicht veröffentlicht hat Ycmen haben noch Herren be- ו"■-•, welch•■ •istcrtvichische Juden zu sein scheinen. Ni■• haben hitajat irische Inschrilteu gesammelt. Der F.ii.e, Siegirie l Langer, wurde dort ermordet, seine Tagebücher hat Pr P Müller bearbeitet. Der Zweite, 11׳ rr Eduard Glaser, wurde von der französischen Akademie ausgeschickt, hat zwar mit den Juden in Sanaah verkehrt, aber Beide haben die jüd. Wissenschaft nicht gefördert. — Ueber die Juden im Kankasus, die R. Petachja in Wunderfarben schildert, (dass die Frauen Tag und Nacht fortwährend ihre verstorbenen Anverwandten betrauern, bestätigt der neuere Reisende, den wir bald nennen werden) und Benjamin v. Tndela nennt, hat am meisten Josef Tscharni (Schwarz! berichtet, ein polnischer Jude*) ohne die nothwendige Bildung, dessen von Harkavy herausgegebenes Buch in russischer, hebräischer und Jargon-Sprache abgefasst ist, so dass es oft dem Leser unmöglich wird, den Sinu zu enträthseln. Doch giebt er die Zahl der Juden und ihre Wohnorte in allen Theilen des Kaukasus an, was man sonst nirgends findet. Alle Juden dort sprechen eine Art Persisch wie das Deutsche der polnischen, das Spanische der türkischen Juden: sie schreiben es auch, aber nur mit hebr. Buchstaben. Ausser der Bibel, den Gebetbtiehem und dem Sohar besitzen sie nur wenige hebr. Bücher. Ihr Ritus ist der sephardisnhe. Nach ihrer Tradition stammen sie aus Babylonieu oder Persien, kennen jedoch die Zeit, ihrer Einwanderung nicht (wohl BMI n. Cb.). Daran ist nicht zu denken, dass sie von den 10 Stämmen herstammen. Die Juden in der Bucharei sprechen ebenfalls untereinander ein Japan-Persisch Im ganzen Kaukasusgebiet kleiden sich die Juden in die Landestracht und sind in deu Waffen geübt, die sie beständig tragen Die Juden in Derbend halten sich für Nachkornmeu der Stämme Simara. Isaschas und Sebulnn Eher sind sie Chazarischen Ursprunges. Herr Tschorni nennt die Kaukasier: stolz und unwissend. ' Es ist interessant wie ein Litthauischer Jude seine Mäugel bei anderen findet, obschon die niedrigsten Juden im Osten in Bezug auf Bildung höher stehen, als die polnischen Juden!*! Auch sonst in das Unheil Tschorni'.* kein unbestochenes. Doch muss zugegeben wurden, dass die Kaukasier jetzt wenig von jüd. Wissenschaft haben Sie führen altbibl. Natnen (nicht tatarische und persiche) wie Eljassif, Uriel u. s. f. ׳ l'elt׳.et/.u11(■ tu|j;t I m־b(‘1*irht. Recensionen. Fischer, 11:11111. Br. Ift'i iilunl. TulimtdisGic »Mir«•■ stomathic mit Anmerkungen, Scholien und Glossar. Leipzig, Jiihann Ambrosius Barth, 1**1 VII und J«is S gr. ■v Das vorlh־g«n1»Ie Buch, iin Anschluss an ilie vom Wrf. i 111 Jahre 1 wj heraitsgegeWne Winersche ״ Glm‘kli«*ht»r Ntub.tuor, «las> er in Kn;'ianl lobt. Waiv 01־ rin «h mhcr Kabbim•!*, wrho ihm. wie w.tivn ihm Im־ «lie*»» ali** skrihmitLMi am lir Hmb; «־«״nickt. Mich haU'ii *lir H*־n«n Dr l.if׳a um) Ih-rumM ■wir inirnnit^««• Thrill wir•!» /uni Anti•*, •mitmi ^r-tr1n|>rlt ■1n«i nuelt Kraltcii bc• srliim^tu weil i«׳h v >n .1 u «•t u««*Hrirm:u1h •;»•-ail halte: wie kommt «Irr |Milni't!n• .1111־»? zum •kt«*rtit#*l * Lr\viu-(’«>blrnz. il Ih I. m*^״r >i«!1 mit )1. Ih*. •Iilliimk um) uns troatei. aber \vcl«11־r «lir.v hrbi Hl «*)•«•nlalU hcrtallrn t weil wir ihm» Nationalität^ ■ hwin•)••! aU «•■>irb«*n •lir!» bc/ri.hnrn uml •lailr^*•!., welch»•!■ Mißbrauch «labci mit «)»•tu N imm ■Ir*,;;tvmm Vontrtim•• ״«•trirhcn wir«) an •b*«rn Nannn «lir-*».•!,.»lastina-O!•>ni.1l l*״li:ik anknu|1t1. uml au«. i*tn«'rhu11;״ w*«hl -rhwerlich mit \\*i—•n «1«•״• rhrwni.Ji-rn l'.ifi iit'ix \un Zei״ /.u Zeit aus|*.1u«1. \v I> tl’.blirt« v«v>tmlt w«*r«lri1. Ih־. .!rUinck — breib» mit IN bt; K«• ■1111t«• wühl .!in b«־«.n־n «.«־in. *ich v. u Irn hehr ׳:•••« hn« l׳« m*n \V«vh»11-s«b»i1 Vu <Jlamu<.«”i1lun i ״Il.1n1<‘li/,־• i»*n1 /.u l».1!r*«n um) «•>• h mit ihnrn in k«-ine lirhat!•• <i1./ul:»r'«on. 1>1יי»י«• I!•»rr••!» tl«>b1ai'«1rn n!••^«•»» »•im in »•»!»*•i.i au«.t t1.«li4«>n I*ו!׳'•(:•)•!!(»'' •«.ו•׳ )»rh«־n. w«־nn >i«• «h r Khiv die׳'.• liatti^ wi'iln u«*l!«־n. «!.1«■«* wii ü.n« 1׳ I••«.!• htunי;.׳• h«*nk*•׳» -■Hon. ){«••{.י

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