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Der Jugendbund · 1931-06-01 · 3 (6.1931) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
17 (1931)
Issue
3 (6.1931)
Date
1931-06-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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jurch jemand verhindert worden -oll. würden «lern Yei- > lieber zur Verfügung stoben. Ebenso sollten später billige Skifnhrtcn. über Weihnachten iin<l Ostern ermöglicht l .Tlll'll. Ks -ollen auch im neuen Verband hin und wieder Feste i nnstaltet werden. (>lp Bünde beruhen;nif dem \ 11 s w a h I 8 y s t e in. Mit- ' liederh, die weder an Bich . noch für andere arbeiten, -oll \n-tritt nahegelegt werden; Es -oll nur Mitglied werden, r sieh voll und ganz mit unseren Zielen identifizieren . ihm. Auch in den JÜngercnbUndcn -ollen nur die (voi - iüen. diewirklich mit ihrem ganzen Renschen dabei sein .Heu. Dem Verband wird es nie auf die leere numerische Vnzahl seiner Mitglieder ankommen, immer nur auf deren •oalität. I'it Verband soll alleandere, alein Daehvorband . Im. IIiIi solcher besteht im ReichsaUSSchuß der jüdischen hurend verbünde. Kr man bestehen, solange er notwendig ist. Wir sollen ein ausgesprochener Gesinnungsverbaiad sein, f/ti diesen) Sinne allein sollen wir dem Judentum und unseren ■asr hen dienen." Pas Bnndcsorgan -oll beibehalten weiden. Seine Verrößernng hängt von den finanziellen Mitteln des Vej- '. indes ab. Der Bundestag soll nach wie vor allzweijährlich beinhalten werden. Zu ihm werden Delegierte aus allen Velterenblinden gewählt.; Dos Hecht, sich zum Wort zu Ii ii. hat Indessen jedes anwesende Verbandsmltglied über Jahre Demgemäß soll auch den Jüngercribüuden. voriiehtnlicli .Im Gruppen über Yo Jahre, die Reise zur Tagung :rinögiicht werden, (Für die Junggruppen in sich soll der \ .-i'und alljährlich ein gemeinsames Laser veranstalten.) iiiumri'cht haben nur die Delegierten. l»io Tinning soll nur, und nur, den' engsten Bundesirigclegcnbetten dienen. Sie kann nicht mehr von schönen. Meli außen wirkungsvollen Reden eingeleitet werden, auch larf es keine unnötigen Debatten mehr geben. Unnötig im Sinne fruchtlosen Theorotisierens. Auch muH erkannt werden, il iß sogenannte ..Arbeitsgemeinschaften" auf einer knapp ■weitiigigcii Tagung völlig sinnlos sind. Der letzte Bund •- ig hat uns das alles sprechend vor Augen geführt, l ud wir hatten doch solch schöne Eililoitungsrede und wirklich •■ii hfeißem Bemühen geleitete Arbeitsgemeinschaften . ... ui.l was war das Ergebnis? Nun. ein .*. . neutrale-. Der Bundestag, der ütn-r alle Verbandsaiigelegeuhiii.n Ith Mehrheitsbeschluß entscheidet, wählt die ober-tc Bundes- ■ •ituiig. Sie besteht außer dem ersten Vorsitzenden aus zwei ■ ivier mit verant wortlichen Beisitzern. Gemeinsam mit dein ilezirksvorsitzenden bilden diese den Gesamtvorstand, die I iiiptleituug. Beirat-gibt es keinen. Zu den Sitzungen «1er Hauptleitung kann der erste Vorsitzende, nach Anhören nu r Mitvorsitzendeii, aus \ erbandskreiseh. ohne Stimmecht zuziehen, wen er will. Auch können ihm solche Pcranen jeweils aus den Bünden über die Bezirksleitungen vor- •--chlagen werden. liczirkstaguiigon «Ollen alljährlich stattfinden, siisind Vnsführörgane der obersten Leitung, weswegen die Bezirks- . m sitzenden Sitz und Stimme in der Hauptleitung haben. Eine eigene Junggrupponleiliing gibt es nicht. Aeltererind Jungererbiind müssen ein harmonisches Ganze geben, l'ie Leiter der Jüngerenbünde werden, wie weiter oben b- ■ hrioben wurde, ernannt. Die der Aelterenbünde usw., wie - heute geschieht, gewählt. Die Aufgabe der obersten Leitung bewältigt diese hauptsächlich in verschiedenen Ressorts, die sie unter sich aufeilt. Diese sind folgende: Ressort für Schule des Judentum- und Zweijahrkurse. Sammlung von Material. Nachweis von Lehrmitteln und Lehrkräften. Richtlinien fUr die Verhandlungen mit der Gemeinde. Richtlinien über die Errichtung der Schule. Verteilung de- Lehrstoffes u. a. Iii. Schriftliche Lehrkurse für Leiter der Zweijahrkurse (Dauer etwa ein halbes Jahrl. Zu erteilen von zugezogenen dazu Befähigten. Späterhin, wei.....rst durch die Kurse auch Lehrkräfte hersnersogeh sind«, genügen, der immer fortschreitenden. Zeit entsprechend.' RTgKttzungsbriefei -. Sport ressort. > Alle hierher gehörigen Fragen—und Anleitungen. . Vorl>ereituiig von i iroßwanderfahrteii u-w. Ferienlager usw. Sitz eboer etwa einmal zu schaffenden obersten Sport* hohörde. I. Ke-sort für Jüngerengruppi-n. Alle die Jüngerengruppen und deren Wunsche betr. Fragen. Errichtung . von Jüngerehf (ibrerkursen in den großen Ferien. Dauer m i n d e s t e n s <lrei Wochen •(praktische! pädagogische, psychologische Lehrgänge, ..zur Trage der Disziplin'- usw. AbschlußprüfungenI. Der obersten Leitung unterständen folgende zu errichtenden Aeniter: l. Spellenamt (Stellennachweis 'und rjnterbrin§ungsvcrsöebe usw. Dauernde Aufklärung über jüdische Arbeitslosigkeit.) Dos Amt steht jedem Juden und jeder-Jüdin ollen, trenn auch Verbandsangehörige in er.-ter Linie berücksichtigt wurden. Konnex mit bestehenden Stellen. .'. Abwehramt. Hält die diesbezügliche Verbindung zu anderen Organisationen aufrecht. Richtlinien zur Organisierung einer jüdischen Selbst wehr. Die Ressorts arbeiten in direktem Kontakt mit den Be¬ Zi rk-sverbänden. Die Aemter direkt mit den Bünden und den einzelnen. Zur Bewältigung der Arbeit (nicht mir der Büroarbeit) kann sich die oberste Leitung Hilfskräfte zuziehen, so viele sie will und wen sie will (aus dem Vorband)., Diese Hilfskräfte haben Sitz, aber keine Stimme (auch keine direkte Verantwortung) in der Hauptleitung, Die Aemter müssen nicht von den Vorsitzenden selber geführt werden, müssen aber von ihnen kontrolliert weiden. Die Frage besoldeter Kräfte lat lediglich eine beiderseitige Einanzfrago Besoldung kann an sieb von keinem-Führeramt ausschließen. Daß ein diesbezüglich angenommener reaktionärer Beschluß <les letzten Bundestages auf einen Antrag, ausgerechnet der Gilde zurückgeht, muß sehr verwundern. Reine Büroingistellte sollten tunlichst aus den Kreisen des Bundes gewählt werden. Soweit es sich hei ihnen u n r um rein technische, unselbständige (Tippen DSWV) Arbeiten handelt, haben sie keinen Sitz im Vorstand. Sekretäre. Bürovoratände usw. usw. selbstverständlich ja.. Der obersten Leitung fallen noch weitere Aufgaben zu. Einmal, Richtlinien herauszugeben über den Erwerb von Heimen und Sportplätzen. Das sind zugleich Anleitungen Wf diesbezüglichen Verbandlongen mit der Gemeinde und über zu führende Fuslonsverhaadluhgen mit S^ortyerbänden usw. Zu der Heimfrage wäre dabei ro.'sagen, daß dieses allen, die es besuchen wollen, in ihm zu arbeiten, Zeitungen zu lesen, gesellig zusammen zu sein usw., stets offeii stünde. Das Hehn i-t auf diese Wei-e ein Beitrag zur Lösung de- Problemsder ortsfremden, arbeitenden, jungen Juden. Einen anderen kann der Verband nicht geben. In seinem inneren Gefüge darr er. ob dieses Problems, nicht leiden. _ Mitglied soll einer, wie bereits erläutert, nur werden, wenn er wirklich ja sagen kann zu uns. Wir sollen niemals Geseliigkeitsvereiu -ein. Heute sind .wir sehr oft kaum diese-. Vorläufig wird das Heim wohl unter Obhut und Kontrolle der Gemeinde -tehen müssen, aber das Endziel ist das Eigenheim. Dann ist noch Aufgabe der obersten Bundosloituug, die Verbindung mit aüßerdentscheh, ähnlichen, jüdischen Bünden herzustellen, zwecks Gründung, 'eines all weltliehen, Dachverbands der jüdischen Jugend. Die Verband-zentrale, das Büro dei obersten Bundesleitung. liege; tunlichst in Berlin. Die Bezirksverbände können ruhig etwas größer gemacht und dadurch in ihrer Zahl verringert werden. Was die Finanzen anlangt, so müßte von vornherein größte Sparsamkeit herrschen. Es kann keine Posten mehr geben, die einfach in das Budget, egal ob (Jehl da ist oder nicht, aufgenommen werden müssen. Auch die Beiträge müssen möglichst niedrig gehalten werden. In den Jüngeren* bümlen-kaün es überhaupt keine Pflichtbeiträge geben; Die 13

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