Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 7/8 (7.1930)
- Date
- 1930-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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litgungi, in;«ixlt-i-i-it Jahren üiii IS. Mai. i.-t uIIcji Mitgliedern il'- \ .■r-t.unl.- uml des Heirateeine s|iozifii£ierte Bilanz» von •h-r VerHuiMUMfung vorzulegen. $-*'>. I Sita «I«- - \ . 11». i ml« ■- ist der Ort. an «lein "Ii'' Verw.iltiiiiir-iri—i li.ifiigeführt werden.? 27. - ilziiiiL'-.iii'li-niiiiri'ii können mir mit Z.weidri1teltuehi-ht;ii ■ l.-i iiil Her of«lniliig>geui.:ifi eiiihei Ulanen I »elegierleiil.igiiiig iIiw.--t tuti-Ii jitiiilinboreelitigte'li l->elegicrton he* lilos-en »erden. ■' 2s. I efter <li.- Ulflo-um; ileri Verbünde?- ent.-elieiilet eine I »«-!<-- irU'tieiifsiguug mit \ i• i-1"i■ ■ ■ fl• Iniehrheil mni trifft Uo-timriiun;£ Ii 4il" i r|ie \ ■ i'« ■ 11<Innir ■Ii - Verl» imlsvermögeii^. Angenommene Antrage Antrag Tschornicki zur K i->enverwaltung. 1. Die Delcgiertenv ersammlung wolle über den Berich! dc^ Finanzausschuß es nach Kenntnisnahme zur Tagesordnung übersehen. 2. die neue V erbandslcituBt; beauftragen, innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Amtsübernahme die Entlastung räch Prüfung vorzunehmen und die übrigen Beschlüsse des Finanzausschusses anzunehmen. 3 Der Voranschlag des Finanzausschusses wird bewilligt. Zusatzantrag Seegall zum vorstehenden Antrag Tschornicki. Der neue Vorstand ist verpflichtet', den Verbandsvereinen •nid Gruppen \or Entlastung der bisherigen V crbandsleitung ■>ine spezifizierte Bilanz vorzulegen; Antrag Schweißhcimcr-Seegall.!.< ist Pflicht des Verbandes und seiner Organe, der Bc- '!• ampiung cer immer stärker w erdenden antisemitischen Strömungen höchste Aufmerksamkeit zuzuwenden. Der Vorstand hat den Verbandsvereinen das hierzu erforderliche Arbeitsprogramm schnellstens vorzuschlagen. \ntrag Dr. Löffler. Die neu.' Verbandsleitung wird verpflichtet, zu den Anträgen und Thesender" Arbeitsgemeinschaft über „Berufsnot der Angestellten" an Hand des Protokolls und unter Fühlungnahme mit den Leitern und Referenten der Arbeitsgemeinschatten ehestens Beschlüsse zu fassen, die in den Bünden zu betätigen sind. Antrag Dr. Hirschberg. Waldemar Strauß Dr. Moritz Schweizer. Das Ncitoptcr für die soziale Nothilfe wird auf 5 Pfennig 'es^jesetzt. Richtlinien Seegall (Berliner Besprechung vom 6. April 193') m S'.nne des § 1 Absatz 2 der Satzungen. Zur Erziehung der \ erbandsmitglicder in gesamt jüdischem Denken und Wollen gehört auch die Arbeit für den iiberoarteii-schen Palästina-Autbau. Antrag der Gilde. In Ausgestaltung des Beschlusses der Verbandsleitüng iahen die Bezirksverbände. Vereine und Junggruppcn als Vereinigungen auf gesamt'üdischer Grundlage sich für die .lewish •\gcncy durch Informatorische Vorträge, Arbeitsgemeinschaften ind Geldsammlungen einzusetzen. 'Tihtbei soll auf das einzelne Mitglied dieser Vereinigungen '»ein Gewissenszwang ausgeübt werden. Zusatzantrag Jüdischer Jugendbund Bielefeld Alfred Bonnin zu den Richtlinien Seegall. Aus diesem Beschluß dürfen Gegnern der .lewish Agency . "der des Palästina-Aufbaues persönliche Verpflichtungen nicht erwachsen. Antrag der Gilde. Die Kreise iunger Menschen des Verbandes, die an der Heranbildung und Erziehung von Führern arbeiten und die 12 . ' ' ' -. , \rbeil der Vereine und .lunggruppen im Verbandsgeist, :ntensivieren, sind vom Verbandsvorstand ideell und finanziell '.u unterstützen. Dem uorstand als fflaterial überwiesene Anträge ]. Die Delegicrtentagung wolle in Erneuerung der bereits in Dresden gefaßten Beschlüsse folgende Richtlinien für unser, Verbandsarbeit beschließen: I Der Verband der jüdischen .lugendv et'eine Deutschland - erzieht die in ihm vereinigte Jugend auf der Grundlage umfassender Neutralität zu bewußtem Judentum in gesaniliüdischem Denken und Wollen und im Geiste staatsbürgerlicher Gesinnung. > . 7. Die Erfüllung dieser Aufgaben verpflichtet den Verband a) zur Erziehung seiner Mitglieder zur tatkräftigen Mit arbeit an der Erneuerung des jüdischen und des Gemeinschaftslehens überhaupt, b) zu politischer Tätigkeit, Um zusammen mit gleichstehenden Gruppen in Gemeinde, Gesellschaft und Staa; den Zustand zu erreichen, der den Aufstieg junget Menschen ermöglicht und der Schutz religiöser und politischer l eberzeugung gewährleistet. 3. Die erzieherische Arbeit erfordert, . a) daß der Verband die Beschäftigung mit den politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Fragen der Gegenwart in den Vordergrund stellt und ihre Lösung im Geiste des Judentums anbahnt. b) Die jüdisch-politische Arbeit erfordert, daß der Verband sich mit gleichsehenden Organisationen vereinigt, um die Wahlgleichheit aller volljährigen Juden, ohne Rücksicht auf Staatszugehörigkeit. Geschlecht und Aufenthaltsdauer, zvvangsmäßige Zugehörigkeit jedes Juden zu einer Gemeinde zu dem zu schaffenden Reichsverband, die Bereitstellung erhöhter Etatanteile zugunsten der Jugendarbeit zu verwirklichen. II. Der dem Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands angeschlossene Nordwestdeutsche, Bezirksverband ersucht die Verbandsleitüng, die Vereine auf die große Gefahr hinzuweisen, die in dem l'ebcrhandnefimen der. Mischehen für den Fortbestand des Judentums liegt, um die Erörterungen dieser Frage und ihrer Lösung im Sinne des Juden-- tums in den Vereinen zu fordern. Antrag der Gilde. Zur Ausgestaltung des Berufsdezernafes beantragt die Gilde: Dem Dezernat gehören Vertreter der großen Berufsgruppen an. Aufgabe des Dezernats ist: a) in größerem Maße als bisher die Berufsvermittlung anzubauen, b) Material über die Situation des jüdischen Arbeitnehmerzu sammeln. c) dieses Material den jüdischen Institutionen und Wirt schaftskreisen zu unterbreiten, um dadurch die jüdisch, Oeffentlichkeit stärker mit diesem Problem zu beschäftigen Das Dezernat hat eine zweckentsprechende Organisation zu schaffen. Dem Dezernat gehört ein Presserefcrcnl an. Antrag der Gilde. Für die Neubesetzung des Geschäftsführerpostens beantragt die Gilde: a) Der zukünftige Geschäftsführer ist nicht mehr .Mitglied der Verbandsleitung. b) Der neue Geschäftsführer übt aus Gründen der Ersparnis die Arbeit nebenamtlich aus. c) Die Arbeit des Geschäftsführers beschränkt sich auf fein technische Büroarbeit. Die Anträge Jüdische Jugendgemeinschaft Kas-el. Jüdischer Jugendbund Plauen. Landesverband Sachsen wurden vom Hauptausschuß zu nachstehendem Antrag betr. Soziale Nolhilffe zusammengezogen: Unter Anerkennung der besonderen Wichtigkeit de: Arbeitsvermittlung und Berufshilfe als Teilsgebict praktischer Jugendarbeit beschließt der -Verband: