Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 5 (5.1930)
- Date
- 1930-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 72% known words query
- IRI
…/6492456-6352311-6352566--0939-4929084- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Denken untl Wullen gebort twli «Ii«- Arbeit für de», überparteilichen Palästina.iiifbuii. i Vorschlag der .7 Bezirfesverbaiidsleitungeii \um <".. April l'.»:><' fBerliner Be«preehnng).l Inträgre des minililiiit-ilirn Bearirfc>»vcrWndcs: Antrag 1. I ii-r? |:1 .-!-)■.■ 1t folgenden zweiten Absatz: -JE* steht den Ltwde^yerba/Mlen' frei, nb sie «elhst den!.i nziiir < 1 i Vercinsbeiträgo übernehmen uinl nach Abzug ihres Vnteili* IS Ab*. 21 den Rest an den Rciclisverhand abführen. ,t|,.r ub nie sich lediglich ihren Anteil von den Vereinen iiherweisen lassen. ' ■ Antrag i. her » 1» Ah-. -J .erhiilt folgende Fassung: Jeder Landesverband erhält Tür die eigene Verwaltung einen vom Verbandsvoretnnd jährlieli zu bestimmenden Zu- -•hiill. mindestens aber 20 Prozent aller inseinem (iehiel ■!.!• \ . rbind-ka--.- Zufließenden Vereinslteitri'ige. Förderer- »«in iige und Spenden. Antrat' S I'er ii 2\ erhall folgenden /.«eilen Absatz: hie \ erbaud-leitung i-t verpflh Ittel. Uber die Verwendung der Einkünfte jährlich öffentlich Recluiuiig zu legen. In den 'tili.n. in ihnen eine ordentliche hclcgierteul.lgllllg nicht stattfindet, hat dies bispätesten.- W. Mai zu erfolgen. Vnträgr der llczirk-x crbaiid-MU-itzciiiIcii > eil Nord« e-lllrill-rhl.mil. Mltlrlih ilt-rlllailll. \iinldelll-clll.llld. M n li-en. Ilroli-Herliii-Itraiiileiiliiir^. (irenzmark. Pommern: Antrag I. j»ie ..-"/iah- Köfhilfc" des Verbändei lii-her Stellen ■ jiiiittluiigi i-l •inedei wichtig-tcii Arbeitsgebiet«'. Sie -i als selbständiges Dezcru.il dein Verwaltuiigsaiis-chuß d'- \ rbandes einzugliedern. In der Zeitschrift „Per Jugendimml" selbst sollen keine Veröffentlichungen der -oz.ialen \i-tIii11<- -tattfindeii. Ks i-l biorfiij vielmehr ein besondere- FUaft i il- Reiingel zur Verfügung zu stellen, d.i.- auch abj!r.iint in Geschäftsleute Usw. zur Verteilung gelangen mit. In jeder Bezirksverh.-iijdsloituiig iihernimiiil ' in Mit afiied die Vermittlung zwischen provinzieller Stellenvermittiiing und ■t-T sozialen Notbilfc de- Vorbiudcs. Antrag 2. | ij,. Iielegiertentagung i-t -atzung-gciiiäli öffentlich. I eher einen etwaigen Ausschluß ih r Oeffeull ichkeil hc-i bliefit .lie [h>|egiertentagung s< lh-t. ■n \ntrag :{. Ith' Juiiggruppon gehören zu ih n i irr-bünden. denen die Heranziehung der Jüngeren J'fliebl i-t Sie haben in den üez.irk-verlrinil-li itiiiigeii je einen -elb-tgewäliltcii Vertreter. I ie Junggruppenvertreter in ih n Hezirksvcrhändon wählen iiihrer Milte einen Vertreter für die \ erb.iinl-leitung hi.-ir i-t Faebrefereiil und hat mit' in liinggrii|ipenf ragen ■:tt«■ Stimme. In jedem -Jahre kommen die .liinggrii|i|>eii d<-r Vorhandshünde in einem Zeltlager z.ti-.iuimcii Antrag 4. Die im Antrag ""eegall enthaltenen Vorschläge zur Ven iternng der Vexbandssatzungen bilden die i irundlagen deneUen Verbandsstatuts. Antra» Jüdischer Jugendverein Bielefeld—Allred Bonnin: Die Delegiertentagung wolle zu dem Antrag Seegall und Genossen bezüglich .Mitarbeit des Verbandes an und in der Jewish Agency beschließen: Aus diesem Beschluß dürfen Geynern der Jewish Agencv oder des Palästina-Aufbaues persönliche Verpflichtungen nicel . ^wachsen. Antrag Dr. Hans Friedberg. Karlsruhe: Statutenänderung betr. Absatz 1 der Verbandsstatuten. Es soll lauten: § 1. Der Verband der jüdischen Jugendbünde Deutschlands will seine Mitglieder zu bewußten Angehörigen des jüdischen Volkes i-rziehen. Er übt hierbc keinerlei religiösen oder politischen Zwang aus und dient keiner bestimmten religiösen oder weltlichpoHlischen Richtung im jüd:schen Volk. ri § 2- Der Verband fordert lon seinen deutschen Angehörigen .Lutsch-staatsbürgerliche Gesinnung. Sic soll in der Erziehungsarbeit des Verbandes berücksichtigt werden. § 3. Der Verband ist korporatives Mitglied der Jewish Agency. 10 § 4. Von Verbandswge" darf nichts geschehen, was gegen da< jüdische Religion«ße*ctr verstößt \bsatz 2 beginn! in der Paragraphierung mit der Zah! > |{i< liilinirii Hölzer Jacob- I ii,. Delegiertentftgoug «utile i.ilgi-inb Richtlinien u liger \ ei li.ind-.irheii 'i<-< lilieli. n ~\. Per Verttand H*t [ibjWjj..... ■I»«t' n-K •••■•iie Dentachlai erzieh! die in ihm \en-inigie Jugend auf der Grund: : umfassender Sentralllftl zu bewitBtwhi Judentum i, ge-imtjlidi-eheiii l'.-nkeii Utfl Wullen und im O.-i ■.. -l.i.itshürgerlieh' r I ie-iniiiing II I....... Aufgabe Vel |il Iii htel den \erballd .i» zu . erzielieriseher Tätigkeil. um iinigluden du Verniittlting nngpsehrainliter Kenntnisse zu radika Katinpfern für 'it* I m neiieruiig iiidi-i heu und gemeinen ' .emeinlebeiiz ii 'machen: hl zu poIiti<K*hef Tätigkeil, um mit allen politii» Milleln. und in (ieiin iiiniikeii mll illen g|,.|. -1 Teilenden (il'llppell. in l.iemeilide. I ie-ell-1 h.i t Staat den Xu-Iaud zu erkämpfen,.ü«r d« n \uf-i iiinger Menecheti und («»siiHnihgeti enuftglicbt. III ai IMe erzieherisehe AuJgal.....rforrtert. da6 der \ baml unier bewullter Znrth-kst^llnng bistorifleber uiiil «besehau.lieber Tliemata mjirie Mensehen mit .1 Widerspruch in ileni [»ojitischen. irMschaftlieli' -oz.ialeii und religiösen Zustand der Zeit bekam i macht; sie liieidurcli radik.ilisiert und mit DCUeriu|eni Willen dun lidringt: bi die politi-ehe Alllg.il.....rfordeit. daC der Verb-i i sieh mit allen gleichstrebenden Organisationen - •inigt. hierdurch Einfluß gewinnt, um die unbedingte VVabigieiehheit aller voMjähn). luden, ohne Rücksicht auf StaatsangeMripki I < ie-ehleeht und Aufenthaltsdauer, > die zuniig-mäfiige Zugehörigkeit jedpa jiul zu einer (inmeiiide. ieiler Gemeinde zum -eUall den Reicbsrerband, die Bereltstellunig erlniliier Ktatanteife ziigiin-t ü der Jugendarbeit unter evtl. Zurtiiekdräiig': der Ausgaben für Friedhufe und Synagogen, die Aiifloekerung dejüdi-eheu l'.irteiw düreh Schaffung der gesamljlblischeii Front zu verwirklii heu., I\ hie getsaratjüdische Haltung »erpflichtet den Vefbai aiige-ii htdes V'enagena der LTUJJ, den Weltbund ii< jiidisehen Jugend unverzüglich selbst z» scliaffeiu \. ..her Jugendbuhd**. zum liiileiitend-ten Kämpf mittel fij die Anfgahen de- Verbandes priMleatiniett, i-t auf ein gesicherte Jiasis zu stellen, und zum repraaentati« Organ iüdiseher Jugend in Inhalt und Formal mzubaiien. \ntiiigi HolZer-Jarttb*. I. hie hilegj. rtentagiiiig Iteseliliefit die Entrichtung i«ide- Beitrag« Von (0 Pf. pro Kopjf und Monat für den h>re; I Lijr—.hI. hie IylegiertentagUiig mißbillig! die Unterxelchnun- ' der ErklBning detitseher Juden durMi Mitglieder i| Verbandes. 1 hie hel. gierteiilagiiiig \ erpfliehtet -üiiitliehe Vorataud und Iteirat-mitglietler des Verbandes, der Landesverh.ii und der \ ercine zur Einsetzung ihrer ganzen Per-iinü keit für die nitrchfilhrung dieser Richtlinien. Anträge des Bezirksverbandes Pommern: 1. Die Bezirksverbände sind berechtigt, von den ihnen abgeschlossenen Jugendbünden Sonderbeiträge zu erheben. 2 Die Geschäftssitzung des Verbandes ist öffentlich. Ueh. den Ausschluß der Oeffentlichkeit beschließt die Delegiert.in tagung selbst. 3 Der Rechnungsabschluß d,es Verbandes hat jeweils sechs Wochen vor der regelmäßigen Verbandstagung zu geschr' und ist dtn Verbandsbünden zugänglich zu machen.