Mannheim
Compact Memory

Der Jugendbund · 1930-05-01 · 5 (5.1930) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jugendbund
Volume
16 (1930)
Issue
5 (5.1930)
Date
1930-05-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/6492456-6352311-6352566--0936-4929081
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

23 Monate vorlegen wollten werden wir den detaillierten Kassenbericht den Delegierten der Münchcncr Tagung selbst Begutachtung vorlegen. Die Verbandsleitung entsandte in das Initiativkomitee der T<wish Agency Dr. Hugo Mahn. Herbert Felsenthal und ' -,<iz Schwarzschild. Dr. Hahn wurde zum stellvertretenden Mitglied des Councils der Jewish Agency gewählt. Die Tagungen des Keichsausschusses der deul- chen Jugend verbände in Goslar und Marburg wurden inreh Vertreter beschickt. Wir arbeiteten weiter im ReichsaitsschuB der j ü d ichen Jugend verbände mit und beteiligten uns an .ier Herausgabe einer Schrift „Schafft jüdische Jugend- und I ii meindeheime", die unsere erfolgreiche Aktion für Jugenduime in weitere Kreise trug. Der Großloge für Deutschland UOBB. verlanken wir weiterhin eine großzügige ideelle und materielle l'iirderung unserer Arbeit. Mit den in unserem Vorstand vertretenen anderen großen j ii d i s c h e n Organisationen verbinden uns ebenfalls Angenehme und fruchtbare Beziehungen. . An dem Weltjugendtreffen in Herde nahmen wir Jurch einen Vertreter teil. Unsere Bemühungen um den Weltbund jüdischer Jugend sind leider nicht weitergekommen. In den örtlichen Jugendringen und in den Land.es- .itiss'chüssen der deutschen J u g e n d verband e Hoben sich erfreuliche und weiter auszubauende Ansätze zu ,-tner interparteilichen und interkonfessionellen Zusammenarbeit ergeben. Diese Angaben können nicht mehr als einen andeutenden \usschnilt aus unserer Gesamtarbeit bringen. Sie stellen so- - i-agen die statistischen Vorbemerkungen zu dem Geschäftsbericht des Verbandsvorsitzenden am zweiten Tage der Münchener Tagung dar. ■ j (gez.) Fritz Schwarzschild. Anträge zur flenderuny der Satzungen Intrag II:*Iiti. I Yl-nithal. Schwarz-chilil. Klein. §1 bleibt. jf2„Bezirk-- und" streichelt S .'. Abs. |— _•: F .1 - - Ii Ii n A.' Her Vorstand des Verbandes besteht an--. I. den Vorsitzenden der Landv^erbände; 1. dem Junggruppenleitcr. Die I »eleirii'iti'iit.itriiiii.' wählt audein Kreise der "Vorsitzenden der Landesverbände <I«-n \_or- -ilZendeu Ultd zwei -teil . cltretellde Vor-itzende. Diese dru: bilden die VerbanäjrtWtUng"; V n s b ii ii a B. Der Vorstand des Verbandes besteht lius; •i. ilem er-ten Vorsitzenden: 2. den Vorsitzenden «Ier Landesverbände: dem Junggrnppenleiter. Die Delogiertentagung wühlt den Verbands? voraitzenden und aus-dem Kreise der Vorsitzenden der Landesverbände zwei stellvertretende Vorsitzende. Diese drei bilden die Voi haiidsloituii!;. F .i s .s u n g c. Der Vorstand des Verbandes, besteht auS: I. dem ersten Vorsitzenden; J. zwei stellvertretenden \ r01-il/.enden: :!. den Vorsitzenden der Landesverbände: I. dem .1 unpirruppenleiter. Die Delcgicrlciitnguii!: wühlt den ersten Vorsitzenden und die beiden stell vertretenden Vorsitzenden. Diese bilden gemeinsam Ale. Verbands> leitung.? Abs. 8. Der Vorstund kann je einen Dezernenten für die Schriftleii um: und 'In- KasseriverWaltmig wählen, die alsdann Mitglied« r des Vorstandes werden. Frei werdende Vorstanils.sit/.e kann der' Vorstand unter Beachtung des;> U» neu besetzen. Der Vorstand ist Tür alle Angelegenheiten zu-' -Windig, für die niehl die Zuständigkeit der Delcgierteutuguug gegeben i-i. Sache des Vorstandes i-t die Aufteilung eines Geschäftsführers und sonstiger Angestellten. Die-Vorbaiidsieitung i-t für 'die Führung der Verbandsgiw-liättc verantwortlich. Mit dieser Maligabe regell der Vorstand «Iii- Verteilung der (Geschäfte Unter sieb. Die Vor.lKimlleiiuitg und die Dozcrnenten sind an die Richtlinien der Delcgiertfritng.ung und des Vorstandes gebunden, I *i«- Verbaihlsleitung tritt mindestens, dreimal, der Vorstand miiMestniis einmal jährlieh zu einer Sitzung Zusammen, zu der unter Bekanntgabe der Tas;e> nMuuug zwei Würben vorher einzuladen ist. Jede Kitzung des Verstandes, der wenigstens die Hälfte <ler Mitglieder, und teile, Sitzung der Verbands leitühg, di r mindestens zwei Mitglieder beiwohnen und die »rdnnugsniiiftig einberufen i-t. ist bescMuBfiihig. * I Aubewährten älteren Vorbandsftthrern und einem Abgesandten.der Großiogc Tür Deutschland l'.o.B.I! wird ein Beirat gebildet, der in allen wesentlichen Verbandsangelegenheiteii gutachtlichzu hören ist Die Mitglieder des Beirates, deren Zahl 25 niehl libei-ii-igen darf, werden von der Delegiertentagnitv gewählt und können an jeder Verfoandssltzuog a»il beratender Stimme teilnehmen, s C» Die Doleglcrtentagung besteht aus den Delegierten - der Verband-Vereint und-dein Mitgliedern des Vor -lande- und des Beirates. Die DelegleliontagUilg l'indel alle zwei Jahre statt: der Versammlungsort -eil nach Möglichkeit Wechseln. ' 1 Der Vorstand hat in dringenden Füllen das Recht und auf schriftlich gestellten begründeten Antrag von mindesten») einem Drittel aller VerbandsVereinc die l'flieht. innerhalb dreier Monate eine außerordentliche Delegiertentagjmg einzuberufen.. Die Delegiertcntagnng beschließt über alle Verbamlsangolegcuheiten. ilie ihr von dem Vorstand linterbreitet werden, sowie Uber alle gemäß » - rechtzeitig eingegangenen Anträge. Ihr obliegt ferner die Wahl der Vorsitzenden de- Verbände-:' gemäß i>;l und des Beirates gemäß js I. Der fiele gjertentagung i-t übet1 die allgeineine Tätigkeit und. die Vermögenslage de- Verbandes vom Vorstände ■Rechenschaft abzulegen «ii Auf der Delegierteutaguug bat jeder Verbands verein für jedeangefangene Fünfzig seiner Mit ir Ii cd er eine Stimme, höchsten« Stimmen. Jeder Verein kann nur 'soviel Delegierte entsenden, als er nach Vhsatz l'Stimmen bat. Die Delegierten indssen Mitglieder eine- Vet; baUdsyereins -ein. Sie -ind an Aufträge ideht -•• blinden. Einem Delegierten können niehl mehr als drei Stimmen Übertragen werden. Auf der Deleglcrfentngung sind sämtliche Vor Stands- und Beiratsmitgliedjei stimmberechtigt; Die Mamlätnritfuugskommfcsioj.1 (S.') muß auf Einsprach des \ prlmiKlsvoi•Standes denjenigen Vereinen das Stimmrecht ganz oder-teilweise erttzlehon, . die ihren l'inanzielleii A'erpfliehtinnren gegen den Verliand nicht nachgekommen find. S 7 Anstatt »5 <> Abs; •'> muß es heißen Abs. ** R—12 bleiben bestehen. $ 13Die Vereine.siml zur Kntrichtuitg einer Kopfsteuer verpflichtet, die den Beziig der Verbandszeitschrift und den Beitrag an die Landesverbände einsehließt, und deren Höbe jede-ma! von der Delegiertentagung festgesetzt wird. Die Kopfsteuer i-t ohne Rücksicht auf den ZeitUngsbeZug für alle aktiven und passiven Mitglieder zu zahlen. Die VeTeinsbcitrSge -ind unmittelbar ivboe jeglichen Abzug an die Kassen- Verwaltung des Verbandes abzuführen. JunggrUppen zahlen nur die Hälfte der Kopfsteuer. * 11 bleibl bestehen. j 1"> bleibt bestehen mit der Maßgabe, daß die W orte ,.Bezirk-Verband oder'' gestrichen werden. Si Iii —17 bleiben bestehen. (f 18Die Worte ..Bezirks- Utid" sowie ..Bezirks- oder'" werden gestrichen, «l'.ll'er Vorsit7,eial« lind \ «o-tand ' der Landesverbände werden ....... $20bleibt bestehen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.