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Der Jugendbund · 1930-05-01 · 5 (5.1930) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
16 (1930)
Issue
5 (5.1930)
Date
1930-05-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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■ ü.nnl zu ü. um in dem Moment, in dem sk-li ein Bedarf , | |. i. . -4f-. in l''. i-'ii''t' - I'. i-.iii.iI anbieten zu können, '..•i.nl.' in .l.i heutigen Zeit, in ilcr .Ii.' Zahl der Arheil- -ii. Ii. ii.I. ii iM-i weitem .Ii.- Zahl iI»t Arlx-it^-t.-ll.-n iiberr -ii. i. hat •- kein Aih ■'i.^. h. r nötisr. sieh liinuere Zeit r.u -, i|ul.l. ii. l.iihm •reviglietes l'er-onal angeboten wild. Kr hat »hiri'ti .Ii. \ . r-. Iii.-.l. ii-t.-n Arbeitsmiirkte (»olegenlteil. '■'ii-li inn.jhali. von 21 Stunden den |..i--.-n l.-n Arbeitnehmer /.'i \. i— hafI. h. Au- .Ii.-. in (irtinili' werden »vir uns niemals;ii kusferer Arh. it-\. i initt Iiiiil: .l. n -l.i.ll i-i hi'ti oder jiiiliselieu A i -.imi.'i ii nl.-i. ii-t.'ll.'ii kömi-n. denn »vir werden nur ii.-n \ . iliaii'l-lr. iitid. n I*nter-jntzmi£ finden. •Ii«'- eben III Villi.-! i.ii Iii ihr guten Satin', bei" tler Wahl del'ersonals ain-h niilieireniilter I.. -.ui.l.'nl.'n. U-iht »'alten la—«• 11.' fieil kann niht umhin, an dieser St 'Iii* verseliiiilenen A . p. iti.l-i i. inr.l. n. .Ingrtttilo i n »«»rbiliflit-lter Wei-e mieli in ■ Ii.-.1 Arbeit miti'>r.-t!iiz,Lii. nieinei Dank au-/.tt-|>r."i hon. I.- ti.ii »»iikli.-h Fülle rr.-ir>•*>. iiin denen Arl>eil«eber unter l'iu-!j*hul»g iKt -.-ij:i.• 11.■ r.-ii!Vr-.•uall..--- hal'Unii: «Inn-Ii Arbeitsämter usw. mir ih n Auftrag traben, für -ie iineli Personal I in-, hauzu halten iiml n.n h *vo<henl.-inir.']ii Surhen aueh . 1111. h inj.Ii liaehjrew ie-eli> s l'el-iiiial au- KreL-rli un-el.'- \ .'i l.nn.l. - nri-te+ltoii. Ich k um ferner elf reiilieherweise. bein hl.li. .Iii«, 'iiauf call/ wVliige'-'Fi.Ih'. die ilureh ilie Stellen veriiii.tlliiii^-n..1liil!.- ■ vermittelten ViL.it-kriifle zur Virilen Zufriedenheit ibrer Arbeitgi her ihre i . tiL-keit ausfüllen. Es sind bisher letzt ungefähr 2i> Stellen vermiltelt worden, zirka sechs Lehrstellen durch Verbandsireunde besetzt worden. Die Stellen» ermütlungsnoihilfe hat ungefähr ferner in weiteren se<?hs Fällen durch ihre Unterstützung Verbandsfreunden anderweitige Arbeitsgelegenheit verschafft. Es soll hierbei jedoch nicht verkannt werden, daß der von mir vertretene Wunsch, diese Stellen1, ermittiungsnothilfe in eine „Soziale Nothilfe" umzuwandeln, bereits in erheblichem Malle eine Auswirkung gefunden hat. F's sind unter anderem in Berufsfragen wiederholt tlterft an mich Herangetreten, denen ich aus meiner kaufmännischen Erfahrung heraus entsprechende Berufsvorschläge machen konnte. Ich hatte ferner die Möglichkeit. Eltern unserer Ver- K Fidsireimdc dadurch in erheblicher Weise zu hellen, alsich ihnen, denen es pekuniär meistens recht schiecht ging. V erlandsfreunde oder auch andere als Pensionäre in. ihr Haus bfactite. Hierdurch war beiden Teilen gedient. Den Eltern, die meistens dem notleidenden Mittelstand angehörten, war hierdurch eine Einnahme zugeflossen, unsere jüngeren Verb.mdsfreunde hatten das jüdische Heim.' das" sie sonst, speziell in der Großstadt entbehren müssen. Ganz' allgemein möchte ich abschließend behaupten, daß durch die Errichtung dieser Steilem ermitllungsnothilfe der \ erband positive Arbeit geleistet hat. Sogar die Freunde (und es.tind leider nicht wenig), denen man vorläufig ei'le Stellung incht beschaffen konnte.- haben sich in der Mehrzahl außerordentlich darüber gefreut, daß man Sich wenigstens bemüht, ihr Los zh» erleichtern und für sie zu sorgen. Es wird Aufgabe Je» Delegierten tage.« »ein. darüber Beschluß zu lassen, ob man einerseits die Autgaben und Arbeiten dieser Nothilfe erweitern -.■II. anderseits aber uns evtl. Möglichkeiten schaffen soll, durch d.v die Mitglieder unseres Verbandes sich, ähnlich wie MitgtiedeV anderer Organisationen, geg^ft Erwerbslosigkeit oder ähnliche Nottalle durch Zahlung geringer Beträge »ersichern kennen. . Bs muH auch in München darüber Beschluß gefaßt werden, ob unsere V erhandsfreunde nicht auch ihre gegenseitige Hille dadurch dokumentieren sollten, dali sie durch Abgabe einer monatlichen Kopfsteuer für Zwecke der .Sozialen Nothilfe" i.ir ihre Verbandsbrüder.' die sieh in besonderer Notlage befinden, einsetzen sollen. ...lugend hilft der Jugend", i-; da- Thema des Münchener Delegiertenlages. Diesem schönen Wortspiel kann meiner \ »sieht nach durch nichts mehr entsprochen werden, als durch kräftige Unterstützung und erheblichen Ausbau der in - z:.i!er Beziehung geleisteten Arbeit.' Die Geschäftsstelle in Dusseldorf sah sich durch i »s W jehsen de- Verbandes dauernd steigenden Anforderungen gegenüber. Die Arbeit der Geschäftsstelle, die mit der Redaktion Jer Zeitung verbunden s; .\.rd in ihrem Umfang aus Je. Tatsache ersichtlich, daß wir in den letzten zwei Jahren einen durchschnittlichen Ein- und Ausgang von 2200 Brief- Denkt an die Fordererliste des Verbandes! sachen (ohne Drucksachen und Rundbriefe) monatlich erledig, ten. Neben dem hauptamtlich angestellten Geschäftsführer und der Sekretärin war bis Ende 1929 eine ständige Hilfskraft be schäftigt, die aus finanziellen Gründen abgebaut werden mußU- Die gesamte Korrespondenz des Junggruppenbundes wurd, gleichfalls von der Geschäftsstelle erledigt. Weitere Hilfskraft, standen dem Verbands» orsitzenden und der Kassenverwallun in Essen, sowie der Slellenvermittlungsnothilfe in Berlin gegen kleine Vergütungen zur Verfügung. Die Bedeutung der Bezirks- und Landesverband, für die Arbeit der Bünde wuchs in der Berichtszeit bedeuten.! In einer großen Anzahl von Tagungen, zu denen größtentc. die Vcrbandsleitung ihre Referenten stellte, wurden die großt> Richtlinien Und Programmvorschläge des Verbandes den örtlichen Bedingungen angepaßt, wichtige Anregungen gegebe und enge persönliche Beziehungen hergestellt. Regelmäßig Besuche der Vorstandsmitglieder der Bezirksverbände böte: willkommene Anregungen. Neben den Delegiertentagung..'- landen in allen Verbänden häufige .Vorstandssitzungen auch in wetteren Kreise und besonders wichtige große Treffen stat'. Wir erwähnen hierbei besonders die glänzend verlaufenei Treffen in Stutlgart lür Süddculschland. Stettin für Nord deutschend und Eisenach für Mitteldeutschland. Die sehr regelmäßigen und ausführlichen Berichte setzte: uns in die Lage, unter der Rubrik ..Aus dem Leben de Verbandes" über diese Veranstaltungen, andere Trcffahrtei und die Arbeit unserer Bünde das allgemein Interessierend, mitzuteilen. Die Zahl der dem Verband angehörigen Bünde hat sie; ausweislich der in dieser Nummer veröffentlichten Liste au 150 erhöht. Eine große Anzahl von Neugründungen konnte in de Berichtr.zeit durchgeführt werden, während bedaucr!icherwei-i eine nicht geringe Zahl von Bünden infolge Wegzugs de Jugendlichen (vorzugsweise aus den Kleingemeinden| ihre Arbeit einstellten. Die M i t g 1 i e d c r z a h I des Verbandes ha' sich verringert, da eine große Anzahl passiver Mitglieder auwirtschaftlichen Gründen ihre unterstützende Mitgliedschal aufgegeben haben. Die Mitglicdszahl beträgt einschließl:. Junggruppen rund 10 500. Die V e r b a n d s 1 e i t u n g erledigte die laufende Arbei durch regelmäßigen Gedankenaustausch und in häufigen Zusammenkünften. Der Verbands vorstand, der durcl: regelmäßige vertrauliche Rundschreiben und Tätigkeitsbericht, der Geschäftsstelle genaue Informationen erhielt, trat zu dre Sitzungen am 12. August 1928 in Düsseldorf, am 17. März 192" in Berlin und am 24. November 1929 in Wiesbaden zusammen. Die im Bei rät vereinigten älteren Führer des Verbände haben uns zum Teil bei unserer Arbeit außerordentlich wert volle Dienste geleistet. Ihr Rat und ihre praktische Mitarbeit »»erden »on uns besonders dankbar anerkannt. Die Finanzierung der Verbandsarbeit hat uns in de üerichtszeit andauernd schwerste Sorgen gemacht. Die Bereitschaft zum persönlichen Opfer, ohne die unsere Arbeit aucl. in der Zukunft nicht durchzuführen sein wird, ist noch imme: äußerst gering. Gerade auch in dieser Frage vermissen wii das Verständnis für die unbedingten Erfordernisse zur Durchführung unserer Arbeil. Der Etat von 46 003 Mark, der ih Dresden einstimmig angenommen worden ist, ist nicht aufgebracht worden. Im Jahre 1928 29 betrugen Einnahmen um! Ausgaben rund 37 000 Mark, für das zweite Jahr der Berichlzeit rund 27 000 Mark. Daß diese Mitcl uns nicht gestattete:: ein großes Aktionsprogramm und vor allen Dingen die wichtige finanzielle Unterstützung der Bezirksverbände durchzu lühren. wird erklärlich sein. Der notwendig gewordene zwe malige Wechsel in der Kassenführung bedeutete für uns ein-, weitere unerfreuliche Erschwerung. Es ist trotzdem gelungs auch von außenstehenden Kreisen in dieser schweren Zeit (fei Wirtschaft in gewissem Umfange die Unterstützung uns Wohl gesinnter Persönlichkeiten zu erlangen. Hervorzuheben sind »veiter die dauernde nachdrückliche Unterstützung der Gr... löge und die Fördererbeiträge einer Anzahl Logen und Gemeinden. In der V erbar.ds» orslandssitzung vom 24. Nov ember 192" wurde,eine dreigliedrige Finanzkommission eingeselz'. die neben der Kontrolle der Ausgaben ihr Hauptaugenmei I auf die Eintreibung der teilweise erheblichen Beitrag ruckstände gerichtet hat. S 22 der Verbandssalzungen lev das Gcschäftsiahr des Verbandes auf die Zeit vom 1. Mai b: 3 ». April fest. Da das Geschäftslahr 1928 29 am 1. Juni be gönnen hat und wir nicht einen unvollständigen Kassenbenci'

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