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Der Jugendbund · 1928-02-01 · 2 (1.2.1928) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
14 (1928)
Issue
2 (1.2.1928)
Date
1928-02-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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jüdischen Jugend ist. im Rahmen des Möglichen dahin zu wirken, und zu erkennen zu geben, daß es auch der Wille der deutschen jüdischen Jugend ist. die Reichsorganisation in kürzester Zeit geschaffen zu sehen. Rundbriefe des Westd. Bezirksverbandes Berichtigungen und nachtrage zum Rundbrief über Parteien (siehe Nr. 11 vom 1. November 1927). Yoibemcrkung: Seite 5. Spalte 2. Reihe 2 von oben: ..Schemas", statt .Themas-". 1. la. Agudas-Jisroel: . t. Zum Programm ist noch folgendes zu bemerken: .Die Mitgliedschaft der A. J. ist nur davon abhängig, daß man „die Verbindlichkeit der Thora für sich und das lüdische Volk anerkennt". Die A. J. lehnt ein Zusammenarbeiten mit anderen, nicht orthodoxen jüdischen Organisationen auf der Grundlage der gegenseitigen Gleichberechtigung ab f..Trennungsdogma"). 2 Der Sitz der deutschen Leitung ist jetzt in Hamburg 13. Grindelhof 46 (Rabbiner Dr. Spitzer). 3. ..Jüdische Presse" ist Organ der Weltorganisation der A. J. Organ der deutschen Gruppe ist: ..Blätter, herausgegeben von der Landesorganisation der Agudas-Jisrocl in Deutschland." 1. Spezielle Literatur über die Agudas-Jisroel: ,.Wa.; will, was ist Agudas-Jisroel?" (1919), ferner Berichte über die Delegiertentagung der A. J. vom 10. 11. Februar 1924 und über die Zentralraissitzung der A. J. in Krakau vom 16. IS. September 192-1. die ein gutes Bild vom Leben und der Tendenz der A. J. geben. Nähere Auskunft durch die Leitung, i Kerner: ..Agudas-Jisroel'. Berichte und Materialien. Herausgegeben vom P. C. der Agudas-Jisroel. Frankfurt. LDer Zusammenschluß (der Thoratrcuen". 2 Referite von Jacob Rosenheim. Ztirich 5679. . Kenessio Gedaulo". .Referate, erstattet von Jacob Rosenheim. Dr. Is. Breuer. .Dr. N. Birnbaum. Hermon- Verlag. A.-G.. Frankfurt a. M. „Die Idee des Agudismus", von Isaak Breuer. L. Sänger- Verlag. Frankfurt 5681. S.ehc auch das neue Buch von N. Birnbaum. „Gottes Volk'-'. Hermon-Verlag, A.-G.. Frankfurt 1927. das jedoch nicht der herrschenden Auffassung der A, J. entspricht. I. lb Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Unter 5 muß es statt ..Mos. Breuer" „Isaak Breuer" heißen. I. d. Jüdisch-konservative Vereinigung. f. Programm: ..Die Vereinigung bezweckt den Zusammenschluß des konservativ gerichteten Teiles der Judenhei'. innerhalb Preußens bzw. Deut-chlands und der Wahrung . deiner Interessen." 2. Ste ist aus der konservativen Fraktion des Preußischen Landesverbands hervorgegangen und bezweckt vor allem eine Stärkung des konservativen Judentums durch Sammlung aller konservativen Juden und Förderung ihrer t religiösen Interessen. Sie steht auf dem Standpunkt der F.inheitsgemeindc und verwirft das Trennungsdogma. Gründung 29. März 1927. is Geschäftsstelle Berlin NW 7. Schadowstraße 2. Führer sind u. a. Mor A. Loeb. Rechtsanwalt Horowitz. Rabbiner Dr. Rosenthal: z. T. identisch mit denen der Achduth. 4 Literatur: Einen guten Einblick in die Vereinigung gewährt der Bericht über die Gründungsversammlung, der von der Leitung bezogen werden kann. (Fortsetzung folgt.) 6 II. la. Z i o n i s t i s c h e W e 11 o r g a n i s a ti o n : 1 Unter 3) muß es in der vorletzten Reihe heißen: und Föderationen (Parteien. Sonderverbände). 2. Unter 5 muß es heißen: aa) Jüdischer Nationalfonds . . . bb) Keren Hajessod .... IL lb. Zionistische Vereinigung für Deutschland: Unter 4) am Schluß: Die „Jüdische Buchhandlung „Jalkut" heißt jetzt „Buchhandlung Rubin Maß". II. 1. d. Jüd.-soz. Arbeiterverband Poale-Zion. Unter 5 am Schluß muß es heißen: „siehe auch imZionist. Handbuch die Artikel über Arbeiterbewegung. Ferner die Broschüre: „Programm und Dokument des jüd.-soz. Arbeiterverbandes Poalc Zion". Zu beziehen durch die Leitung. (Preis 80 Pfg.) II. 2. C e n t r a 1 v e r e i n : An neuer Literatur über Antisemitismus insbesondere: „Deutsche Volks-Idee und deutsch-völkische Idee", von Prof. Jul. Goldstein. Philo-Verlag. (2,90 RM.) Zu 113. ..Verband nationaldeutscher Juden". Zweck des Verbandes. § t Der Verband bezweckt den Zusammenschluß aller derjenigen Deutschen jüdischen Stammes, die bei offenem Bekennen ihrer Abstammung sich mit deutschem Wesen und deutscher Kultur so unauflöslich verwachsen fühlen, daß sie nicht anders als deutsch empfinden und denken können. Er bekämpft alle Aeußerungen und Betätigungen undeutschen Geistes, mögen sie von Juden oder Nichtjuden ausgehen, die das Wiedererstarken deutscher Volkskraft, deutscher Rechtlichkeit und deutschen Selbstgefühls beeinträchtigen und damit den Wiederaufstieg Deutschlands zu einer geachteten Stellung in der Welt gefährden.' Er erstrebt ein verständnisvolles und auf gegenseitiger Achtung beruhendes Zusammenarbeiten der deutschen Volksgenossen jüdischer und nichtliidischer Abstammung, die sich ohne Rücksicht auf ihre persönliche Stellung zu Fragen der Parteipolitik auf dem gemeinsamen Boden des deutschen Nationalgefühls und der Liebe zum deutschen Vaterlande zusammenfinden. Der Verband anerkennt den stammesmäßigen Zusammenhang der deutschen Jugend, leugnet aber andererseits die rein rcl:gionsmäßige Bindung. Gründung im April 1921 durch Dr. Max Naumann. Die Zeitschrift „Der Nationaldcutsche Jude" erscheint 2 bis 3 mal monatlich in etwa 6000 Exemplaren. Junigruppen D e Führertagung der Junggruppen In der Arbeit unserer Junggruppen liegt die Zukunft des V erbandes. Dieses Bewußtsein war das wundervolle Motto der Düsseldorfer Führertagung vom 25. und 26. Dezember. Es ist nicht Sitte bei uns. all denen in einer Berichterstattung, die keine Schauspiel-Rezension sein darf, zu danken, die Vorarbeiter. Mitarbeiter und Mitarbeiter von Vorarbeitern gewesen sind. Dank allein ist die uneingeschränkte Feststellung, daß alles Technische „geklappt" hat. Organisatorische Sorgen, die den Verlauf der Tagung angingen, waren in Düsseldorf nicht vorhanden. Anerkennung verdient obendrein das Interesse, das die Düsseldorfer Synagogengemeinde uns entgegengebracht hat. Das Jugendheim in der Oststraße war überfüllt. Man sah die Spitzen des Verbandes, die Vertreter der Junggruppen (Chemnitz, Düren, Düsseldorf. Euskirchen, Gelsenkirchen, Trier. Beckum) und daneben eine stattliche Auslese des Düsseldorfer BjS. Und auch Gäste. Vom Junggruppen-Dezernat Jetta Mamlok aus Wesermünde und Raphael. Gleich am Anfang sei betont, daß die Referate nicht den Clou der Tagung zu bilden hatten. Sie waren bloß Richtungsweiser für die Aussprache der zusammengekommenen iungen Menschen. (Das Wort „Diskussion" ist hier nicht angebracht!) Am ersten Tag wurde das Thema „Junggruppen und Verband" ausgiebig (nach einem schönen Vortrag von Arthur Hermanns) behandelt. Das war aktuell. So was

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