Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 21 (18.11.1926)
- Date
- 1926-11-18
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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- Maimonides 2× ep/1002614
- Martin Buber 2× ep/1009258
- Abraham ben Samuel ibn Hasdai ha-Levi 1× ep/1010854
- Akiva ben Joseph 1× ep/1003279
- Ernst Simon 1× ep/1009494
- Franz Rosenzweig 1× ep/1004530
- Hermann Cohen 1× ep/1004894
- Hugo Zuckermann 1× ep/1033808
- Joseph ben Ephraim Karo 1× ep/1003009
- Leo Löwenthal 1× ep/1025322
- Moses Mendelssohn 1× ep/1006237
- Nathan Birnbaum 1× ep/1025934
- Paul Lazarus 1× ep/1041328
- Salomon Maimon 1× ep/1000012
- Samson Raphael Hirsch 1× ep/1002782
- Sigmund Freud 1× ep/1025006
- Theodor Herzl 1× ep/1007316
- Walther Rathenau 1× ep/1025499
- Zvi Hirsch Kalischer 1× ep/1012393
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Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt für weit entlegene Plätze nur Sonntags. 18. Rabbiner Dr. Ernst Jacob, Saarbrücken, Dudweiler Sir. 69. Themen: a) Die Prophetie. b) Bibel und alter Orient. c) Bibel und Jugend. Bemerkungen: Honorar. 19. Rabbiner Dr. M. Katten, Görlitz, Elisabethstraße 37. Themen: a) Was muß der Jude vom Neuen Testament wissen. b) Elias-Legenden. ] c) Jüdisches Sagengut im Koran. d) Der Uebermensch (Bibel, Goethe, Nietzsche). Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: Ab 1. Januar 1927. 20. Lehrer Katzenstein, Steele (Ruhr). Themen: a) Beer-Hofmann: „Ja|akobs Traum". b) Der Prophet Jcremia in Bibel und Dichtung. c) Der Talmud.' d) Erziehung und Unterricht in alter und neuer Zeit. Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: Ab L Januar 1927. Industriegebiet wird bevorzugt. 21. Lehrer Fritz Kaiser, Duisburg-Ruhrort, Landwehrstraße 21. Thema: Jugend und Gemeinde. Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: Ab 1. Dezember 1925. Während der Weihnachtsferien wird Hessen bevorzugt. 22. Rosi Lechner, Braunschweig, Liebigstraße 2. Thema: Psychologie des Jugendalters. Bemerkungen: Anfang Januar Rheinland, sonst nach Vereinbarung. . 23. Rabbiner Dr. Levy, Bonn, Kapuzinerstraße 11. Themen: a) Paulus und das Judentum. b) Unsere Gebete und Symbole und unsere Geschichte. c) Jüdische Elemente in der deutschen Sprache. Bemerkungen: Honorar. 24. Rabbiner Dr. S. Levi, Mainz, Taunusstraße 45. Themen: a) Rom und Judäa. b) Moderne Probleme des religiösen Lebens sowie Themen über die verschiedensten Gebiete der jüdischen Geschichte. Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: Nur Januar 1927 und nähere Umgebung von Mainz. 25. Rabbiner, Dr. Paul Lazarus, Wiesbaden, Taunusstraße 72. Themen: a) Gegenwartsfragen. b) Kulturgeschichte und Philosophie. c) Verschiedene Gebiete der jüdischen Geschichte. Bemerkungen: Redner verlangt kein Honorar mit der Bedingung, daß der betreffende Jugendverein auch anderen Verbandsmitgliedern kein Honorar zahlt. 26. Dr. Leo Löwenthal, Frankfurt a. M.-Süd, Niersteiner Straße 9. Themen: Jüdische Charakterköpfe: a) Bei jüdischen Religionsphilosophen des Mittelalters. b) Maimonides. r c) Moses Mendelssohn. v d) Salomon Maimon. e) Moses Herz. f) Heinrich Heine. g) Marx und Lassalle als Juden. J h) Sigmund Freud. Wege der Erziehung in der Gegenwart: a) - Erziehung vor der Schule. b) Die_ modernen Schulsysteme. c) Scbülerpsychologie und -Psychopathologie. Wissenschaftsberichte: a) Die moderne Philosophie. b) Die moderne Psychologie. c) Die moderne Sozialwissenschaft (Geschichte, Soziologie usw.). j Gestalten der Welt: a) Buddha. b) Shakespeare. c) Goethe (mit b zu kombinieren „Hamlet und Faust"). Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: Zwischen dem 25. Dezember 1926 und dem 6. Januar 1927 jeden Abend, sonst jeden Abend, außer Donnerstags; am liebsten Samstags oder Sonntags. 27. Rabbiner Dr. Neuhaus, Mülheim a. d. Ruhr, Leibnizstr. 10. Themen: a) Der Talmud. b) Erziehungstragen. Bemerkungen: Honorar. 28. Lehrer S. Nußbaum, Dortmund, Arneckestraße 18. Themen: a) Das Judentum am Scheidewege. b) Sabbat und Freitagabend. c) Pessach und Sederabend. d) Die Zeit der Entstehung des Christentums und der Kampf zwischen Judentum und Christentum in dieser Zeitperiode. e) „Glaube und Heimat", Drama von Karl Schönherr, ein Spiegelbild jüdischen Schicksals. f) „Hinter Mauern", Schauspiel von Nathansen, ein Ausschnitt jüdischen Gegcnwartslebens. Bemerkungen: Honorar. 29. Lehrer J. Raphael, Beckum L Wcstf. Themen: a) Vom Wesen des Judentums. b) Gedanken zu Goethes „Faust". c) Moderne Dramatik. 30. Rabbiner Dr. Rull, Bamberg, Schillerplatz 14. Themen: a) Die Entstehung des Judentums. b) Das Element der Jugendlichkeit im Judentum. c) Jüdische Gegenwartsprobleme im Lichte der Emanzipationsgeschichte. d) Die innere Struktur des jüdischen Menschen. Bemerkungen: Honorar. 31. Prediger Rull, Detmold, Elisabethstraß« 24. Themen: a) Hugo Zuckermann, ein jüdischer Dichter. b) Hebbel, seine Beziehungen zu Juden und Judentum. c) Kolnidre, eine Betrachtung über Inhalt und Melodie. d) Die Ritualmordlüge. * e) Ahlem, eine Kulturaufgabe der deutschen JudenheiL f) Berufswahl, Berufsberatung und Berufserziehung. , Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: Sonntags und Montags abend jeder Woche. 32. Dr. Ernst Simon, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße 116. Themen: A. Vier Vorträge zum Verständnis jüdischer Gegenwart au» der Geschichte. a) Der Kampf um das freie Denken (Kohelot, Hiob, Philo, Saadja, Maimonides, Spinoza, Krochmal, Hermann Cohen, F-ranz Rosenzweig). b) Der Kampf um das gleiche Recht (Esther, der Exilsfürst Bostanai, Chasdai Ibn Schapruth, Abarbanel, Rabbi .Toselmann von Rosheim, Manasse ben Israel, Mendelssohn, Cerf Berr, Riesser, Cremieux, Pinskcr, Walter Rathenau, Trotzki). c) Der Kampf um das eigene Land (Josua, Esrah, Juda Makkabi, Bar Kochba, Reubeni, Sabbatai Zwi, Hirsch Kalischer, Theodor Herzl, Martin Buber, Gordon). d) Der Kämpf um die heilige Lehre (Arnos, Simon ben Schetach, Rabbi Akiba, Jehuda Halevy, Josef Karo, Chatam Ssofer, Chacham Bernays, Samson Raphael Hirsch, N. A. Nobel, Nathan Birnbaum, Awrohom Kuk, der Oberrabbiner des Heiligen Landes). Anmerkung: Sämtliche Vorträge stehen zwar in einem einheitlichen Gedankenzusammenhang, sind aber durchaus für sich allein verständlich und geb'm, von einem jeweils anderen Gesichtspunkt, einen Durchschnitt durch die jüdische Geschichte. Das 19. Jahrhundert wird breiter berücksichtigt. Auf Wunsch können auch einzelne der genannten Persönlichkeiten monographisch in einem Vortrag behandelt werden. B. Einzelthemen. a) Der jüdische Witz — eine «olkspsychologische Studie. b) Einführung in die neuhebräische Literatur, unter besonderer Berücksichtigung Bialiks. c) Martin Buber. d) Die jüdische öffentliche Meinung — ein historischer — 12