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Der Jugendbund · 1926-11-18 · 21 (18.11.1926) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
2 (1926)
Issue
21 (18.11.1926)
Date
1926-11-18
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Für sämtliche Redner kommt die Fahrtvergütung 3. Klasse eventuell Honorar oder auch angemessene kostenlose Unterbringung und Verpflegung in Frage. Unter der Rubrik „Bemerkungen" haben wir bei denjenigen Rednern, die Honoraransprüche stellen, das Wort „Honorar" vermerkt. Nähere Auskünfte bezüglich der Forderungen sind wir gern bereit, auf Anfrage hin zu erteilen. Es empfiehlt sich überdies auch im Interesse der Kostenersparnis,' vor direkter Verbindung mit. dem Referenten wegen eventueller Zusammenstellung einer Tournee mit der Verbandszentrale in Verbindung zu treten. 1. Oberrabbiner Dr. Adolf Altmenn, Trier. Themen: a) Die Epochen des Niederganges und die Genien des Aufstieges in der jüdischen Geschichte. b) Elia, ein prophetisches Charakterbild. c) Des Juden Heimatschnen. Bemerkungen: Zeitpunkt: Nach Ucbereinkunft, möglichst Sonntags oder an sonstigen schulfreien Tagen. Ort: Wo einigermaßen Verständnis für den gesetzestreucn Standpunkt vorhanden. 2. Fred Alexander, Köln, Lütticher Straße 4, Mitglied des Kölner Schauspielhauses. Rezitationen. Bemerkungen: Honorar. 3. Tenor Arnold Altweil (Opernsänger), Elberfeld, Gesundheitsstraße 9. Synagogale, hebräische und jüdische Musik. Bemerkungen: Honorar. 4. Dr. Baron, Kaiserslautern. Themen: a) Aus dem Leben der deutschen Juden im Mittelalter. b) Aberglaube und Judentum. c) Die jiddische Sprache. d) Geschichte des Kaddischgcbctes. e) Jehuda Halevi. Bemerkungen: Honorar. — Es kommen nur Vereine in Frage, die nicht zu weit von Kaiserslautern entfernt liegen. . 5. Dr. Werner Bloch, Berlin W. SO, Eislebener Straße 8. Themen: a) Judenheit; Judentum und Aufklärung. b) Jüdische Wanderungen der Neuzeit (1850—1925). c) Der Jude in der europäischen Welt. d) Die Judenfrage im Lichte von Wellbürgertum,Nationalstaat und Völkerverbrüderung. c) Die geistigen ' Fundamente der jüdischen Jugendbewegung in Deutschland. f) Zur Soziologie der allgemeinen Jugendbewegung und der jüdischen insbesondere. g) Die jüdische Jugend und ihre Umwelt. 6. Alired Bonnin, Bielefeld, Gehrenberg 30. Thema: Wege und Ziele unserer Vereinsarbeit. Bemerkungen: Das Referat kann nur Samstag abends oder Sonntag nachmittags in Vereinen gehalten werden, die nicht zu weit von Bielefeld entfernt liegen, so daß der Redner erst Samstag nachmittags wegfahren und Sonntag nachts zurückkehren kann. 7. Rabbiner Dr. Caro, Köln, Lochnerstraße 12. Themen: a) Der Apostel Paulus und das Judentum. Alsein letztes Opfer des Krieges ist vor kurzer Zeit Hans Norden, der Sohn des Rabbiners Dr. Norden, den Folgen seiner furchtbaren Wunden erlegen. Er ist nicht nur publizistisch als ein reiner und edler philosophischer Geist hervorgetreten, sondern, solange er dazu imstande war, hat er mit Liebe und Verständnis an unseren Problemen und Arbeiten Anteil genommen. Wir wollen seiner nicht vergessen! Rednerliste b) Die Propheten, die Klassiker der Religion. c) Hellenistisches Judentum in der vorchristlichen Zeit. Bemerkungen: Honorar. — Es kommen nur Vereine in Frage, die nicht zu weit von Köln entfernt liegen. 8. Frau Klara Caro, Köln, Lochnerstraße 12. Themen: a) Welche Forderungen stellt die Gegenwart an die jüdische Jugend? b) Jüdische Gegenwartsprobleme. c) Religiöse Jugenderziehung. d) Soziale Jugenderziehung. Bemerkungen: Ort: möglichst Rheinland und Westfalen. Honorar. 9. Rabbiner Dr. Dienemann, Offenbach am Main, Straße der Republik 58. Themen: a) Jüdische Mystik (Kabbalah — Chassidismus). b) Die jüdische Wertung von Gesetz und Gerechtigkeit. c) Religion und Religiosität. d) Die Gegenwartsbedeutung der Propheten. e) Wie die Alten die Bibel deuteten (Sagen und Legenden aus dem Talmud). f) Sittliche Ideen im Judentum. Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt möglichst Sonntags oder Mittwochs. 10. Rabbiner Dr. Elk, Stettin, Kronprinzenstraße 15. Themen: a) Der moderne Mensch und die Religion. b) Väter und Söhne, ein Beitrag zum jüdischen Erzichungsproblcm. c) Die Lehre vom Messias nach Bibel und Talmud. d) Der Unstcrblichkeitsglaube als religiöses und philosophisches Problem. Bemerkungen: Honorar. — Größere Städte bevorzugt. Redner möchte während der Weihnachts- oder Osterferien besonders gern-im Rheinland sprechen. 11. Dr. Paul Eppstein, Ludwigshaien am Rhein, Oggersheimer Straße 18. Themen: a) Das Führcrproblcm der Juden in Deutschland. b) Die Erkcnntnisgrundlagen der Judenfragc. c) Jüdische Kunst und ihre Probleme. d) Die bevölkerungspolitische Entwicklung der jüdischer Familie. e) Juden, Wirtschaftsethik und Kapitalismus f) Stufen, Berufung und Schicksal der jüdischen Jugendbewegung. Bemerkungen: Honorar. 12. Oberkantor Fleischaiann, Köln, Duifesbach 24. - Synagogale Gesänge, Oratorien, Balladen, jiddische Lieder. Bemerkungen: Honorar. 13. cand. jur. Werner Gninsfeld, Göttingen, Bühlstraße 4, pt. Themen:- a) Der gesellschaftliche und rechtliche Charakter und die Entwicklung der modernen Einzelstaaten. b) Zweck und Wesen des Staates. c) Die Hauptprobleme der Verfassung des Deutschen Reiches. 14. Emanuel Goldschmidt, Dortmund, Ardeystraße 71. Thema: „Meine Palästinareise" (mit Lichtbildern). Bemerkungen: Honorar. 15. Rabbiner Dr. Hugo Hahn, Essen, Emilienstraße 59. Themen: a) Erziehung zur Religion. b) Natürliche Magie. c) Jehuda Halevi und unsere Zeit. d) Die neuesten Ergebnisse der Jesus-Forschung. e) Paulus unter den Jnden. 16. Ernst Holzer, Frankfurt am Main, Grüneburgweg 81. Themen: a) Rathenau — Stinnes. b) Von Wesen und Wegen jüdischer Jugend. Bemerkungen: Die Vorträge können nur Samstags und Sonntags in Orten gehalten werden, die nicht weiter als 4 bis 5 Stunden von Frankfurt entfernt liegen. 17. Lehrer Isaak, Limburg a. d. Lahn. Thema: Die Namen der Juden. — M — / *

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