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Der Jugendbund · 1926-06-17 · 10 (17.6.1926) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
2 (1926)
Issue
10 (17.6.1926)
Date
1926-06-17
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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? Führerliste Anschrift der Verbandsleitung: Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands, Düsseldorf, Haroldstraße 4, L Telephon 7390. Kassen Verwaltung des Verbandes: Karl Göritz, Chemnitz, Markgrafenstraße 3. Postscheckkonto des Verbandest Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands, Chemnitz, Markgrafenstr. 3, Konto Berlin 13 500.'' 1. Vorsitzender: Dr. Siegfried Klein, Düsseldorf, Haroldstr. 4L Stellvertretender Vorsitzender: Herbert Felsenthal, Düsseldorf, Graf-Adolf-Straße 14. Schatzmeister: Karl Göritz, Chemnitz, Markgrafenstraße 3. Siegfried Bacharach, Hannover, Dachenhauser Straße lb. Marianne Hilb, Konstanz am Bodensee. Alice Hirsch, Magdeburg, Askanischer Platz 2. Kurt Hirsch, Hamm an der Sieg. Ernst Holzer, Frankfurt am Main, Grüneburgweg 83. Aribert de Jonge, Hamborn, Kaiser-Friedrich-Straße Fritz Kaiser, Duisburg-Ruhrort, Landwehrstraße 21. Dr. Hermann Lehmann, Bremen, Bornstraße 64. Mine Meyer, Düsseldorf, Schiitzcnstraße 19. Waldemar Strauß, Berlin SW. 68, Charlottenstraße 6 30. Badischer Landesverband: Frilz Hagclberg, Konstanz am Bodcnsce. Döbele 16. Hessischer Landesverband: Erich Hcrzfeld, Frankfurt a. M., Juliusstraße 8. Mitteldeutscher Bezirksverband: Dr. J. Nobel, Berlin NW., Turmstraße 30a. Nord-Westdeutscher Bezirksverband: Alfred Bonnin, Bielefeld, Gehrenbergstraße 30. PfSlzischer Landesverband: Dr. Ernst Jacob, Saarbrücken, Dudweiler Straße 69. Rheinisch-westfälischer Bezirksverband: Dr. Hugo Hahn, Essen, Emilienstraße 59. Sachs. Landesverband: H. Gutmann, Chemnitz, Theaterstr. 34. Westdeutscher Bezirksverband: Dr. :Robert Salomon, Trier, Krahnenstraße 2—3. ' Württembergischer Landesverband: Dr. Julius Cohn, Stuttgart, Villenstraße. Für die bayrischen Vereine: Helene Eckstein, Bamberg, Hainstr. Groß-Loge für Deutschland U, 0. B. B.: Dr. Benno Walter, Berlin SW. 68, Zimmerstraße 92—93! Allgemeiner Deutscher Rabbinerverband: Verband der jüd. Lehrer Deutschlands: Jüdischer Frauenbund: Vertreter werden noch bestimmt. Geschäftsführer des Verbandes: Fritz Schws-: >Hfcl baden, Herderstraße 26. Wies- Beirct. Vors.: Dr. Gust. Löffler, Frankfurt a. M., Ober«na'r.anla< Dr. Alfred Apfel, Berlin SW. 68, Friedrichstraße b9 60. Dr. Cora Berliner, Berlin W. 15, Emser-Straße 37. Elsa Hirschel, Dresden, Wiener Straße 85. Dr. David Krombach, Essen. Dr. Paul Lazarus, Wiesbaden, Taunus^traße 72. Dina Schüftan, Erfurt. Gustav Spier, Haigerloch (Hohenzpllcrn). Kommerzienrat Maximilian Stein, Berlin W. 10, Rauchstra Siegfried Weinberg, Wunstorf (Hannover). Preisausschreiben 13. U 6. Gemäß Beschluß der sechsten ordentlichen Delcgiertentagung des Verbandes der Jüdischen Jugendvercine Deutschlands am 23. und 24. Mai 1926 in Düsseldorf schreiben wir hiermit zwecks Beschaffung eines wirksamen Verbandszeichens ein Preisausschreiben aus. Entwürfe für ein Verbandszeichen, das a) im Briefkopf, b) im Zeitungskopf, c) als Verbandsnadel, d) im Wanderwimpel Verwendung finden soll, sind bis zum 1. August 1926 an untenstehende Adresse einzureichen. Die Entwürfe müssen in den Farbtönen gehalten sein, die für die Ausführung gedacht sind. (Es genügt also nicht die Bezeichnung blau, rot usw.) Die Entwürfe sind mit einem Kennwort zu bezeichnen, während die Adresse des Einsenders in einem verschlossenen Kuvert mitzusenden ist, das als einzige Aufschrift das Kennwort des Entwurfes trägt. Teilnahmeberechtigt sind sämtliche Mitglieder der Verbandsvereine. Als Preis für den ausgewählten Entwurf wird eine Bücherspende bestimmt. Den Preisrichtern ist vorbehalten, weitere Entwürfe zu prämiieren. Der preisgekrönte Entwurf und die eventuell prämiierten werden alleiniges Eigentum des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Als Preisrichter lungicren: Rabbiner Dr. Klein, Düsseldorf; Herbert Fclscnthal, Düsseldorf; Karl Goeritz, Chemnitz; Dr. Gustav Löffler, Frankfurt a. M.; Fritz Schwarzschild, Wiesbaden. •Die Entscheidung des Preisrichterkollegiums ist unanfechtbar. Das Ergebnis des Preisausschreibens wird in der Augist-, nummer der Jüdischen Blätter bekanntgegeben. D'e nicht verwandten Entwürfe gehen an die Einsender wieder zurück, falls von denselben nichts Gegenteiliges bestimmt ist. Düsseldorf, Haroldstraße 4. Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Rabbiner. Dr. Klein, 1. Vorsitzender. Beschlüsse der sechsten Delegiertentagung am 23. und 24. Mai 1926. 1. Das Verbandsorgan ist von seilen der Vereine für jedes Mitglied, bei mehreren Mitgliedern einer Familie für die Familie zu halten. 2. Die Delegiertentagung beschließt,] daß jeder Landesverband für das Verbandsorgan pro Monat Annoncen im Betrage von 30 Mark wirbt oder den Gegenwert in bar zahlen muß. / 3. Der Verbandsbeitrag beträgt monatlich 5 Pfennig pro Vereinsmitglied. 4. Antrag Rülf-Nobel: Es wird der Posten eines besoldeten Geschäftsführers für den Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands geschaffen werden, 5. Die Schaffung eines markanten Zeichens des Verbandes als Brief- und Zeitungskopf, Nadel und Wimpel ist mit größter Beschleunigung durchzuführen. 6. In Anbetracht der schlechten Wirtschaftslage dürfte es einer großen Mehrzahl unserer jugendlichen Mitglieder auf icd nicht möglich sein, während ihres Url.iuLs zu verreisen Daher ist seitens des Reichsverbandes durch das Ycr bandsorgan ein Urlaubsa^stausch derart zu organisieren daß ein Mitglied unseres Verbandes zu-einem andern Urlaub fährt und sich dafür verpflichtet, ein Mifg! des dortigen Vereins für die gleiche Zeitdauer bei sich zu beherbergen. 7. Die Delegiertentagung sieht in der Unterstützung der Vereine der Kleingemeinden eine der wesentlichsten Aufgaben des Verbandes für die nächste Zukunft, per Verbandsvorstand schafft aus den Mitteln des Etats einen Fonds, der Zuschüsse zu den Reisespesen für Redner für die Kleinvereine leistet. Der Verbandsvorstand arbeitet unverzüglich Richtlinien aus, nach denen er gemeinsam mit den Bezirksverbänden geeignetes Büchermaterial vermittelt. 8. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß der Verfall des deutschen Judentums nur durch Gewinnung der jüngeren

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