Mannheim
Compact Memory

Der Jugendbund · 1926-03-25 · 4 (25.3.1926) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jugendbund
Volume
2 (1926)
Issue
4 (25.3.1926)
Date
1926-03-25
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/6492456-6352473-6352477--0059-4928271
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

MITTEILUNGEN DER VERBANDSLEITUNG Einladung zur 6. ordentlichen Delegiertentagung Am 23. und 24. Mai 1926 findet zum ersten Male seit der Bonner Tagung im Jahre 1922 eine ordentliche Delegiertentagung unseres Verbandes statt. Auf Grund der Satzungen laden w'r hiermit die Vereine ordnungsgemäß zu dieser Tagung nach Düsseldorf, wo nach Beschluß des vorläufigen Vorstandes die Beratungen vor sich gehen sollen. Die Delegiertentagung besteht nach den Verbandssatzungen aus den Delegierten der Verbandsvereine, die Mitglieder eines Verbandsvereins sein müssen. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind zur Teilnahme an der Delegiertcnvercarnmlurjg berechtigt. Anträge müssen mindestens 3 Wochen vorher schriitlich beim Vorstande eingereicht werden. Dieser ist verpflichtet, die eingegangenen Anträge vor der Tagung durch das Verbandsorgan bekanntzugeben. Wir setzen deshalb den En: termin für d.e Einreichung von Anträgen auf den 15. April fest. Die Verhandlungen sind öffentlich. Die Vereine können deshalb auOcr ihren Delegierten (für jedes angefangene 100 der Mitglieder einen, höchstens aber 6) auch Mitglieder als Gäste entsenden. Irgend welche Entschädigung kann für die Delcerierten vom Verband nicht geleistet werden. Wegen Unterkunft und Verpflegung geht den Vereinen ein besondrer Fragebogen zu, den , genau ausgefüllt, umgehend an uns zurückzusenden bitten. Bis zum 15. April müssen wir genaue Angaben über die Zahl der Delegierten und Gäste von Verein in Händen haben, um die Vorbereitungen richtig treffen zu können. Vorläufiges Programm der Tagung Freitag, den 21. Mai, Freitagabendfeier im Jugendheim, Oststraße 50. Sonnabend, den 22. Mai, vormittags 9 Uhr, Festgottesdienst in der Synagoge, Kasernensfraße. Nach ittags Besichtigung der Ausstellung „Gesolei" (Karten sind vorher besorgt». Abends Begrüßungsfeier im Logenhaus, Grafenberger Allee 78, und Vorstand^^t'znng. Sonntag, den 23. Mai, vormittags 10—1 und nadunittags 3—6V2 Uhr Tagung im Saale der Gesellschaft Verein, Steinstraße 10—ib Tagesordnung: 1. Bericht des Vorsitzenden. 2. Grundlagen der Verbandsarbeit. Referat: Dr. Robert Salomon, Trier. 3. Generalaussprache. Montag, den 24. Mai, vormittags 10 Uhr, Fortsetzung der Tagung. 1. Anträge. 2. Wahlen. 3. Ev. ein weiteres Referat, dessen Thema rechtzeitig bekanntgegeben wird. In der Mittagspause wird ein gemeinsames Mittagessen gereich:. ' An die Vcrbandsvcreiiicl 1. Wir bitten wiederholt, die Werbung von Anzeigen in der Verbandszeitschrift in Angriff zu nehmen. Wir sind bereit, 20 Prozent des Anzeigenpreises den Vereinen auf die zu zahlenden Abonnementsbeträge anzurechnen. 2. Die Wiedercinrichlung der Fördcrcrliste begegnet nicht dem nötigen Interesse der Vcrbandsmitgliedcr. Wir erinnern insbesondere an .die früher eingebürgerte schöne Sitte, Glückwünsche jeder Art zwischen VcrbandsmitgÜcdern durch die Fördercrlislc auszusprechen. 3. Wir bitten, die in den nächsten Tagen den Vereinen zugehenden Fragebogen zur Dclegicrtcntag-.ing umgehend zu beantworten. An die Leiter der Landesverbände! 1. Wir verweisen auf die Nachrichten des Westdeutschen Bezirksverbandes in dieser Nummer und ersuchen, uns bäldmöglichst die dort geforderten statistischen Unterlagen zur Vorbereitung der Tagung zu übersenden. 2. Das bisner übersancle Adrcsseniratcrial genügt noch flicht zur Herstellung eines Verba-nds-Adrc" .fcl zeiehnisses. — Wir bitten, in gleichzeitiger Erledig inj*, un» ein sorgfältiges Adrersenverzcirhnis zukommen zu lassen. 3. Die Tätigkeitsberichte für März-April sind bis zum 15. April abzuholen. Die Arbeit im Verband Dem Arbeitsbericht des Mittcldeutschci) Landesverbandes entnehmen wir folgendes: Die Arbeit des Vorstandes wird durch die große räumliche Ausdehnung des Verbandes erschwert. In sein Bereich fallen neben Berlin und Brandenburg auf der einen Seite Pommern und die Ostmark, andererseits die Provinz Sachsen und der Frcisiaat Anhalt. Die größten und am besten arbeiterden Vereine sind in Pommern - 13 Stettin, in Brandenburg Schncidcmühl und in'Sachscn Magdeburg. Berlin führt unter Leitung Von Albert Goldschmidt eine rege Gruppenarbeit durch. Den Vorsitz des Landesverbandes führt Rabbiner Dr. Nobel. Berlin. Am 18. März war der Verbandsvorsitzende in Berlin mit den Führern des Miltel- (ioutschen L. V. zu einer Aussprache zusammen. Eine stattliche Anzahl Berliner Freunde waren erschienen In Berlin

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.