Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 11 (1920)
- Issue
- 3 (8.1920)
- Date
- 1920-08-01
- Page
- Seite 60 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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— 60 — i<on Pan! Da droben stand idv wo sich lastrstundeite die stsnde reichen, stoch über Menschen. - wo höher streben stets die starren,bleichen, stiten Mauern stimmelwürts. 5o sprach ich einst. Da Domestürme in den stimmet stiegen Und ich oerstun mte, weil unsere Kräfte in den Werken liegen. Deren SrSste ewig wZstrt. * So klein sind alle, Die wirim Schatten dieser Bäume schassen stufstrebt der Seist, Die Seele liebt,-und unsere stand brauch» Waffen, fast unser Le en leben kann! Lin Scheiterhaufen, stuf dem ein Menschentum wir un; errungen. Ist unser Lager. Und stat die Loste unseren Leid bezwungen. Der Seist, der alle eint, lebt fort. Da droben standen wir, wo sich sastrstunderte die stände reichen Und waren Menschen. Strebten aneinander auf im Zeichen Lines geistkriftall'nen Dom;. Schwamm der Mond in Wolken» wogen Durch den stauch der Mitternacht, Der, dem Slockenturm entsiogen, Du,ch die grünen Wipfel streicht Und durch den Tanz der Sternenpracht Im Schlummer in dieStu den lchleicht. Fliefit die Burg in Licht und Schatten Klar und fest in istren Mauern, ’ Die den Seist besterdergt Daten, Der aus istren Steinen spricht. Denn ein feierlich erschauern In die Seele turmgieich bricht: rgweihe. £ p p ft e i n. stier — der Ort, wo es geschesten. Das die weit erbeben liest. Und ein neues stuferstesten Nus dem alten Stauden stiest, — stier, wo zu dem Kampf der Töne - Die Fanfare schmetternd rief Und ein Feuer für das Schöne Durch die Sängerworte lief, — ' - Dort war's, da uns die Tat geboren Die des Sedankens Kraft gezeugt, wo wir, im Schall des Worts ocrloi en. Das Werk an jenen Mauern masten Dor seiner Sröste uns gebeugt. wo wir das Sift der Welt vergasten. Und stgmnen aufzum stimmet stiegen, woitios, aus des Blickes Siut, Da wir um unser Füstien schwiegen .. Drunten blinkten Bastniateinen — Droben lostt ein Menschengut — Dast sie uns begreifen lernen. Die da brunien rastlos st,eiten. Tag und Nacht für uns, die fungen: Die zum Sleck wir frost geleit-n. Da wir Menschen lstnen schenken . Wunderworie, die'; gelungen, > Nufgeklungen aus dem Denken, staden's mir ins sterz getragen — Nein — nicht mir — mir nicht allein — Nile pulse stör' ich schlagen, Nile Seelen stör' ich klingen: Zusammen lastt uns Menschen sein Sid uns, o sterr, um was wir ringen . Lebt der Seist, der sich die Form erschafft. Steht die Burg als ein Sgmbol der Kraft — — Lin steli'ger weg — Lastt, Freunde, uns stinuntersteigen Und jenen Sklaven unj're Sonne bringen. Dann wird das Klirren ihrer Fesseln schweigen, Und ihre Kelten werden bann harmonisch klingen .. Allen Freunden zur Erinnerung an Eise nach. 29. Juni lft.0.