Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 9 (1918)
- Issue
- 1 (28.2.1918)
- Date
- 1918-02-28
- Page
- Seite 21 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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— 21 - t Aus unteren Vereinen. Allcnstci». iSuDc 'Jioocutber 1917 beschlossen w> siyung, die Vcreinstäligkeit im jüdischen Jugendbund, zen Kriegszeit Hane ruhen müssen, wieder aufzuniehnir die Wiederausnahme unserer Arbeit umso eher -eh« liebenswürdigerweise ihre Räume zur Verfügung jüdische Literalurverein uns seine Unterstützung in, je Line Reihe von in Allenstein anwesenden jüdischen mitzuardeiten. um so den Verein wieder auf seine Infolgedessen konnten wir an jedem Sonntag eineiji anstalten. der durchschnittlich von 40—75 Personen Versammlungen waren stets sämtliche jüdischen jftnge Mädchen sowie die hier anwesenden jüdischen Solde 1 Verbandsmitre'lungen wurden unseren Mitgliedern unh letzter Zeit fanden folgende Veranstaltungen statt: F dorff: »Ausblick und Gegenwartsfrag ,.U riel Äcost a"; Siegbert Eick: »Arnold Zw ..Z u ck e r m a n n"; Herr Leiser: »Bar Kochb Olitzki: „Flavius Iosefus"; Frl. J»ho> i »W cltkricg und die Jude «frag c". Aützerde eine Chanukkah-Feicr, bei der Rabbinenr Dr. Olitzki Rezitationen über die Makkabäer und Gedichte von an. Gemeinsam mit dem Literaturverein veranstalte icagsabend. an dem Herr Fabius Schach über »Das die jüdische Jugend" sprach. Zu einer Chanukkah-Feich gesamter Jugendbund eingeladen. Außer den ol anstaltungcn fand noch ein Märchenabend mit Liedern Wir gpdcnken, unsere Tätigkeit auch im neuen sSei rechnen auf die Mitarbeit aller in Betracht kommenden die len Berlin. Der Jüdische Jugendbund vollendet am 31 Vercinsjahr Auch jetzt, im vierten Kriegswinter, ist e! juhalten und die Tätigkeit unseres Bundes so zu gestc 1 ablaufende Geschäftsjahr mit Befriedigung zurückblicken heblichen. ständig wachsenden Schwierigkeiten, die sich Verhältnissen und der langen Dauer des Weltkriegs Schwierigkeiten nennen wir die Einziehung fast sämtl, zlieder. die Verschlechterung der Verkehrsverhältyisse schwerung, die Vereinsräume zu erreichen, die Schtviei i von Vortragenden, endlich der Umstand, daß fast alle überhaupt eingezogen wurden, mit beruflicher Tätigte Unser Bereinsleben waren wir bestrebt, den Verhä jupafsen. Daß wir auf dem rechten Wege waren, zeigt ^feit unserer Mitglieder — auch solcher, die den Verein besuchen können — und die zahlreichen Briefe unserer Mitglieder, insbesondere unserer Feldgrauen. Mit^Trh Opfer, die der Krieg auch neuerdings aus unseren Eine Uobersichr über Gefallene Dekorierte und Kriegs beabsichtigen wir für die Zeit nach Friedensschluß. Unsere Dienstag-Abende in den Vereinsräumen s wurden auch in diesem Winter forlgeiührt. Wir eröfi von Herrn Dr. Josef Meisl gehaltenen Vorträge Aus der Reihe weiterer Veranstaltungen nennen wir : in einer Vorstands» die während der gan» en. Wir konnten an n, als die Loge uns g-stellt Halle, und der her Beziehung zusagte. ldaten versprach uns. Hlte Hohe zu bringen Vortragsabend ver- »esucht war. Zu den n Leute und junge» en eingelaüen. - Dis Gästen zugestellt. In l. Johanna Laden-; Frl. L e w a l d : -ig"; Herr Cohn: a"; stuck., med. Le» na Ladendorfj: m veranstalteten wir Lichtchen entzündete, chofenfeld schlossen sich' ten wir einen Vorneue Deutschland und der Loge war unser genannten' Ve». zur Laute statte chester forrzusetzen in»» Kreise. ^tlärz d. I. sein neuntes ■ uns gelungen, durchten. daß wir auf da« können, trotz der e» guS den großstädtischen ergeben. Als solche cher männlichen Mit- und damit die E»- igkeit der Beschaffung Leiter, soweit sie rricht t überlastet sind, ltnissen der Zeit. a» uns die Anhänglichjahrelang nicht hatten auswärts befindlichen uer gedenken wir der Reihen gefordert hat. teilnehmer überhaupt Pilhelmjtraße 118, 11) fneten sie mit einem »sber »Heinrich Brätz". folgende Vorträge: