Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 6 (10.12.1917)
- Date
- 1917-12-10
- Page
- Seite 237 (sequence 77)
- Language
- German
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— 237 — fremdem* Haar 186" nach Ztra. aber lachten mich ich den Scheitel Meine jüngeren kleinerer Städte Scheitel zu trage i nicht im geringstt cs die gleichaltrig hielten sich zwar nicht. Seit mgr -Entfernungen hei den Städten fern: Mode. Auch ich bekam einen solchen, als ich mick) ßbnrg verheiratete: mein^ dortigen Schwägerinnen ans, daß ich so was noch mitmache. Deshalb trug nur, wenn ich zu meinen Eltern auf Besuch kann Schwestern, obgleich sie!in strengfrommc Familien heirateten, dachten jchotz g^r nicht mehr daran, einen »nd meine sonst so 'strcgge Mutter nahm es ihnen n Übel. Noch etwas leichter als wir Töchter nahmen cn Söhne mit manchen ireligiöicn Vorschriften: sie äußerlich daran,, aber hiritcn herum auch manchmal mit der Eisenbahn überall hernmkam. in weitere ratete und die anderen Gewohnheiten namentlich in en lernte, änderte sich alles." Einen gänzl unter Großherzog seinem Minister Gcwerbefrciheit die völlige . bürg Nicht nach den großen Bürgerr > befürchtet hattcr denm t besseren werbsinöglichkeitei Offenb irg, Bader mehr s eigegebencn Gesetzg Landbe» Großeli lichem Umfange Staats Minist, in der Staa'Smk gewesen chling bes und K ern unter i hr ebenso das nehnier üblere bewerb jiidischc Jünglinge lockten bijnicht ipenige jüdische Aerzt, badischen äar dies d, 2ä Jahre im Amie blieb. Lateinschule meiner niwälte inji Es w In meiner Änspsr am SÜ. Mit l!#H führt ter Isra« Uten und ibv stärken fl«e»anet nnb, i nner, bie nt itb. Der qri Lohenstal fen. Wilhelm Erotzderzl a. Kart Fric > auch bie firaeliten Bc taatSmanitz. segenSreuhen E nkluh Emanzipation verdank i^cn Umschwung in dem Leben der Juden hatte die Friedrich, dem würdigen Enkel Karl Friedrichs, und Lamey°) zn Anfang der 1 Sßflcr Jahre dnrchgesiihrte und Freizügigkeit nizd im Anschluß daran erliche Gleichstellung dbr Israeliten zur Folge. ihnen bisher verschlossenen Landortcn mit itzen, wie manche Gögner der Emanzipation ging jetzt der Zug der Juden, sondern nach Lchulcn ansgestatteten . und mannigfaltigere - Er-" bietenden Städten, wie Konstanz, Freibnrg. Lahr. -Baden. In großer Zahl wandten sic sich dem nunkaufmännischen Berufe zu, der von der damaligen Inders begünstigt wurde mnd angesehener war als eingewerbe. Tic Landwirtschaft, die von meinen .strenger Mitarbeit ihrer Töchter noch in anschn- Getrieben worden war, gebiet ja auch infolge der ziibilligensr fremdländischer Erzeugnisse in immer Handwerk durch den erdrückenden Wcttden Einsi Lage und der ansbliihenden Fabrikindnstrie. Geistig besonders befähigte Jünglinge lockten dip akademischen Berufe, und bald gab cs Rechtsanwälte und auch Richter und Lande, ja seit 1867 sogar einen jüdischen r Finanzminister Moritz EMätter, der a ich immer ein guter Schüler war und Geburtsstadt, die übrigens auch mein, o: qcfjc anläßlich ich folflenbf# Vertrauen nn : ke ne8 brr bie n öftten e Aeranber von Omnien r ch sinb auch benS mit ber wie auf bie Eni n.' hoher ff 11 ber Znihlllnna be8 Lamen-DenkmalS in Mannheim au8: .Ni'er ben Mom'ntef. bie baS Telbsrvertr'uen b«n srortschritt ber Menschheit zn erhalten nnb zu rinci'^n bie Tatsache, baß b'ejeniaen Herrscher unb aller Z-nen gefeiert werben, Wohltäter ber Inben itnb itAfar, Theeborich und Karl der lyrohe nnb bie Lnb l romweN. ber g^ohe Kurfürst nnb VabenS erstes für )>e Israeliien Lichtge'talien. bo barf cS bcnn Geung'uung erfülle», bah sie ben volkstümlichsten anderer einen enbe», nachhaltigen unb tswicklpng bicfcS schSaen Landegeübt hat, ihre # .