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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-12-10 · 6 (10.12.1917) · p. Seite 222

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
6 (10.12.1917)
Date
1917-12-10
Page
Seite 222 (sequence 62)
Language
German
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— 222 — Als Typus der ersten Hauptart: Rasse als Anfang, wollen wir den Grafen Gobineau. als Vertreter der zweiten Hauptart. erste Unterart: Rasse als dauerhaftes Endprodukt einer langen .Zuchtwahl. Rasse als veränderliches Endprodukt einer kurzen Anpassung. Albrccht Wirth nennen, der mit Recht -darauf aufmerksam macht?) daß charakteristische Rassen, wie die Buren und die Jankees. in einam kurzen Jahrhundert, sozusagen vor unseren Augen, entstanden sind. Tie dritte Hauptart geht von der züchterischen Erfahrung aus, daß Tiere mit besonders scharf ausgeprägten Zeichen ihrer „Rasse" zumeist eine größere Leistungsfähigkeit aufweisen als wenig w ausgezeichnete. Tie Beobachtung ist an sich ein Simplismus stnd jeder da rast s gezogene Schluß notwendig ein Kreisschluß: denn di^se Rassen sind ja gerade „auf Leistung" gezüchtet worden, indem man alle Zucht- Produkte von der Erziehung und vor allem der Kreuzung ausschloß, die unter der geforderten Leistung, z. B. Schnelligkeit beim Reist ier. Kraft beim Lasttier, Spürfähigkeit beim Schweißhunde, Gutartigkeit beim Haustier überhaupt Zurückbleiben?) Ta die hcrangezüchteteN Leistuygen von bestimmten körperlichen Strukturen begleitet sein inlljsen, so ist der Rückschluß von der Struktur auf die Leistungsfähigkeit nur die „Probe aufs Erempel", also ein Simplismus?) 'Man könnie fast mit demselben Recht sagen, daß eine für eine bestimmte Beanspruchung bestimmte Eiienbahnbrücke von guter Rasse sei. Etwas Wahrheit würde darin liegen, weil uns alles Zweckmäßige, ein tierischer Körper, der als Ausprägung seiner Lcbensbedingungen erscheint, jiinö eine zweckmäßig gebaute Eisenbrücke, als ästhetisch betont, als ,-schön" erscheinen. 1 Tieie Tinge werden nun auch, aufs menschliche gewendet, mit dem Begriff „Raste" bezeichnet. Tas Wort bedeutet also hier nichts als Leistungsfähigkeit, vollkommene Anpassung an die Lebensbedingungen. So zum Beispiel in der Wortverbindung: „Rasienhygienq". Ten Rastenphiloiophen aber dient diese Wortbedeutung dazu, ibrein tragenden Bearisf auch die Kennzeichen der besonderen Le'stunqssäh gkeit und Schönheit — bei der „Raste", der sie selbst angchören ade: anzugebören glauben machen wollen — oder mindere Leistungsfähigkeit und Schönbeit — bei anderen Arten — auszubesten. Erst daduich erhielt er die Wertbetonung, die sie für ihre Zwecke brauchen. »i Wirtb. Balk?»um und?vel»macht. S 7. n Baaebal, n lerun-i der IlMenen. s.eng- K-viiün Kaltan. d-r bll-'km mer'würdiae kze"en!Mf<er Ar» beabach'et fmt. firt-firriht t>cn T'or'inm fo'nfnVrmaficn: .»je un»e-- be»»erlich wilden ktü-ke emcr jeden Heerde entvrinacn aeivSbnlich und sind vaNstü-di, verloren: dir wilderen nun den »»'äckb'eibenden werden sicherlich immer zum Schlacht n anSaewa lr. alt m»n q-z>vnnaen i»t eine? der Heerde zu Uten. Du? zahmste Di-b. welche? 'el en we.ilünst. die 0-erde zn'ainmenhll- und sie an» deuz Heimiv^ae ansührr Nitz» man leinner am Leben n? du? üdrme. T »her merden diele Ti-re hnnvtsllchlich die Aelt rn de? S:am re? und v rmachen ikire »ahmen Neihunaen der kün^tiaen Heerde, ach linde stetdei den rliehznch! treibenden Wilden oon Tüdhnieri'a!»i-»en S-rioir der H»-tl eobail te'. gch hal'e tfin für 'ehr wich i» »veeen seine- Sirenge und Negelmün fite t. Sr mun seit den lr ndebca Z i»en lenandea laben und in sortrvührender Wirksamkeit, van Geschlecht zu Kekchlecht . j» au> d.n l, u i cn Taa aeblieben sein." 3i km all. <«> n. sa.iiiilont'. S. V. fan* lvStiisch» .Ter heraebrach'e Klaube. daN da? B.ut eni'chekder <lb-i d.oog teilwill tut; für die Bwbzüchter-Tlieori' der Keschicht- Ireundlich stiminen.-

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