Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 6 (10.12.1917)
- Date
- 1917-12-10
- Page
- Seite 189 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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— 189 — Imiicbtc der Erörterung, die eben eine Wendig Formulierungen genommen hatte, mit geipan war offenbar. d>isz er kein Won verstand: die anfnalmi. glich der von (Gläubigen, die den e in kennen brauchen, da ihnen die Fügung der alles gibt, defien fie bedürfen, und ^nehr, als möchte. Nach e etwas zu lagen Angelegenbeit besprechen. Er wehrte heftig wieder ein und mit ihm M/s Lauschen. Als e verstrichen war. befragte ich ihn von neuem ner W^eile fragte ich ihn den hätte: ich würde gern mit ihm i bi Wunsch habe, de Nein. nein, er b feinen Abschluss fühlte mich, wie n ich ihm erfüllen könnte: er ibe keinen Wunsch, versicherte ivir standen auf. Es war es einem in solche» stunden tu geschieht, nicht i lüde, vielmehr frischer als z> Spaziergang zu machen, ein diefem Angenbl mit einer unsäglich schüchternen Gebärde. „He möchte Sie etwas fragen." Ich bat die fehle mich mit ihm -an einen Tisch. Er fchw -Herr M.." wraci ick' ihm zu. „ich will Ihnen „Herr Doktor." sagte er. Er hielt inne: l^ann fnfnf er fort: „lind ich Mann für meine Tochter." Wieder eine Paule hat die Prüfungen mit Auszeichnung bestai inne. diesmal etwas länger. Ich sah ihn aii mutete, er wolle mich ersuchen, mich für d irgendwie zu verwenden. „Herr Doktor." ordentlicher Menfch?" Ich war überrascht, f Antwort nicht verweigern durfte. „Nitn. Herr br»,. was Sie lagen, ist wohl anzunehmen ist." Doch er fragte weiter. „Herr Doktor." la ein .guter .ftovf?" „Das ist schon schwerer Verte ich. „aber immerhin wird er's mit Ile haben, er dürfte alio wohl auch was im Aop hielt M. inne: dann fragte er. offenbar als er nun zum Gericht oder zu einem Advokaten Ihnen nicht Auskunft geben." antwortete ich: . Mann nicht. unh auch wenn ich ihn kennte. Punkte kaum zu beraten vermögen." Da aber fast schwermütig verzichtenden, halb klagenden, an und wrach in einem imbeichrrblicften. aus gemischten Ton: „Herr Doktor. Sie wolle das lel,t n ich danke Ihnen dafür, was Sie mir gesagt ho Diese humoristische und sinnvolle Begehest dem Ehaffidismus nichts zu icbnffen hat. hat mi bedeutsamen Einblick in ihn gewährt. Als .Ein Zaddiks empfangen und durch die befleckte SB ■"T\ ng zu etwas abstrakten ikter Aufmerkiamkeil. Es Andacht, mit der er jedes yhalt einer Litanei nicht Laute und Töne allein irgend ein Inhalt veri^och, ob er mir vielleicht beiseitegehen und seine as Gespräch fetzte ne weitere halbe Stünde ob er nicht etwa einen dürfe auf mich rechnen, er. Das Gespräch fand spät geworden, aber ich lebhafter Wechselwirk„ng' ivor, und beschloß einen ick näherte M./sich mir rr-Doktor," sagte er. „ich deuten zu warten imd eg. „Fragen Sie nur, gern, ,'o Mit ich kagin, .ich habe eine Tochter." habe auch einen jungen „Er ist ein Jurist. Er n." Er hielt wieder siniinternd an: ich ve» n präsnmtilx'n Eidam fragte er. „ist das ein ishlte aber, dasz ich eine M-," erklärte ich. „nach er sleiszig und tüchtig gte er. „ist er aber auch z» beantworten." erwi« ß allein nicht geschafft haben." Noch einmal es: „Herr Doktor, soll?" „Darüber kann ich ich kenne ja den jungen ürde ich ihn in diefem iah mich M. mit einem halb begreifenden Blick Betrübnis und Demut n nicht jagen — nun. ide oben. heit, die scheinbar mit r doch einen neuen und d hatte ich ein Bild des irklichkeit hindurch die