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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-12-10 · 6 (10.12.1917) · p. Seite 187

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
6 (10.12.1917)
Date
1917-12-10
Page
Seite 187 (sequence 27)
Language
German
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— 187 n: die »Sippure Maas- Geschichten des Rabbi r besondern Art, sinnchten, aus dem Nieder» Zur ersten Mitteilung, zur „Schriftstell >rei" kam es auf eine wunderliche ArU Unter all den Büchern, den Sammlnngen van Lehr sprächen der Zaddikim und den Sainiulungen non Legenden aus ihrem Leben, war auch ein ganz eigentümliches, vqn den andern verichie dcnes, dazu Wohl das volkstümlichste von alle sijot", die „Erzählungen der Begebenheiten Nachman von Bratzlaw. eines Urenkels des Baal-Schein. die er feinen Schülern vortrug und die einer von ihnen nach seinem Tode, in einer offenbar sehr entstellten Form, niedcrichricb iind veröffentlichte. Es waren dies zum Teil reine Märchen, vornehuilich orientalischen nach gebildet, zum andern Teil Schöpfungen eine bildliche, zuweilen leicht allegorijierende Gesch schlag mystischen Erlebens und dem Gespinst e ner konstruktiven Phan tasie gewoben. Ihnen allen war ein nicht eigentlich „lehrhafter", wohl aber lehrender Zug gemeinsam: Rabbi Nachman selbst halte sie die Kleider seimst Lehren genannt, und von Schiilerhand war ein nmsangreicher Kommentar dazu entstanden. Abet an ihnen allen hastete auch die Entstellung; die des Inhalts durch allerlei utilitaristische und vulgär-rationalistische Einschläge, die der Form durch Verwirrung der Linien und Trübung der reinen Farben, wie man sic sich aus weniger betroffenen Teilen erschlichen konnte. Fast unwillkürlich begann ich zu übersehen, ein paar der eigentlichen Märchen, also der unoriginalen Stücke des Buches; wenn ich dabei an Leier dachte, so waren es keine andfrn als Kinderd Als ich fertig war, schiün mir, was vor mir lag, dürftiger als ich vermeint hatte, weit dürftiger als die verwandten Geschichten aus „Tauend und edruckk sah'), war ich vollends einer Nacht". Äls ich eine von ihnen gedruckt enttäuscht. So! konnte es nicht geraten: in der fremdsprachlichen Wiedergabe wurde die Entstellung nur noch sichtbarer, die Urform nur noch verdunkelter. Ich inerkfe. durch Uvbertragnng lieh sich da Reinheit nicht wahren, geschweige denn gewinnen — ich muhte die Geschichten, die ich in mich ausgenommen hatte, aus mir heraus.erzählen, wie der rechte Maler die Linien des Modells in sich ausnimint und ans dem formenden Gedächtnis das echte Bild zustande bringt. Ich begann, noch scheu und unbeholfen, mit der „Geschichte von dem Stier und dem Widder". Ich ging, freier und sicherer werdend, zur „Geschichte von dem Klugen und dem Einfältigen", dann zu der „von dem Königssohn und dem Sohn der Magd" über. Tic „Geschichte von dem Rabbi und seinem Sohn" war die erste, de mir unversehens znin eignen Gedicht gedieh. In den beiden letzten, der „Geschichte vom Meister des Gebetes" und dem „Bon den sieben Bettlern" erlebte ich, auch in den Stücken, die ich völlig neu cinfiijgte, meine Einheit mit dem Geiste Nachmans. Ich hatte die wahi'o. Treue gesunden: znlänglicher als die unmittelbaren Jünger empfing und vollzog ich den Auftrag, ein später Sendling in fremdem Sprachreich. >, In einem Sammelbnl, f>lt Ikind-r .tzeim der I >ie Etrixt; ui mein Buch .Die «ifchichtea de« Radoi «ad)inan' gcni.ra.ncn uioibrn. . b* mit Bildern von Srrmnnn 'find diese Märchen nicht »ns«

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