Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-12-10 · 6 (10.12.1917) · p. Seite 177

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
6 (10.12.1917)
Date
1917-12-10
Page
Seite 177 (sequence 17)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/4926451-6352295-6352419--1388-4927485
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

- 177 — jeder hatte ieinc schlichen. Schon dlieier Ziisamnienschlnst war ein de- Jndisserentisinns kannte man keinen Willen zur Gesainth>it^ Neigungen und suchte nach e Tat. In der Epoche Möglichkeit, jede Berührung mit den > übrigen zn vermeiden. Indem cs aber gelungen war.-die anscinanderstrcbenden Geister zufamn den ersten Schritt ans dein Wege zn einer neuer gritr Judentum. ij>er bisher dein einzelnen nichts, war. hatte wieder einen positiven Göhalt bckoninien. Wir dnrscn cnzusasicn. hatte inan Zeit getan. Der Benic vergessen, daß zuerst die Jugend er I'du* Rettung ans f die sich ans unser«' znin Kamps gegen doch auch ihre Aut mehr an Bedentun Ta§ aber ist auch organisation. unser versolgt. Pflege dt dehnbarer Begriss. war, die in dein Znianinienischlnst die einzig inöger Gesabr erkannte. Wenn die ersten Organisationen, n Hochschulen bildeten, vielleicht auch vornehmlich den Anliseinitisnius erschaffen wurden, io war gäbe — und sie gewann im Lause der Zeit iinliter 1 — die Pflege des j ü d i j ch k n B c w » st t s e i ns. das erste Ziel, das die größt?, allgemeine Jngeüd-. Verband der jüdischen Jngcndvereine Dentjchlanbs, Streit miidn'n wir gute Inden sind, untere Sache, wir. An anderer 2 s jüdischen Bewnstt ste inS! — ein sehr werden die meisten sagen, nisd sie werden ans dien Streit hindenten. der um die Anffasjnng vom Jndentnin tobt. Ist jes demgegenüber ein«' Antwort, wenn der Verband sagt: In dielen »ns nicht: es genügt uns. w^nii nnierc Mitgliedfec welcher besonderen Richtung >ie huldigen, ist nicht ii»? neutral? i . . j ■ habe ich einmal die Ausgabe unserer Bewegung Stelle : D a s dahin testgelegt: a s I n d e n t » in in irgendeiner G e st a i t s o l l d e r I n g e n d so in da s B e w n st t s e in g c d r ä n g t w erde n . d a st s.i e b e r e i t » n d i in st a n d e i st J s i ch in i t g a n z < r Persönlichkeit für cs c i n z » f c tz e n. znnäcl st an, d a st man das' Jndentnin erkennt: w eist eine zweite Frchze. Natürlich kann ein Lerblc etiva als bloste Reaktion gegen den Antiicmitisi Darauf koinnit :s i e man es erkennt, st ibcn beim Jnöcntniu, l»S nicht als ein (Erkennen des Judentums angesehen werden. Bloste Trntzjnden habin eh, d a st » n s e ve i bei ihm v e b pflegen wir jüdisö kein äugend jüdisches Bewußtsein. Wir verlang » in b c s I n d e n t n in S w i l l c b a r r t » »? i ii r ie § c i n t r i 11. Deshalb lernen wir jüdische Geschichte, des ha Literatur, um denen, die zn »ns gehören, die Seile des Judentums «in. eiöstncn. Das ist linier Ziel. Und wenn mal es recht bctrachtot. dann must alles Gerede, daß unsere Arbeiten nicst positiv genug sins als müstig verstninmen. Bielen erscheint zwar jüi iiche Arbeit nnr dar positiv, wenn sie einer bestimmten Parteiansfass» rg gilt. Das Jndeii tum aber darf nichtizu einer politischen Partei für uns herabgewürdig werden. Geisteskainpfe über das W?sen des Judentums wollen wfr nicht aus der Welt schaffen: sie sind, wie letzten Endes alle Kampfs, der Entwicklung nur förderlich. Aber der Streit der Richtungen int Judentum ist kein Gcistcskainpf mehr, sondern er ist zu einem polfgeworden, der die Gemüter vergiftet. Und von tischen Partcikamps! diesem Gift soll die Jugend frei bleiben. Wir sprachen von 2 bcjr

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.