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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-12-10 · 6 (10.12.1917) · p. Seite 165

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
6 (10.12.1917)
Date
1917-12-10
Page
Seite 165 (sequence 5)
Language
German
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I — 165 — «firiftlrtfjpJT Glaubensbekenntnis? Ein solcher Inhalt der Ueberzeugung kann für die Konversion nur bei einem Mystiker denkbar werden. Tieie Charakteristik dürfte jedqch bei den jüdischen Konvertiten, alS Philosophen, kaum zytreffen. Wovon also sollen sie überzeugt sein können? rollte man ihnön die Ueberzeugung znschieben dürfen, daß sie im Ernste die jüdisibe Sittenlehre für minderwertig hielten gegenüber der christlichen? Soviel Unwissenheit und Unbildung können wir ihnen füglich nicht znmuten. Das geschichtliche Urteil, zu dem sich jener ungezogene! Philoiovh erkühnt bat, der das Judentum seit Jahrhunderten für tot erklärte, diese historische Kühnheit werden nicht alle Konvertiter ans sich nehmen wollest. Was bleibt denn nun aber kür die ..Ueberzeugung" übrig, wenn sie weder auf das Glaubensbekenntnis der christlichen Trinität, noch aiis die reine menschliche Sittenlehre der Evangelien dem Prophetismiis gegenüber mit psycholoai'cher Wahrscheinlichkeit bei dem modernen Juden bezogen werden kann? bist; Es bleibt für Fiktion einer undi Dogma und der Ethijk des Christentums, sei in ihm eine mnsti lebre. welche >im Jude ,.st derselbe iei. j D>e w zige Gott sie! auszuii schwerlich sein wollest, nmstkiche Ausstrabku sich unter jene muß «.Ueberzeugung" fass« se angebliche Ueberzeugung eben nur übrigdie rchdr'nglichen Verbindung zwischen dem Und diese innerste Verbindung sei das,Wesen Da^ Dogma selbst wird fallengelassen: aber eS ijche Beziehung enthalten auf die moderne Sittenntnm fehle, obwohl der Inhalt der Sittenlehre Mrfie Beriebiina aber teble dort, weil der einchließen scheine. Theosophen werden diese Herren . auch daher eigentlich seine Mystiker. Aber die yg bat iie geblendet: oder richtiger, sie flüchten ischen Schotten, um sie als den Inhalt ihrer n und haltbar machen ju können. Unsere Gegenwast m » s erfüllt. Im kl v'elleicht sogar darf bleibt, hat man mit gemacht, die traurig auch in Deutschland Man hielt es nicht mit Leibniz zum machen: Hegel jo diesen wissenschaftlichem aber sollte die R o Hegel aüs den Schild barkeit gegen Schellin m .tu In diesem Juso i Zuge zur Romantik I die traurige Tatsache fessur. Als traurig deutsche Philosophie t ist ja vom Gegensatz gegen den R a t i o n a l i Ssttholischen Frankreich, daß auch!m Modernismus, an saaen. auch im Voltärianismus noch katholisch dieser Mystik angefangest. hat Philosophie daraus erweise auch in Deutschland Anklang fand. Tenn war man bereits Kants überdrüssig geworden, r national, ihn allein, huch nicht in Verbindung Nationalheros der deutschen Philosophie zu ihn überwunden haben. Früher hegte man n Aberglauben von Schopenhauer. .Jetzt mantik wieder aufleben: daher mußte manheben, wobei man über die nationale Undanklg sich kein Gewissen mochte. > fite mmenhange der Zeitgeschichte, dem allgemeinen gewinnen wir einigermaßen ein Verständnis für in der Spezialgeschichte der philosophischen Prowage ich diese Tatsache zu behaupten für die und für das deutsche! Universitätswesen; das

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