Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-12-10 · 6 (10.12.1917) · p. Seite 163

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
6 (10.12.1917)
Date
1917-12-10
Page
Seite 163 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/4926451-6352295-6352419--1374-4927471
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 163 — ethische Prophetismüs i geberisch seine Verwirk! üch damals und der Hc Nachweisen über den reinen Sittlichkeit, wie seiner Sozialpolitik es chung anstrebte. Statt uptsache nach leider auijh ^lttestamentlichen Unprr sie in der Nächstenliebe di:s Diese Stellungnahm »der sie bedarf der Ergg Behauptung von 3er A k Sittenlehre für leben. Erst durch dem Individuum auf öc: zu seiner Erfüllung, zu bracht. Auch die sortbe^b der Gemeinde und iw > »ng ihrer ethischen ®iji wußtsein gehoben. Wenn ich nun ab« ^ugenderlcbnisse, soweit tnüpfen darf, so möchtf lenem Zyklus im Jahre des Monotheismus aus will ja jetzt zur Ingen! iiuden, versetze ich mich üfj mir jetzt den Fortgc daß ich zu erkennen g die ethische Politik noch als Religion zu sichern G o t t e s i d e e selbst .In dem reinen Monoth Alle religiös dem Prinzip des vom Mittelpunkte der l wiegendes Interesse ler /Möglichkeit. in das inn wir über dem Gottcsbeg^ balten. die doch nur So aber war der hundert hindurch: in besten begründen und man abhold; sie galt c keine Dogmen haben, eben i nicht als Dogma in dem modernen reüji fragte aber dernen Sittenlchre hinweg, daß die moderil iamten Literatur und e war und bleibt wich^i inzung durch die nicht tualitätdieserur as moderne Sta e Fortführung der iitlt n Staat wird der proph seiner Vollendung als ehende Lebendigkeit der öffentlichen Kultus wird undgedankcn in das die de nachg g und unentbehrlich, l^rchr nur apologetische, sererbiblilchen t s - und V ö l k er lichen Gedanken von ctische Monotheismus e l t r e l i-g i o n gejüdischen Religiost in durch diese Aktualisieemeine moderne Be-!V allfg r von diesem Punkte aus weiter an meine sie als historische Momente benutzbar sind;, anich berichten, daß mei 1870 das Thema behändste: „Tie Einwirkung die Erziehung des Menschengeschlechts". Ich sprechen, und um das in meine eigene Jugend ng meines ersten Themas zum zweiten dahin. - laubte, es genüge selbst nicht, um die Religion, um das Judentum es sei vielmehr unumgänglich, in der!>en Schwerpunkt des Judentums' festzulegen, eismus besteht die Kraft des Judentums. Ethik ist nur die einzigen Gottes. Sache, wenn wir auf die Folgesätze unser vorken. Wir entziehen um der Aufgabe und der frste Innerste der Religion einzudringcn. wenn an die Sittenlchre uns forderte und gesetzdesscn begnügte man heute noch niit den ng der allgemeinen .wurzelt. n zweiter Vortrag in rechte Wort für sie zu zurück. Und so deute alle Bezugnahme auf - Konsequenz a u s. Wir entfernen uns iff hinwegeilcn und mir i Abfolge ist vom monotheistischen Prinzip. Zug der Zeit nahezu diöics ganze halbe Jahr, r Ethik allein glaubte man die Religion an» ' befestigen zu können. Aller Dogmatik wär ls verdächtig. Tos Judentum sollte dnrckxws Und der Glaube an den einzigen Gott sollte z» gelten brauchen, weil er ja io sonnenklar iöscn Gefamtbewußtseia lebendig war. id)t, ob et dort auch als Grundlage der moewic!sen und anerkannt war. Man sah darüber ' e Ethik, rjoie sie in der Tagcspresse. in der Le- Kunst blühte und wucherte, auf?:n ganz an-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.