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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-07-01 · 3 (1.7.1917) · p. Seite 75

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
3 (1.7.1917)
Date
1917-07-01
Page
Seite 75 (sequence 11)
Language
German
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' 75 — rinc volle Un formt: Usia erwähnt, j der aber waren dieselber vroviantierung! des übertragen, die dam Sorge tragen mußtet Umwohner des^ Heev des Goliatkrieges se^ auch, durch besondere der Richterzeit n in mit der P.roviantliesc rung des israelitischen Heeres ist unters König, Paffen, Panzer und Helme lieferte. Sicherlich auch bereits vorher im Gebrauche. Tie Vcr- Heeres wurde in der Regel einzelnen Stämmen in erster Linie für ihre Stammesangehörigcn Aus 2. Samuel 17, 27 ist zu schließen, daß die Plagers für Proviant sorgten. In der Geschichte en wir, daß die Krieger von ihren Angehörigen Boten Lebensnüttel erhielten. In einem Kriege ird jeder zehnte Mann der Zuhausegebljcbcnen rung beauftragt. dafür, jb bemerken i mit der Bath-Seba befehlshaber — in d Ten Oberbefehl fast immer auf dem kanntlich nur in einem einzigen Kriege zurückgeblieben, und zur Strafe im Felde hatte in der Regöl der König selbst, der Kriegsschauplätze zugegen war. David ist bensere Alten, hat der Satan ihn zum Verbrechen verleitet. Außer dem König stand ein Ober- :r Bibel „Fürst des Heeres" genannt — an, der Spitze des Heeres, l em in Kriegswie in Friedenszeiten das Amt des heutigen Kriegst nnistcriums zufiel. Für das Wort „Soldat" gebrauchte fuan im al en Israel die Bezeichnung „Mann des Heeres? res". Dementsprechend heißt der Offizier „Herr des Heeres", und, rach der obenerwähnten Einteilung der Heeresgruppen in 1000, 101, 50 und 10, hießen auch die-betreffenden Offi- Herr der 100(1, der 500" usw. Der Titel „Jsch milchama" -j- Kricgsmann — wurde späterhin nur von Offizieren gebraucht. Die böhercu Offiziere, di: etwa unseren Generalen gleichkomincn, werdest „Heldeu-Gibborim" genannt. Tie großen Heeresabteilungen, die ettpa heutigen Tivisipnen oder Korps gleichzustcllen sind, werden „Kriegsvolk" bezeichnet, während die gesamte Streitmacht „Zeba-Hcev", stieß. wovon der Gottesname „Elohim - Zebaoth" hcrrührt. Da der Oberbefehlshaber auch das Amt des Kricgsministcrs zu versehen hatte,' >o mußte er stets aucki Schreiber und Sekretäre um sich haben, die in der Bibel teils unter dem Namen „Schotcrim-Beamten" bekannt sind, die aber auch den Titel „Schreiber des Heercsoberstcn" führten. * Der Angriff wurde mit einer bestimmten Losung, einem Schlackitrnie eröfinet. Dieser Schlachtruf — in der Bibel als „Kriegsgeschrei" bezeichnet —, der den Zweck verfolgte, die Krieger mit ungestümem Kampfcsmut zu erfüllen, wurde stets von deck höchsten "Kommandierenden und Generälen ausgestoßen. Daher spricht Ief. ' l2, 13: „DP Herr wird ansziehen wie ein Heeresoberst, er wird den^ Eifer anfachen wie" ein Kriegsmann, er wird jauchzen ^ind tönen', wiro ■ seinen Feinden obliegen." Tie altisraelitischen Kämpfe waren, was Wohl vom Altertum überhaupt gilt, lediglich Handgemenge von Hand , zu Hand. Der Verzug solcher Kämpfe gegenüber denen der Neuzeit besteht hauptsächlich darin, daß hier die individuelle, persönliche Tüchtigkeit, die geistiges und körperliche Ueberlegenheit ganz allein für den .. 2iei} entscheidend ist. Solche Kämpfe, mögen sie noch so verlustreich, ' sein, haben selbst mir den Unterlegenen den großen Vorteil der Aus- . lese. Waren cs doch immer nur die Unfähigen und Ungeschickten, die von den Tüchtigen und Widerstandsfähigen niedcrgernngcn wurden. i i

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