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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-11-15 · 3 (15.11.1916) · p. Seite 76

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
3 (15.11.1916)
Date
1916-11-15
Page
Seite 76 (sequence 10)
Language
German
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— 76 — Wir beiuo.itcu das Ergebnis mijeixr Tagung nach zweifacher Richtung. Rein äußerlich betrachtet, kann es schon nicht ohne Bedeutung bleiben, wenn unsere Ideen vor einer Zuhörerschaft von vielen Hundert Köpfen vorgetragen werden. Einmal'zeigt diese überaus starke Teilnehmerzahl, welche- Interesse man unserer Arbeit entgegenbringt, und diese Beobachtung ist für uns wieder ein Ansporn zu erhöhter Leistung. Tann aber werden die Hunderte, die da den Worten unserer Redner gelauscht habe i„Verbreiter unseres Gedanken-- werden. Tenn aus keinen Teilnehmer wird es obiie Eindruck geblieben leiht, mit welcher Liebe, mit welcher glutvollen Begeisterung sich die jüdische Jugend ihrer Tacke hingibt. Nicht immer lernt nur die Jugend vom Alter. Man möge es mir niht als Vermessenheit auslegen, wenn ick behaupte, daß mitunter auch das Alter dem Beispiel der Jugend iolgen wird, Es har Zeiten gigeben - und üe sind noch nicht lange . verflossen^—, da war das Interesse für die jüdische Bewegung gar ' sehr erkaltet. Ent in unseren Tagen erleben wir eine Wiedergeburt des Judentums, die die kostbarsten Zrückte zu tragen verspricht. Trägerin dieser Erneuerung unserer Gemeinschaft ist die Jugend. llc;um Judentum, der allein imstande hundert'ach bedrohen, zu überwinden. , änderen jseit jung gewesen sind, selten. Ihr ist wieder eigen'der W ist, die Jäbrni'ie. die .uns Wenn nun. die, die zu einer welch machtvoller Strom ji ducken Lebens in den Reihen unserer Jugend wogt, dann müssen auch sie mit wrtgcrissen werden. Tann muß auch in ihnen der Wunsch erwachen. mitzuarbeitcn an einer Sache, die-so viel Begeistert ng. ia w viel Glück auslösen kann. l Es ist ein. icköner Erfol t, wenn uns Jungen es gelingt, anck die Aeltcren mit sortzureißen. Tas aber kann nicht unsere alleinige Aufgabe sein. In unseren eige ren Reihen müssen wir sjir uns werben. Es genügt nickt, daß nur ei t Teil mitarbeilet. ijkur die Arbeit aller sichert dentErfolg. Es ist st lbstverstandlick, daß der Krieg die Arbeit der jüdisckten Jugendbewegung erheblich beeinträchtigen mußte. Tie Mehrzahl der Jugend Iiattc andere, größere Pflichten z» erfüllen. Um io notwendnger aber, ist es, daß die. denen die Erfüllung jener Pflichten unmöglich ist, hier mit allen arasten bestrebt sind, tickt ein ntöglichst umfangreiches Be ätignngsseld zu 'ckassen. Hier erhöhte . Arbeit zu leisten, ist Pflicht aller. Es stn n^i einmal an dieser Stelle Erkenntnis mock nicht restlos in unterem Pielleickl ist uns. die wir die allgemeine auch die Tüveldorfer Tagung ein guter ckrncke Vereine die bislang ihre Tätigkeit noch nicht wieder anfgenomnam haben, batten dennoch ihre Telegierten entsandt. Und ich zweifle t ickt. daß dieie. angespqrnt durch die hier lts unversucht lasten werden, um in ihren s'rsolge zu erreichen. Taß auch die Verorrem zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit 'schreiten wögen. wenn'sie von deni Erfolg der Tagung erfahren, ist unser sehnlichster Wunsch. Nicht minder bedeutungsvoll dürften die Ergebnisse der Tagung sein die die innere Entwictlnng unsere-? Verbandes berühren. Ter ausgesprochen, daß sich diese Verbands durckgefetzl bat 'Arbeit sd dringend wünschen Bundesgenosse gewesen. M empfangenen Eiitdrücke, nick Heimatorten gleiche Arbeit? eine, die nicktt vertreten w

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