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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-11-15 · 3 (15.11.1916) · p. Seite 75

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
3 (15.11.1916)
Date
1916-11-15
Page
Seite 75 (sequence 9)
Language
German
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ct Ne Bestrebungen, di^.zu sollen, durch eine sysi Höchstmaß von Selbst^ licher Beziehung Wir wollen unter dankengängeu von ganisation, sondern a ihre vornehmste Pflicht in der Jugend das Endes doch nur auf nur das Gute und Die Frage, ob ne abnimmt, geht uns winket wollen wir ur daß unsere Regierung dem Kriege, und ich werden, wir sind zu k Im übrigeit aber heute und in der bewbgung im Kanipfc als deutsche Kulturor Freiheit und des Vt Beifall.) ' - 75 -! iner körperlichen Renaissance der Juden fahren tematische Ausbildung des Körpers, durch, ein Zu ucht und Verantwortungsgefühl in gesch schreck ach : Arbeit tun — auch hierin folge ich den Di'. Berliner — nicht nur als jüdische ich als deutsche Jugendbewegung, die es ansicht, gerade in dieser Zeit des 2f' ewußtsciu lebendig zu erhalten, daß Hs >ic iibcrpersönlichen Werte ankommt, und ine und Wahre sich schließlich durchseht. dem Kriege der Antiseinitismus wächst sicherlich nahe, aber nicht aus diesem Ge y'erc Arbeit betreiben. Wir wollen verteil uns besser schuhen wird als in der Zcii glaube, auch das soll ciumal affen ausgcsp ' iesem Vertrauen berechtigt. (Beifall.) . wollen wir hnigeheu und unsere Pflicht kunst. Unsere Pflicht alS jüdische J> um und für unser Judentum, unsere Ionisation, im Kampfe für ein vom Geist rtrauens geleitetes Vaterland. (Stürn echt- Ge- 'LralS enS letzten daß oder ffchtsuen, vor rjochen tun. idcndlicht der bischer Die Düffelöorfer Tagung. Am Schlüsse unserer Verbandstaguug hat ein Mitglied des VerbandSvorstandes! ausgesprochen, was wohl alle Teilnehmer — u rd in einem tiefen Winkel unseres Herzens auch wir, die wir die Versammlung einberufen hatten — empfunden haben: mit einer leisen Besorgnis sahen wir der Düsseldorfer Zusainmenkunft entgegen. Aber der Erfolg hat allem Pessimismus Unrecht gegeben. Wir konn eit in vollem.Maße zufrieden sein. Es war ein Wagnis, heute, wo d^r gewaltige Truck furchtbarer Ereignisse ans allen Gemütern lastet, eine große Verbandstagung ins Werk zu sehen. Vielleicht mögen uns auch nianche ob unseres Beginnens gescholten haben. Es mag ihnen als nicht im Einklang stehend mit dem Ernst der Zeit erschienen sein. ^Das mußten wir wit in den Kauf nehmen. Tie Notwendigkeit der Kriegsarbeit der jüdischen Jugendbewegung war erkannt worden.. Ter Erfolg der Tätigkeit der einzelnen Vereine gab denen recht, die. zur Arbeit drängten. Aus dieser Tatsache aber erwuchs -uns die Pflicht, den Gedanken der jüdischen Jugendbewegung, bcjn Gedanken ihrer erhöhten Taseinsbercchtigung zur Jetztzeit, in die breiten Massen zu tragen. Das aber konnte nur durch eine großzügig angelegte Tagung geschehen. Wir m n ß t e n also das Wagnis unternehmen, und wir können mit Stolz sagen: es ist uns gelungen. Tie Düsseldorfer Tagung war eine imposante Kundgebung für die Idee der jüdischen Jugendbewegung.

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