Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 2 (15.8.1916)
- Date
- 1916-08-15
- Page
- Seite 52 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/4926451-6352293-6352409--1147-4927253- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Anfang mi linde er detonl daß zeder Verein nn feinen Bcsrrebnngen konsequent sesthalteu müise, das; in bezug auf den prinzipiellen Standpunkt keinerlei i>ronzessionen verlangt werden konnten. Vorläufig solle nur eine Aiihinngnalnne der Vertreter der einzelnen Vereine erstrebt werden, dann wurden sich im Anfang wenige, im Laufe der Zeit ständig inedr.und erweiterte Berührungsflächen ergeben. Auf diese Weise werde jeder Verein au Vertiefung gewinnen und die ganze jüdische Aiiffaffnng < eine Verinnerlichung erfahren. Uni dies zu erreichen, habe er sich nicht an die bestehenden grofzen Organisationen gewandt, londern an die Jugend, weil dieie mehr Begeisterung für die Idee und mehr Willenskraft zu ihrer Turchführnni anfbringen könne. Herr l>r. Rieger, Vertreter des Jüdischen Iugendbundcs, erklärte, Daß nicht nur die Möglichkeit, sondern die jittliclie Pflicht für die jüdische Jugend besländc, in eine Arbeitsgemeinschaft cinzutreten. Es gelte, die Kenntnis des Judentums zu mehren, die Jugend zur Abwehr gegnerischer Angriffe zu kräftigen und sie zum Verständnis sozialer Arbeit zu erziehen. — folgender Antrag wurde einstimmig angeomnicn: „Die Versammlung beschließt, die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Jugend vereinig ungen Hamburgs vorzubereiten. Diese soll, v o r e r st d u r ch i h r e Vorstandso r g a n e, ein Zusammenarbeiten der jüdischen Jugendvereinigungen herbeizuführen suchen. Von der Arbeitsgemeinschaft darf nichts unternommen w e rdcn, wasgegen das Religionsg e s e b v e r st ö ß t.". Es finden weitere Beratungen statt.